
Potapova und Zheng bei US Open weiter, Anisimova und Keys scheitern in Runde drei
Anastasia Potapova schaltete die Finalistin von 2025, Amanda Anisimova, am Samstag in zwei Sätzen aus, während Zheng Qinwen im entscheidenden Satz sieben Spiele in Folge gewann, um Madison Keys zu besiegen.
Potapova bezwingt Finalistin von 2025 Anisimova
Die an Nummer zehn gesetzte Amanda Anisimova schied am Samstag in der dritten Runde der US Open aus, nachdem sie Anastasia Potapova auf dem Louis Armstrong Stadium mit 6:2, 7:5 unterlag. Die 25-jährige Amerikanerin hatte 2025 in Flushing Meadows das Finale erreicht, wo sie gegen Aryna Sabalenka verloren hatte, konnte diesen Erfolg in New York aber nicht wiederholen. Potapova, die in Russland geboren wurde und seit Dezember für Österreich spielt, blieb über die 90 Minuten dauernde Begegnung hinweg konstant. Der Sieg brachte Potapova ihre erste Teilnahme am Achtelfinale der US Open und bedeutete das beste Grand-Slam-Ergebnis ihrer Karriere.
Ich glaube, ich bin der glücklichste Mensch hier draußen – vielleicht ist mein Trainer ein kleines bisschen glücklicher.
Aufschlagprobleme und Grundlinienfehler
Anisimova hatte bei windigen Bedingungen auf dem zweitgrößten Platz mit ihrer Genauigkeit zu kämpfen und leistete sich 46 unerzwungene Fehler bei 17 aufseiten Potapovas. Die Amerikanerin unterliefen 18 Fehler auf der Vorhandseite, und sie gewann die Hälfte ihrer Punkte beim ersten Aufschlag. Anisimova verwandelte 3 von 16 Breakchancen, während Potapova 13 Breakbälle abwehrte und 6 ihrer 8 Möglichkeiten nutzte. Nachdem sie den ersten Satz deutlich verloren hatte, wechselten sich Anisimova und Potapova im zweiten Satz dreimal mit Breaks ab, bevor Anisimova im vorletzten Spiel einen Schlag hinter die Grundlinie setzte.
- Amanda Anisimova
- 46
- Anastasia Potapova
- 17
Potapova trifft im Achtelfinale auf die Russin Mirra Andreeva oder die Tschechin Nikola Bartunkova. Nach der Niederlage wird Anisimova in der WTA-Weltrangliste aus den Top 10 fallen; sie hatte das Jahr als Nummer 3 der Welt begonnen. Die Niederlage folgt auf Drittrunden-Aus bei den French Open und in Wimbledon im Jahr 2026 sowie auf eine Viertelfinalteilnahme bei den Australian Open. Anisimova hatte ihr Trainerteam zu Beginn des Jahres umgestellt, zunächst mit dem Deutschen Sebastian Saachs gearbeitet und sich dann für die nordamerikanische Hartplatzsaison wieder mit dem Niederländer Henrik Vleeshouwers zusammengetan.
- Anastasia Potapova
- 6
- Amanda Anisimova
- 3
Zheng dreht Rückstand von 5:0 gegen Keys
In einer weiteren Drittrunden-Partie schaltete Olympiasiegerin Zheng Qinwen die an Nummer 22 gesetzte Madison Keys mit 1:6, 7:6 (3), 7:5 aus. Keys, Finalistin der US Open 2017, baute im entscheidenden Satz eine 5:0-Führung auf und hatte bei eigenem Aufschlag zum 5:1 einen Matchball. Zheng hielt ihren Aufschlag, wehrte den Matchball ab und gewann in der Folge sieben Spiele in Serie, um die Wende zu vollenden. Zheng, die nach einer Ellbogen-Operation und dem daraus resultierenden Abfall ihrer Weltranglistenposition auf Platz 121 über die Qualifikation ins Hauptfeld gekommen war, sicherte sich den Sieg, nachdem sie zu Beginn der Partie in Rückstand geraten war.
Ich sage mir einfach: jeden einzelnen Punkt weitermachen, niemals aufgeben, da bleiben und irgendwie Stück für Stück hat es sich dann einfach ergeben.
Fritz unterliegt Cerúndolo in fünf Sätzen
Auch im Einzel der Herren gab es am Samstag ein frühes Aus für einen topgesetzten Amerikaner. Der an Nummer zehn gesetzte Taylor Fritz verlor seine Drittrunden-Partie gegen den an Nummer 25 gesetzten Argentinier Francisco Cerúndolo mit einer Ergebnisverteilung über die volle Distanz. Fritz legte eine 2:0-Satzführung vor und holte sich im dritten Satz ein Break, bevor Cerúndolo sich zurückkämpfte und den Satzausgleich erzwang. Nach 3 Stunden und 42 Minuten Spielzeit beendete Cerúndolo die Partie und warf die Nummer 10 der Welt aus dem Turnier.


