- 18.10.Davidovich besiegt Jódar im Finale von Shanghai mit 1:6, 7:6, 6:4
- 19.10.Das ATP-Ranking-Update hebt Davidovich auf Rang 13 und Jódar auf Rang 11
- 2.11.Frühestmöglicher Termin für einen Wechsel an der Spitze, laut La Razón
Davidovich schlägt Jódar im rein spanischen Finale
Alejandro Davidovich gewann am Sonntag, 18. Oktober 2026, die Shanghai Masters und besiegte seinen Landsmann Rafa Jódar auf Hartplatz mit 1:6, 7:6, 6:4 in zwei Stunden und 28 Minuten. Es ist der erste Masters-1000-Titel seiner Karriere und das erste rein spanische Finale dieser Kategorie seit 2017. Der 27-jährige Davidovich war vor dem Turnier auf Rang 26 geführt und drehte das Finale nach einem Satzrückstand. Zuvor hatte er im Halbfinale auch Alexander Zverev besiegt. Der Sieg ist sein dritter Titel 2026, nach Mallorca im Juni und Chengdu im September. Der 20-jährige Jódar bestritt sein erstes Masters-1000-Finale und beendete das Turnier als Zweiter.
Ranglistenverschiebungen nach Shanghai
Das ATP-Ranking-Update vom 19. Oktober 2026 hebt Davidovich von Rang 26 auf Rang 13 – seine beste Platzierung – mit 2.930 Punkten. Jódar klettert mit 3.234 Punkten auf Rang 11 und liegt damit 91 Punkte vor den Top 10, deren letzten Platz Arthur Fils hält. Daniil Medvedev kehrt in die Top fünf zurück, Djokovic fällt aus den Top 10. Portugals Jaime Faria steigt vier Plätze auf ein Karrierehoch von Rang 56, während Nuno Borges auf Rang 52 zurückfällt. Jannik Sinner bleibt Erster, vor Zverev, Carlos Alcaraz, Ben Shelton und Medvedev.
- Jannik Sinner
- 10950 Punkte
- Alexander Zverev
- 10070 Punkte
- Carlos Alcaraz
- 5610 Punkte
- Ben Shelton
- 4720 Punkte
- Daniil Medwedew
- 3660 Punkte
Daten aus dem Artikeltext
Sinners Vorsprung unter Druck
Jannik Sinner verteidigt die Nummer 1 mit 10.950 Punkten, doch Zverev mit 10.070 Punkten nagt weiter an diesem Vorsprung. La Razón berichtet, dass Sinner Shanghai verpasst hat und auch den Rest der Saison verpassen wird. LaVanguardia schreibt, Sinner habe seinen Rückzug angekündigt, um sich von Knieproblemen zu erholen. Frühestens am 2. November kann es zu einem Wechsel an der Spitze kommen, wenn Sinner 500 Punkte verliert – und es könnte später dazu kommen, nach den Paris Masters vom 2. bis 8. November, wo er 1.000 Punkte verlieren würde. Für die Woche vom 19. bis 25. Oktober werden nur wenige Veränderungen in der Rangliste erwartet, da Medwedew in Almaty spielt, Alexander Zverevs Rivale Flavio Cobolli in Lyon und Fils in Brüssel.
Das Rennen um Turin
Das Jahresendrennen entscheidet, welche acht Spieler sich für die ATP Finals qualifizieren. Jódar liegt mit 3.159 Punkten auf Rang neun, ist wegen Sinners Absage aber praktisch Achter. Fils (3.325) und Frances Tiafoe (3.380) liegen im Rennen vor ihm, Medwedew (3.420) und Cobolli (3.540) noch weiter vorn. Álex de Miñaur (2.880) und Novak Djokovic (2.840) jagen von hinten. Zverev, Alcaraz und Shelton haben sich bereits qualifiziert. Davidovich und Jódar kämpfen beide noch um einen Platz bei den ATP Finals.
Damen-Rangliste und weitere spanische Spieler
Elena Rybakina bleibt Erste der WTA-Rangliste, obwohl sie das WTA-1000-Turnier in Wuhan nicht gespielt hat; Aryna Sabalenka ist Zweite, Mirra Andreeva Dritte. Maja Chwalinska, die polnische Spielerin, die in Wuhan gewann, liegt auf Rang 11 und damit nahe an den Top 10. Cristina Bucsa ist die bestplatzierte Spanierin auf Rang 38. Bei den Herren liegt Daniel Mérida laut Europa Press auf Rang 42, Jaume Munar auf Rang 51, Martín Landaluce auf Rang 67 und Pablo Carreño auf Rang 74.