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EU-Badegewässerbericht: Deutsche Seen und Küsten auf Platz sieben, drei Standorte fallen durch
Eine Bewertung der Europäischen Umweltagentur von über 22.000 Standorten ergibt, dass 96 % der EU-Badegewässer die Mindestanforderungen erfüllen, wobei Deutschland um einen Platz auf Rang sieben unter 29 untersuchten Ländern klettert.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von tagesschau.de, Frankfurter Allgemeine, N-tv und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
96 % der 22.289 überwachten Badegewässer erfüllten die Mindestqualitätsstandards; 85 % wurden als ausgezeichnet bewertet.
Deutschland belegte mit 90,9 % ausgezeichneter Bewertungen den 7. Platz unter 29 Ländern und verbesserte sich damit um einen Platz gegenüber 2024.
Nur drei Standorte wurden als mangelhaft eingestuft: zwei in Baden-Württemberg und einer in Bayern.
89 % der Küstenstandorte waren ausgezeichnet, gegenüber 78 % der Binnengewässer und nur 47 % der Flüsse.
Europas Strände, Seen und Flüsse bleiben zum großen Teil sicher zum Schwimmen, wie der am Dienstag veröffentlichte jährliche Badegewässerbericht der Europäischen Umweltagentur zeigt. Die Bewertung, die auf Überwachungsdaten von 22.289 Standorten aus den 27 EU-Mitgliedstaaten sowie Albanien und der Schweiz basiert, ergibt, dass 85 Prozent der Gewässer eine „ausgezeichnete“ Bewertung erhielten und 96 Prozent mindestens die EU-Mindestqualitätsstandards erfüllten. Nur 1,5 Prozent wurden als mangelhaft eingestuft.
Deutschlands Leistung
Die deutschen Gewässer verbesserten sich leicht gegenüber dem Vorjahr: 90,9 Prozent der knapp 2.300 überwachten Standorte erreichten den Status „ausgezeichnet“. Damit belegt Deutschland Platz sieben von 29 Ländern, ein Rang mehr als im letzten Bericht. Nur drei Standorte wurden als mangelhaft bewertet: der Schießtal Badesee und der Metzisweiler Weiher in Baden-Württemberg sowie der nördliche Teil des Riemsees in Bayern. Weitere 26 Standorte galten als ausreichend und 136 als gut.
„Diesen Sommer können wir alle die Vorteile einer guten Umsetzung der EU-Badegewässerregeln nutzen, dank derer die überwältigende Mehrheit unserer Gewässer sauber genug zum Baden ist.“
Länderrankings
Zypern und Griechenland führen die Liste an, gefolgt von Bulgarien, Österreich, Luxemburg und Dänemark. Österreich erreichte mit 96,5 Prozent ausgezeichnete Binnengewässer und führt diese Kategorie vor Finnland und Dänemark an. Die Schweiz liegt mit 84,4 Prozent im Mittelfeld. Am anderen Ende verzeichneten Belgien, Ungarn, Polen, Estland und Albanien allesamt ausgezeichnete Bewertungen unter 70 Prozent. In Frankreich waren 74,4 Prozent ausgezeichnet, während 3,3 Prozent der Standorte mangelhaft waren – einer der höchsten Anteile in der EU nach Estland (4,5 Prozent) und den Niederlanden (4,1 Prozent).
Küste versus Binnengewässer
Küstengewässer schneiden weiterhin besser ab als Binnengewässer. Rund 89 Prozent der EU-Küstenstandorte wurden als ausgezeichnet bewertet, verglichen mit 78 Prozent der Seen und Flüsse. Flüsse stellen eine besondere Herausforderung dar: Nur 47 Prozent der ausgewiesenen Flussbadeplätze erreichten die Bestnote. Die Spree-Lagune in Brandenburg wurde als Erfolgsgeschichte hervorgehoben: Sie verbesserte sich von mangelhaft auf gut nach gezielten Rohrreparaturen und verbesserter Abwasserbehandlung.
- Österreich
- 96.5 %
- Deutschland
- 90.9 %
- EU-Durchschnitt
- 85 %
- Schweiz
- 84.4 %
- Frankreich
- 74.4 %
Daten aus dem Artikeltext
Langfristige Fortschritte
Die stetige Verbesserung in den letzten Jahrzehnten ist größtenteils auf die Verringerung von unbehandelten oder teilweise behandelten Abwassereinleitungen zurückzuführen. Die Nährstoffbelastung im Spree-Einzugsgebiet hat sich seit den frühen 1990er-Jahren fast halbiert. Für Standorte, die fünf Jahre in Folge mangelhaft bleiben, sind dauerhafte Badeverbote oder -hinweise erforderlich – eine Maßnahme, die 16 Standorte in Frankreich und weitere in Italien und den Niederlanden betrifft.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- tagesschau.deEU-Vergleich: Deutsche Badegewässer schneiden sehr gut ab
- Frankfurter AllgemeineBadegewässerqualität: So schneidet Deutschland laut EU-Bericht ab
- N-tvDer Tag: Deutschlands Badegewässer fast alle sauber - mit drei Ausnahmen
- ZEIT ONLINEWasserqualität: Fast alle Badegewässer in Europa erfüllen Mindeststandards
- Leena Ylä-Mononen
- Exekutivdirektorin der Europäischen Umweltagentur (EUA)
- Orte
- Kopenhagen
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