
Hubschrauberabsturz auf der griechischen Insel Sifnos tötet Piloten und zwei britische Touristen
Ein privater Bell 206-Hubschrauber mit einem griechischen Piloten und einem britischen Paar an Bord stürzte am Montag nahe dem Landeplatz Tholos auf der Insel Sifnos ab und geriet nach dem Aufprall in Brand, was tödliche Folgen hatte.
Absturz nahe dem Landeplatz Tholos
Ein privater einmotoriger Bell 206-Hubschrauber stürzte am späten Nachmittag des Montag, 17. August 2026, auf der griechischen Insel Sifnos im Archipel der Kykladen ab und tötete alle drei Personen an Bord. Die Maschine ging gegen 18:08 Uhr im Bezirk Tholos und Exampela nieder, einem trockenen Hügel in unmittelbarer Nähe des offiziellen Landeplatzes der Insel. Beim Aufprall auf dem Gelände erlitt das in Griechenland registrierte Lufttaxi eine sofortige Treibstoffexplosion und ging in Flammen auf, wodurch eine dichte schwarze Rauchsäule über die umliegende Landschaft zog. Die örtlichen Rettungskräfte bestätigten, dass die Absturzstelle zwar in der Nähe verstreuter Wohnhäuser lag, der Aufprall jedoch keine Gebäudeschäden verursachte und keine Inselbewohner am Boden verletzt wurden.
Opfer und Flugroute
Die drei Todesopfer sind der griechische Pilot und zwei Passagiere, die in griechischen Medienberichten als ein britisches Hochzeitspaar identifiziert wurden, das für seine Flitterwochen auf die Ägäisinsel reiste. Das Paar hatte den privaten Lufttaxidienst gechartert, um von Markopoulo in der Region Attika nahe Athen direkt nach Sifnos zu reisen. Offizielle Flugpläne zeigen, dass der Hubschrauber für 18:15 Uhr zur Landung auf Sifnos erwartet wurde, gefolgt von einem geplanten Abflug um 18:40 Uhr. Griechische Berichte deuteten auch darauf hin, dass der Pilot etwa zwei Monate vor dem Flug eingestellt worden war. Rettungskräfte, die am Unfallort eintrafen, entdeckten die Überreste der Opfer und stellten fest, dass eine Leiche mehrere Meter vom Hauptwrack entfernt geborgen wurde, offenbar bei einem Fluchtversuch aus der brennenden Zelle.
- Bell 206-Hubschrauber stürzt am Hang nahe dem Landeplatz Tholos ab
- Die Polizei von Sifnos wird über den Vorfall informiert
- Geplante Ankunftszeit des Charterflugs aus Markopoulo
- Einsatzzentrale der Griechischen Feuerwehr erhält Absturzwarnung
- Polizeibeamte treffen am Unfallort ein, um das Gebiet zu sichern
- Ursprünglich geplante Abflugzeit des Hubschraubers von Sifnos
Notfallmaßnahmen und Sicherung des Geländes
Die Polizei von Sifnos wurde um 18:10 Uhr über den Vorfall informiert und entsandte Beamte, die gegen 18:25 Uhr am Hügel eintrafen, um einen Sicherheitsbereich einzurichten und Beweise zu sichern. Die Einsatzzentrale der Griechischen Feuerwehr erhielt um 18:17 Uhr eine Notfallmeldung und entsandte eine örtliche Bodeneinheit von zwei Feuerwehrleuten und einem Fahrzeug, um den Brand nach dem Aufprall zu löschen. Zur Verstärkung der örtlichen Notfallmaßnahmen mobilisierten die Behörden ein Rettungsteam von der Nachbarinsel Syros, das mit einem schnellen RAFNAR-Schiff über das Meer transportiert wurde. Die Feuerwehr hat die vorläufigen Ermittlungen übernommen, sammelt mechanische Teile und Flugdaten, um die Ursache für den Kontrollverlust der Maschine zu ermitteln.
Ermittlungen und Zeugenaussagen
Anwohner, die den Absturz beobachteten, berichteten, kurz vor dem Aufprall ein lautes, ungewöhnliches Geräusch gehört zu haben, das einem schweren Triebwerksschaden ähnelte. Einige Beobachter berichteten von sichtbarem Rauch, der dem sinkenden Hubschrauber folgte. Die Wetterbedingungen rund um die Insel waren zum Zeitpunkt des Absturzes ruhig, mit Berichten über klaren Himmel und Windstille. Die erste Berichterstattung in der griechischen und internationalen Presse enthielt widersprüchliche Angaben zur Flugphase: Einige Medien berichteten, der Hubschrauber sei Sekunden nach dem Start abgestürzt oder ins Meer gefallen, während Flugprotokolle und Einsatzaufzeichnungen bestätigen, dass die Maschine während des Landeanflugs auf den Landeplatz Tholos abstürzte.


