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Einzelsport·vor 3 Std.

Cobolli trifft auf Zverev im Roland-Garros-Finale: beide jagen ersten Grand-Slam-Titel

Flavio Cobolli und Alexander Zverev bestreiten am Sonntag das Herren-Einzelfinale der French Open, beide auf der Suche nach ihrem ersten Grand-Slam-Titel, nachdem ein Turnier voller Überraschungen die Topgesetzten aus dem Weg geräumt hat.

Ein unerwartetes Finale

Ein Herren-Finale der French Open, das nur wenige erwartet haben, wird am Sonntagnachmittag auf dem Court Philippe-Chatrier stattfinden. Flavio Cobolli, der 25-jährige Italiener an Position 10 gesetzt, trifft auf Deutschlands Alexander Zverev, die Nummer zwei der Setzliste und Weltranglistendritte, wobei beide nach ihrer ersten Grand-Slam-Trophäe jagen. Das Spiel soll um 15:00 Uhr Ortszeit beginnen, die Vorberichterstattung startet um 14:30 Uhr auf Nove in Italien sowie auf Eurosport, Nitro, HBO Max und DAZN in ganz Europa.

Als er mir sagte, dass er nicht spielen könne, wäre ich fast geweint.

Cobollis Weg ins Finale

Cobolli erreichte das Finale ohne sein Halbfinale zu bestreiten, nachdem sein Landsmann Matteo Arnaldi wegen eines Virus zurückgezogen hatte. Der Italiener hatte zuvor Pellegrino, Wu und Tien in glatten Sätzen besiegt, dann Svajda und Auger-Aliassime in vier Sätzen überwunden. Der unerwartete Ruhetag gab Cobolli einen physischen Vorteil, aber er wählte ein intensives Training auf dem Hauptplatz zur geplanten Halbfinalzeit, um seinen Rhythmus zu halten. Sein bester Freund, der Fußballer Edoardo Bove, reiste nach Paris, um ihn während der Finalvorbereitungen zu unterstützen.

Zverevs Route und die Last der Geschichte

Zverev kam weiter, indem er Bonzi, Machac, Halys, de Jong und die jungen Überraschungen Jodar und Mensik besiegte und nur einen Satz gegen den Tschechen im Halbfinale abgab. Der 29-Jährige aus Hamburg hat drei frühere Grand-Slam-Finals erreicht (US Open 2020, Roland Garros 2024, Australian Open 2025) und alle drei verloren. Bei den US Open 2020 führte er gegen Dominic Thiem mit zwei Sätzen, und im Paris-Finale 2024 führte er gegen Carlos Alcaraz mit 2:1 in Sätzen, bevor er verlor. Das Spiel am Sonntag trägt die zusätzliche Last, dieses Muster zu durchbrechen.

Zverev wird im Rampenlicht stehen, mit der Verpflichtung zu gewinnen, angesichts des Fehlens von Sinner, Alcaraz, Djokovic und vielen anderen großen Namen.

Il Messaggero

Direkter Vergleich

Zverev führt die Begegnungen auf Tour-Ebene mit 3:1 an. Ihr erstes Aufeinandertreffen fand 2025 in Roland Garros statt, wo Zverev in der dritten Runde in glatten Sätzen gewann. In dieser Saison steht es 1:1: Cobolli gewann ihr Halbfinale in München 6:3, 6:3 auf Sand im April, und Zverev antwortete mit einem 6:1, 6:4-Sieg im Viertelfinale von Madrid einige Wochen später. Die Buchmacher setzen Zverev bei 1,25 zum Sieg, Cobolli bei 4,00.

Cobolli vs Zverev: Direkter Vergleich der Matches
  1. Roland Garros dritte Runde: Zverev gewinnt 6:2, 7:6, 6:1
  2. Halle-Rasenturnier: Zverev gewinnt
  3. München ATP 500 Halbfinale: Cobolli gewinnt 6:3, 6:3
  4. Madrid Masters 1000 Viertelfinale: Zverev gewinnt 6:1, 6:4

Was Cobolli auf den Platz bringt

Cobolli geht mit vollen physischen und mentalen Reserven in das Match nach dem Freilos im Halbfinale. Analysten heben seine Athletik, Beinstärke und eine zerstörerische Vorhand als seine Hauptwaffen hervor, zusammen mit einem effektiven Kick-Aufschlag auf Sand und exzellentem Return. Sein Match-Management durch eine chaotische obere Hälfte der Auslosung hat Lob erhalten. Sieg oder Niederlage, Cobolli wird am Montag garantiert in die Top 10 der Weltrangliste einbrechen und auf Platz fünf aufsteigen.

Übertragungsdetails

Das Finale wird in Italien auf Nove (Kanal 9 auf DVB-T, 149 auf Sky) kostenlos ausgestrahlt, mit Kommentaren von Jacopo Lo Monaco, Barbara Rossi und Andreas Seppi. Eurosport besitzt die exklusiven italienischen Rechte über Warner Bros. Discovery, mit Streaming auf HBO Max und discovery+, verteilt über DAZN, TimVision und Prime Video. In Deutschland läuft das Match auf Eurosport und Nitro. Das Tagesprogramm beginnt um 11:00 Uhr mit dem Damen-Doppelfinale zwischen Siniakova/Townsend und Danilina/Krunic.

Paris

8 Quellen

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