Borussia Dortmund verlängert Vertrag mit Trainer Niko Kovač bis 30. Juni 2029
Der neue Vertrag umfasst auch die Assistenten Robert Kovač und Filip Tapalović. Kovač kommt in der Bundesliga auf durchschnittlich 2,15 Punkte pro Spiel, was der Verein als beste Bilanz unter einem Trainer bezeichnet.
Vertragsverlängerung
Borussia Dortmund hat den Vertrag von Trainer Niko Kovač bis zum 30. Juni 2029 verlängert, wie der Verein am Dienstag, 13. Oktober 2026, vor seinem Champions-League-Spiel bei Bodø/Glimt bekannt gab. Der bisherige Vertrag wäre am Ende der Saison ausgelaufen, Kovačs Kontrakt war bereits im August 2025 bis 2027 verlängert worden. N-tv berichtete, Sky und der eigene Transfer-Ticker hätten zuvor gemeldet, beide Seiten hätten sich auf eine weitere Zusammenarbeit verständigt. Der Verein verlängerte auch die Verträge von Kovačs Bruder Robert Kovač und des weiteren Assistenten Filip Tapalović, sodass das gesamte Trainerteam zusammenbleibt.
Von Platz 11 in die Champions League
Kovač übernahm Anfang 2025, als Dortmund in der Bundesliga auf Platz 11 stand, und führte den Verein durch einen vierten Platz in die Champions League. In der folgenden Saison beendete Dortmund die Spielzeit laut Focus mit 73 Punkten auf Platz zwei hinter Bayern München. In 53 Bundesliga-Spielen unter seiner Leitung sammelte er 114 Punkte, ein Schnitt von 2,15 pro Partie. Dortmund bezeichnet das als die beste Bilanz unter einem Trainer, während Sportdirektor Ole Book sagte, er und Kovač stünden in engem und vertrauensvollem Kontakt.
- Vertrag bis 2027 verlängert
- 2:2 gegen Werder Bremen kostet Dortmund die Tabellenspitze
- Vertragsverlängerung bis 30. Juni 2029 bekannt gegeben
Vor seinem Engagement in Dortmund gewann Kovač mit Eintracht Frankfurt den DFB-Pokal und besiegte im Finale 2018 Bayern München. Anschließend führte er Bayern in der folgenden Saison zum Double aus Meisterschaft und Pokal und trainierte später Monaco und Wolfsburg.
Form und Reaktionen
Laut AP gewann Dortmund nach einem Sommer des Umbruchs vier seiner ersten fünf Bundesliga-Spiele. SRF berichtet, dass das Team nach einer 1:2-Niederlage im Supercup gegen Bayern sechs von sieben Pflichtspielen gewann. Die FAZ schreibt, diese Serie sei am Freitag, 9. Oktober, mit einem 2:2 gegen Werder Bremen zu Ende gegangen, wodurch Dortmund die Tabellenspitze verlor. Dortmunds Geschäftsführer Sport, Lars Ricken, sagte, der Verein sei seit Kovačs Amtsantritt auf einem sehr guten Weg.
Er hat die Mannschaft konsequent weiterentwickelt und genießt in unserem Verein große Akzeptanz.
Ricken bezeichnete die Verlängerung als klares Zeichen für Kontinuität und Stabilität. Geschäftsführer Carsten Cramer begrüßte die Einigung ebenfalls und lobte die Zusammenarbeit zwischen dem Trainer, seinem Team und der sportlichen Leitung.
Niko Kovač identifiziert sich sehr mit dem BVB und passt nicht nur deshalb sehr gut zu unserem Verein.
Kovač sagte, der Verein habe gemeinsam eine klare Entwicklung angestoßen und wichtige Grundlagen für die Zukunft gelegt. Er fügte hinzu, die Mannschaft dürfe sich mit dem bisher Erreichten nicht zufriedengeben.
Wir haben gemeinsam eine klare Entwicklung angestoßen und wichtige Grundlagen für die Zukunft gelegt.
Der Verein hat damit die langfristige Planung auf der Trainerposition gesichert; im Mittelpunkt der nächsten Phase steht die Entwicklung der Mannschaft in der Bundesliga und in Europa.


