
Borussia Dortmund schlägt HEBC Hamburg 5:0 im Pokal – Nwaneri kommt auf Leihbasis
Niko Kovačs rotierte Mannschaft erzielte vor 45.917 Fans im Volksparkstadion vier Tore in der ersten Halbzeit, nachdem sie Arsenals Ethan Nwaneri verpflichtet hatte.
Erste Halbzeit entscheidet Pokalspiel
Borussia Dortmund ist am Dienstagabend mit einem 5:0-Sieg gegen den fünftklassigen Oberligisten HEBC Hamburg in die zweite Runde des DFB-Pokals eingezogen. Die Hausherren hielten dem frühen Druck stand und verbuchten in der Anfangsphase zwei Torschüsse, während Dortmund Mühe hatte, die Ballbesitzüberlegenheit in klare Torchancen umzumünzen. HEBC-Schlussmann Jannik Schoon parierte in der 25. Minute einen Schuss von Mittelfeldspieler Felix Nmecha mit einer Reflexabwehr. Der Bann brach in der 33. Minute, als ein Schuss von Julian Ryerson von HEBC-Kapitän Janek Wrede ins eigene Tor abgefälscht wurde. Daniel Svensson erhöhte in der 36. Minute auf 2:0, bevor der 18-jährige Stürmer Samuele Inacio in der 41. Minute und in der zweiten Minute der Nachspielzeit der ersten Halbzeit zwei Tore erzielte. Stürmer Fabio Silva erzielte in der 59. Minute Dortmunds fünftes Tor zum Endstand.
- Jannik Schoon pariert einen Schuss von Felix Nmecha
- Janek Wrede lenkt einen Schuss von Julian Ryerson ins eigene Tor
- Daniel Svensson erzielt Dortmunds zweites Tor
- Samuele Inacio erzielt Dortmunds drittes Tor
- Samuele Inacio erzielt sein zweites Tor im Spiel
- Fabio Silva erzielt Dortmunds fünftes Tor
Rekordkulisse im Volksparkstadion
Die Partie stellte mit 45.917 Zuschauern einen neuen Wettbewerbsrekord für ein Spiel mit Beteiligung eines deutschen Fünftligisten auf. HEBC Hamburg verlegte die Begegnung von ihrem regulären Heimstadion, dem 2.500 Zuschauer fassenden Professor-Reinmüller-Platz, ins Volksparkstadion, die Heimspielstätte des Hamburger SV. Für HEBC-Kapitän Wrede, der das frühe Eigentor verschuldete, hatte die Spielstätte eine persönliche Bedeutung. Der 33-Jährige arbeitet hauptberuflich in der Scouting-Abteilung des Hamburger SV, sodass die Partie an seinem regulären Arbeitsplatz stattfand. Trotz des fünf Tore hohen Rückstands behielt die Amateurmannschaft in der zweiten Halbzeit ihre Defensivordnung bei und verhinderte nach der 60. Minute weitere Gegentreffer.
- Kapazität Professor-Reinmüller-Platz
- 2500 Zuschauer
- Zuschauer im Volksparkstadion
- 45917 Zuschauer
Rotation und Leihgeschäft kurz vor Transferschluss
Dortmunds Chefcoach Niko Kovač veränderte seine Startelf im Vergleich zum 2:0-Bundesliga-Sieg am Samstag gegen den Hamburger SV auf sieben Positionen. Ersatztorhüter Alexander Meyer stand zwischen den Pfosten, während Stammkeeper Gregor Kobel gar nicht im Spieltagskader stand. Die Stammkräfte Serhou Guirassy und Joane Gadou wurden geschont, Konstantinos Karetsas kam als später Einwechselspieler ins Spiel. Samuele Inacio erntete Lob für seine zwei Tore, nachdem er am Samstag die Rote Karte gesehen und eine Wasserflasche geworfen hatte. 30 Minuten vor Anpfiff bestätigte Dortmund die Verpflichtung des 19-jährigen englischen Angreifers Ethan Nwaneri für eine Saison auf Leihbasis von Arsenal. Die Leihe kompensiert den Ausfall des Neuzugangs Giannis Konstantelias, der sich am Wochenende im Spiel gegen den Hamburger SV einen Kreuzbandriss zugezogen hatte und mehrere Monate ausfallen wird.
Dortmunds Sport-Geschäftsführer Lars Ricken äußerte sich vor dem Spiel zur Leihe.
Für uns war Ethans Verpflichtung jetzt die bestmögliche sportliche Lösung.
Nachholspiel beendet Auftaktrunde
Das Pokalspiel fand am Dienstag statt, nachdem es aufgrund von Dortmunds Teilnahme am Franz-Beckenbauer-Supercup am 22. August, den sie mit 1:2 gegen den FC Bayern München verloren, verschoben worden war. Durch die Terminverschiebung verbleibt noch eine Partie in der ersten Runde des DFB-Pokals. Titelverteidiger Bayern München reist am Mittwoch um 20:45 Uhr zum Zweitliga-Aufsteiger VfL Osnabrück, um die Runde abzuschließen.


