Essen & Mode · Boston, Chicago und Kopenhagen
Converse zieht Chuck-70-X-Werbung zurück und entschuldigt sich nach Kritik wegen Ku-Klux-Klan-Bildsprache
Die Nike-Tochter Converse hat eine internationale Kampagne mit dem K-Pop-Star Karina zurückgezogen und sich entschuldigt, nachdem Nutzer sozialer Medien auf visuelle Ähnlichkeiten mit Ku-Klux-Klan-Kapuzen und Lynchmorden hingewiesen hatten.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Le Parisien, SAPO, Washington Post und weiteren Medien. Geändert . So entsteht er
Für MitgliederDie ersten 30 Sekunden zum Probehören. Synthetische Stimme (KI).
Kurz gefasst
Converse entfernte die Werbebilder des Chuck 70 X von seinen Social-Media-Plattformen und gab eine Erklärung ab, in der es sich für die anstößige Bildkomposition entschuldigte.
Die Anzeige zeigte die 26-jährige Sängerin Karina in einem weißen Rock unter einem Scheinwerfer, der einen dreieckigen Schatten warf, der an eine Ku-Klux-Klan-Kapuze erinnerte.
Die Fotografin Stephanie Schwartz, die Schauspielerin Yvette Nicole Brown und der Pädagoge Kendall C. Peacock kritisierten das Bild, während Nutzer ein früheres Fotoshooting mit der dänischen Marke Palmes wieder hervorholten.
Die globale Veröffentlichung des Chuck-70-X-Sneakers am 27. August 2026 folgte auf einen Rückgang der Converse-Verkäufe und -Einnahmen um 33 % zwischen Juni 2025 und Juni 2026.
- 2003Nike übernimmt Converse als Tochtergesellschaft.
- 27.08.Converse bringt den Chuck-70-X-Sneaker weltweit auf den Markt.
- September 2026Converse zieht die Chuck-70-X-Kampagne zurück und gibt eine Entschuldigung heraus.
Kampagnenstart und visuelle Kontroverse
Der Schuhhersteller Converse hat eine globale Werbekampagne für seine Chuck-70-X-Sneaker nach öffentlicher Kritik wegen visueller Ähnlichkeiten mit der Bildsprache des Ku-Klux-Klan zurückgezogen. Das Werbebild, das auf internationalen Websites, Instagram, Threads und X veröffentlicht wurde, zeigte die 26-jährige südkoreanische Sängerin Karina aus der K-Pop-Gruppe Aespa. Auf dem Foto stand Karina in der Mitte eines fünfzackigen Stern-Spotlights, trug einen knielangen weißen Rock und hielt ein Paar schwarze High-Top-Sneaker an den Schnürsenkeln. Social-Media-Nutzer bemerkten, dass der Deckenstrahler einen scharfen dreieckigen Schatten auf den Rock warf, der der spitzen weißen Kapuze ähnelte, die von Ku-Klux-Klan-Mitgliedern getragen wird. Kommentatoren wiesen auch darauf hin, dass der Winkel und die Positionierung der baumelnden schwarzen Sneaker an die baumelnden Füße eines Lynchopfers erinnerten, was auf historische Gewalt durch weiße Rassisten in den Vereinigten Staaten verweist.
Social-Media-Gegenwind und kreative Kritik
Das Bild löste eine breite Debatte auf Online-Plattformen aus, bei der Branchenexperten und Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens die technische Komposition des Shootings analysierten. Die in Chicago ansässige Fotografin Stephanie Schwartz kommentierte die Inszenierung in einem Beitrag auf Threads.
„Schatten, Licht und Komposition. Jeder Fotograf kann Ihnen sagen, wer diese Anzeige gemacht hat, wusste GENAU, was er tat.“
Andere Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens schlossen sich diesen Bedenken an, darunter die Schauspielerin Yvette Nicole Brown und der Pädagoge Kendall C. Peacock, die fragten, wie das Foto die internen Genehmigungsstufen des Unternehmens vor der Veröffentlichung passieren konnte. DJ SoulChild postete ein Video auf TikTok, in dem er argumentierte, dass die visuelle Symbolik des Ku-Klux-Klan erkennbar sei. Während der Debatte förderten Nutzer auch eine frühere Converse-Kampagne zutage, die in Zusammenarbeit mit dem in Kopenhagen ansässigen Modelabel Palmes entstanden war und einen Mann auf einer Leiter zeigte, der über einen Ast gehängte Sneaker hielt. Andere Social-Media-Nutzer verteidigten den Schuhhersteller und argumentierten, dass die Bildgestaltung unbeabsichtigt gewesen sei und die umstrittenen Parallelen nur dann auftauchten, wenn die Betrachter aktiv danach suchten.
Unternehmensentschuldigung und Entfernung des Werbematerials
Converse zog das Foto von allen offiziellen Social-Media-Konten zurück und erklärte, dass es daran arbeite, das Bild von allen verbleibenden Kanälen zu entfernen. Die Marke mit Hauptsitz in Boston gab eine Entschuldigung heraus, in der sie einräumte, dass die Bildsprache Anstoß erregt habe.
„Es tut uns leid. Wir verstehen, warum dieses Bild zutiefst verstörend ist, und erkennen an, dass wir hier einen Fehler gemacht haben. Wir haben es von unseren Kanälen entfernt und arbeiten daran, es überall zu entfernen, wo es aufgetaucht ist. Das hätte nicht passieren dürfen, und wir werden es besser machen.“
Converse beantwortete keine direkten Anfragen von Journalisten zu den internen Genehmigungsprotokollen, die vor der Veröffentlichung des Bildes verwendet wurden. Darüber hinaus entfernte Converse die früheren Palmes-Kampagnenbilder von seinen digitalen Kanälen. Vertreter von Karina und ihrer Managementgruppe gaben nach dem Rückzug des Materials keinen Kommentar ab.
Historischer Hintergrund und wirtschaftlicher Druck
Der Kampagnenrückzug erfolgte in einer Phase schwächerer finanzieller Leistung von Converse. Das 1908 in Massachusetts gegründete Unternehmen führte 1917 den Chuck-Taylor-All-Star-Basketballschuh ein, bevor Nike das Geschäft 2003 übernahm. Zwischen Juni 2025 und Juni 2026 verzeichnete Converse einen Rückgang um ein Drittel sowohl bei den Gesamtverkäufen als auch beim Umsatz. Das Modell Chuck 70 X wurde am 27. August 2026 international auf den Markt gebracht, wobei die Partnerschaft mit Karina die globale Veröffentlichung unterstützen sollte.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- Le ParisienConverse retire une publicité pour ses baskets accusée de références à l'imagerie du Ku Klux Klan
- SAPOCampanha da Converse acusada de racismo por alegada referência à Ku Klux Klan
- Washington PostColumn | What did you see in the controversial Converse ad?
- de VolkskrantConverse trekt online sneakerreclame in na vermeende verwijzing naar Ku Klux Klan
- Karina
- Südkoreanische Sängerin und Mitglied der K-Pop-Gruppe Aespa, die in der Converse-Kampagne zu sehen war
- Yvette Nicole Brown
- Amerikanische Schauspielerin, die sich zu den umstrittenen Bildern äußerte
Pollar ist kostenlos und ohne Werbung im Text. Getragen wird es von seinen Mitgliedern.
Pollar unterstützen