
Tennis-Star von seinem Coach mitten im Turnier geghostet: „Er hat mich und meine Frau blockiert und ist nach Miami geflogen“
Der spanische Tennisspieler Alejandro Davidovich Fokina war fassungslos, als sein Coach Mariano Puerta während der French Open abrupt kündigte und nach Miami flog, ohne jemanden zu informieren.
Ein schockierender Ausstieg mitten im Turnier
Alejandro Davidovich Fokinas Kampagne bei den French Open 2026 endete in Verwirrung und Niederlage, doch das dramatischste Ereignis fand abseits des Platzes statt. Der Spanier, Weltranglisten-23., enthüllte, dass sein Coach, der ehemalige Roland-Garros-Finalist Mariano Puerta, ihn ohne Vorwarnung nach seinem Erstrundensieg im Stich ließ. Die plötzliche Abreise ließ Davidovich Fokina ohne seinen Hauptcoach für sein Zweitrundenmatch zurück, das er gegen den Argentinier Thiago Agustin Tirante verlor.
Nach dem Match gegen Dzumhur haben wir zu Mittag gegessen, und danach bin ich zum Abkühlen gegangen. Er sagte, er fühle sich nicht wohl und werde ins Hotel zurückkehren.
Das Verschwinden
Laut Davidovich Fokina entwickelte sich die Situation rasant. Nach einem scheinbar normalen Essen mit Puerta nach dessen Fünf-Satz-Sieg gegen Damir Dzumhur klagte der Coach über Unwohlsein und kehrte ins Hotel zurück. Wenige Stunden später schickte Puerta eine Textnachricht, in der er mitteilte, dass er nicht weitermachen werde. Anschließend bestieg er einen Flug nach Miami, ohne ein anderes Teammitglied zu informieren.
Er hat niemandem etwas gesagt, nicht dem Team, er ist einfach geflogen und nach Miami geflogen, ohne ein Wort mit uns zu sprechen.
Kommunikationsabbruch
Der Bruch in der beruflichen Beziehung war total. Davidovich Fokina erklärte, dass Puerta seine Telefonnummer und die seiner Frau blockiert habe, um jeglichen weiteren Kontakt zu verhindern. Der Spieler zeigte sich ungläubig über die Art und Weise der Abreise und betonte, dass es weder einen Streit noch Spannungen gegeben habe, die dies ausgelöst hätten. Er erwähnte, er habe gehört, dass Puerta dies bereits bei anderen Spielern getan habe.
Meine Frau hat ihn sogar telefonisch angerufen, ich auch, also ich weiß es nicht. Er geht sein Leben weiter und ich meines. Wenn er sich mit 45 so verhält, nun ja, das sind seine Entscheidungen.
Auswirkung auf die Leistung
Davidovich Fokina, als Nummer 21 des Turniers gesetzt, gab zu, dass der bizarre Vorfall ihn wahrscheinlich bei seiner Zweitrundenniederlage gegen Tirante beeinträchtigt habe. Die Niederlage verlängert eine schwache Serie des 26-Jährigen bei Roland Garros, wo er es in den letzten drei Teilnahmen nicht über die zweite Runde hinaus geschafft hat. Er war der höchstgesetzte spanische Spieler im Tableau, da der verletzungsbedingt fehlende Titelverteidiger Carlos Alcaraz nicht antrat.
Pueras kontroverse Vergangenheit
Mariano Puerta ist eine bekannte Persönlichkeit im Tennis, erreichte er doch das Finale der French Open 2005, das er gegen Rafael Nadal verlor. Seine Karriere war von Kontroversen geprägt, darunter eine Dopingsperre nach diesem Finale. Der jüngste Vorfall fügt seiner turbulenten Geschichte ein weiteres Kapitel hinzu und lässt Davidovich Fokina die Saison mit seinem anderen Coach, Pepo Clavet, fortsetzen.
- Davidovich Fokina gewinnt sein Erstrundenmatch gegen Damir Dzumhur in fünf Sätzen.
- Mittagessen nach dem Match mit Coach Mariano Puerta. Puerta sagt, er fühle sich unwohl, und kehrt ins Hotel zurück.
- Puerta schickt Davidovich Fokina eine Textnachricht, dass er nicht mehr als dessen Coach weitermachen werde.
- Puerta fliegt von Paris nach Miami, ohne den Rest des Teams zu informieren.
- Davidovich Fokina verliert in der zweiten Runde gegen Thiago Agustin Tirante und enthüllt den Vorfall auf einer Pressekonferenz.


