
Duane 'Keffe D' Davis zu 40 Jahren bis lebenslänglich für die Tötung von Tupac Shakur 1996 verurteilt
Ein Richter in Las Vegas hat Duane 'Keffe D' Davis am Dienstag, dem 13. Oktober 2026, zu 40 Jahren bis lebenslänglich Gefängnis verurteilt, weil er die Tötung von Tupac Shakur im Jahr 1996 in Auftrag gegeben hatte. Der Anwalt von Davis erklärte, die Verteidigung werde Berufung einlegen.
Urteil verkündet
Ein Richter in Las Vegas hat Duane 'Keffe D' Davis am Dienstag, dem 13. Oktober 2026, zu 40 Jahren bis lebenslänglich Gefängnis verurteilt, weil er die Tötung von Tupac Shakur im Jahr 1996 organisiert hatte. Der 63-jährige Davis war am 31. August des Mordes ersten Grades unter Verwendung einer tödlichen Waffe für schuldig befunden worden. Der Richter verhängte 20 Jahre bis lebenslänglich für den Mord und weitere 20 Jahre bis lebenslänglich für die Verwendung einer tödlichen Waffe. Davis hatte eine Höchststrafe von lebenslänglich ohne Bewährung gedroht. Vor der Urteilsverkündung argumentierten die Staatsanwälte, er habe die Höchststrafe verdient, und verwiesen auf eine Vorgeschichte krimineller Aktivitäten. Der Anwalt von Davis, Michael Sanft, sagte, die Verteidigung werde gegen die Entscheidung Berufung einlegen.
Worte des Richters
Richterin Carli Kierny wandte sich direkt an Davis, während Mitglieder von Shakurs Familie zusahen. Sie sagte, die Welt habe den Rapper nie vergessen, und es habe 30 Jahre gedauert, bis Davis sich für das, was er am 7. September 1996 getan habe, der Justiz stellen musste. Dem Urteil waren Aussagen von Angehörigen über den Schaden vorausgegangen, den die Tötung ihnen zugefügt hatte.
Man darf einem Menschen nicht seine Familie nehmen, man darf ihm nicht sein Leben, seine ganze Zukunft nehmen und einfach davonkommen.
Aussagen der Familie
Sekyiwa Shakur, die Schwester des Rappers, sagte dem Gericht, der Verlust habe ihre Familie emotional und psychisch lange Zeit schwer getroffen. Vor Gericht sagte sie:
An jenem Tag hat der Verlust von Tupac meine ganze Familie lange Zeit emotional und psychisch schwer getroffen.
Sie sagte außerdem, sie vermisse ihren Bruder. Maurice 'Mopreme' Shakur bat das Gericht um die höchstmögliche Strafe. Davis soll während der Worte der Familie mit den Augen gerollt haben.
Wie der Fall vor Gericht kam
Shakur wurde am 7. September 1996 in Las Vegas bei einer Drive-by-Schießerei angeschossen, nach einem Boxkampf von Mike Tyson, und starb sechs Tage später am 13. September. Die Polizei befragte damals Menschen, nahm aber keine Festnahmen vor. Die Staatsanwaltschaft legte im September 2023 eine Mordanklage gegen Davis vor, einen ehemaligen Anführer der Crips. Sie erklärten, er habe die Tötung aus Rache in Auftrag gegeben, nachdem Shakurs Gefolge in jener Nacht seinen Neffen verprügelt hatte, Teil eines Bandenstreits, der sich mit der Rivalität zwischen Ostküste und Westküste überschnitt. Ein Großteil ihrer Anklage stützte sich auf Davis' eigene Worte, darunter eine Memoiren von 2019 und Podcast-Interviews, die seine Anwälte als Angeberei bezeichneten, die durch keine anderen Beweise gestützt werden könne.
- Shakur wird bei einer Drive-by-Schießerei in Las Vegas angeschossen
- Shakur erliegt seinen Verletzungen im Alter von 25 Jahren
- Die Staatsanwaltschaft legt eine Mordanklage gegen Davis vor
- Davis wird des Mordes ersten Grades mit einer tödlichen Waffe für schuldig befunden
- Der Richter verurteilt Davis zu 40 Jahren bis lebenslänglich
Berufung und nächste Schritte
Davis hat seit seiner Festnahme 2023 seine Unschuld beteuert. Er sagte dem Gericht, er lege 'auf jeden Fall' Berufung ein, und bestritt, dass ihm die bereits verbüßte Zeit nicht angerechnet werde, und verwies auf einen Vorfall mit einem anderen Insassen. Als das Urteil verlesen wurde, schwieg er. Davis ist die einzige Person, die jemals in dieser Tötung angeklagt wurde, und sein Anwalt hat erklärt, die Berufung werde weiterverfolgt.