Konflikte · Kaspisches Meer, Kiew und Teheran
Ukraine und Iran treten nach Schiffsangriff im Kaspischen Meer einen Schritt zurück
Die Außenminister sprachen, nachdem eine ukrainische Drohne einen iranischen Matrosen getötet hatte; Iran hatte einen Vergeltungsraketenangriff auf einen ukrainischen Hafen erwogen.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von RP Online, Deutsche Welle, The New York Times und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Am 25. Juli trafen ukrainische Drohnen ein iranisches Frachtschiff, töteten ein Besatzungsmitglied und verletzten ein weiteres. Die Ukraine erklärte, sie habe militärische Frachttransporte ins Visier genommen.
Iran erwog den Abschuss einer ballistischen Rakete mit einem kleinen Sprengkopf auf einen ukrainischen Schwarzmeerhafen, doch die Diplomatie hat die Lage vorerst beruhigt, so unter Berufung auf Beamte zitiert von der New York Times.
Am 28. Juli rief der ukrainische Außenminister Andrij Sybiha den iranischen Außenminister Abbas Araghtschi an; beide erklärten, keine Eskalation anzustreben. Sybiha forderte Iran auf, die Unterstützung für Russlands Krieg zu beenden.
Der israelische Außenminister Gideon Saar sprach mit Sybiha über die iranische Bedrohung, während Selenskyj und Netanjahu am 28. Juli getrennt mit Präsident Trump im Weißen Haus zusammentrafen.
- 25.07.Ukrainische Drohnen greifen iranisches Frachtschiff im Kaspischen Meer an, ein Matrose getötet.
- 26.07.Irans Außenminister Araghtschi erklärt, der Angriff dürfe „nicht unbeantwortet bleiben“.
- 28.07.Ukrainischer Außenminister Sybiha ruft Araghtschi an; beide erklären, keine Eskalation anzustreben.
- 28.07.NYT berichtet, Iran habe einen Vergeltungsraketenangriff auf einen ukrainischen Hafen erwogen, die Diplomatie habe die Lage jedoch beruhigt.
Der Angriff im Kaspischen Meer
Am Samstag, dem 25. Juli, griffen ukrainische Drohnen ein iranisches Frachtschiff im Kaspischen Meer an. Die Explosion tötete einen Matrosen und verletzte einen weiteren. Präsident Wolodymyr Selenskyj erklärte, die Operation habe sich gegen Schiffe gerichtet, „die am Transport von Militärfracht unter Beteiligung Irans“ beteiligt seien, sowie gegen ein russisches Kriegsschiff. Das iranische Außenministerium verurteilte den Angriff sofort als Verstoß gegen die UN-Charta und betonte, Teheran habe sich „niemals in den Krieg eingemischt“ – trotz der gut dokumentierten Lieferung von Schahed-Drohnen und, nach US-Angaben, von Kurzstreckenraketen an Russland.
Irans Vergeltungsdrohung und diplomatischer Anruf
Der iranische Außenminister Abbas Araghtschi erklärte am Sonntag, dem 26. Juli, der Angriff dürfe „nicht unbeantwortet bleiben“. Die New York Times berichtete am 28. Juli, Iran habe erwogen, eine ballistische Rakete mit einem kleinen Sprengkopf auf einen ukrainischen Schwarzmeerhafen abzufeuern, um einen symbolischen Schlag mit begrenztem Schaden zu erzielen. Westliche Beamte warnten, jeder Raketenstart dieser Art riskiere einen größeren Krieg.
Am Dienstag, dem 28. Juli, rief der ukrainische Außenminister Andrij Sybiha Araghtschi an. Sybiha räumte ein, dass ein ziviles Schiff getroffen und ein iranischer Staatsbürger getötet worden sei, betonte jedoch, der Angriff sei unbeabsichtigt gewesen und die Ukraine strebe keine Eskalation an. Er forderte Iran auf, jede Unterstützung für Russlands Krieg einzustellen.
„Ich betonte die Notwendigkeit, von jeglichen eskalierenden Schritten abzusehen, sowie jegliche Unterstützung für Russlands Krieg gegen die Ukraine zu beenden. Dieser Krieg ist illegal und er muss enden.“
Araghtschi schrieb auf X, Sybiha habe ihm versichert, der Angriff sei „unbeabsichtigt“ gewesen und die Ukraine habe kein Interesse an einer Eskalation. „Auch Iran strebt keine Eskalation an, machte aber klar, dass jeder Angriff auf unsere Bürger oder Interessen inakzeptabel ist. Es muss eine Entschädigung für die Verluste geben“, sagte er. Der Anruf war der erste direkte Kontakt zwischen den beiden Ministern seit Sybihas Amtsantritt im Jahr 2024. Nach dem Gespräch erklärten Beamte, die unmittelbare Krise habe sich gelegt.
Hintergrund der Drohnenkriegsführung und Zusammenarbeit
Russland hat seit 2022 Salven iranischer Schahed-Drohnen gegen die Ukraine abgefeuert. Als Reaktion entwickelte die Ukraine fortschrittliche Drohnenabwehrsysteme. Nachdem die USA und Israel im Februar 2026 mit Militäroperationen gegen Iran begonnen hatten, entsandte Kiew mehr als 200 Militärexperten, um die Golfstaaten bei der Abwehr iranischer Drohnenangriffe zu unterstützen. Diese Zusammenarbeit verschärfte die Gegnerschaft zwischen Kiew und Teheran. Zuvor hatte Sybiha Iran mitgeteilt, es habe „kein Recht, sich als Opfer auszugeben“, angesichts seiner militärischen Unterstützung für Moskau.
Israel und der weitere Kontext
Der israelische Außenminister Gideon Saar sprach am 28. Juli mit Sybiha und erörterte „die Herausforderungen, denen unsere Nationen gegenüberstehen, einschließlich der Bedrohung durch Iran“. Er sagte, er freue sich auf eine vertiefte Zusammenarbeit mit der Ukraine. Araghtschi beschuldigte Israel separat, den ukrainischen Angriff provoziert zu haben, um „Europa in seinen Krieg hineinzuziehen“. Am selben Tag trafen Selenskyj und der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu getrennt mit US-Präsident Donald Trump im Weißen Haus zusammen. Der einflussreiche iranische Abgeordnete Ebrahim Azizi, Vorsitzender des nationalen Sicherheitsausschusses des Parlaments, warnte, „jeder Angriff auf Iran hat immer seinen Preis“.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- RP OnlineDiplomatie für zwei Krisenherde: Ukraine ruft nach Angriff auf Frachtschiff den Iran an
- Deutsche WelleАтака на торговое судно Ирана: Украина не хочет эскалации
- The New York TimesIran Considered Retaliatory Strike on Ukrainian Seaport
- Al Jazeera OnlineKyiv warns Iran against escalation after Ukraine's Caspian Sea attack
- Andrii Sybiha
- Ukrainischer Außenminister, der den iranischen Außenminister anrief, um nach dem Angriff im Kaspischen Meer zu deeskalieren.
- Abbas Araghchi
- Irans Außenminister, der den Angriff verurteilte und Entschädigung forderte.
- Volodymyr Zelensky
- Ukrainischer Präsident, der erklärte, der Angriff habe militärischen Frachttransporten gegolten.
- Gideon Saar
- Israelischer Außenminister, der mit Sybiha über die iranische Bedrohung sprach.
- Donald Trump
- US-Präsident, der am 28. Juli mit Selenskyj und Netanjahu zusammentraf.
- Benjamin Netanyahu
- Israelischer Premierminister, der mit Trump im Weißen Haus zusammentraf.
- Ebrahim Azizi
- Vorsitzender des Nationalen Sicherheits- und Außenpolitischen Ausschusses des iranischen Parlaments, der vor den Kosten von Angriffen auf Iran warnte.
- Orte
- Kiew, Teheran, Washington, D.C.
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