Konflikte · Washington und New York

CIA deklassifiziert 71 Präsidenten-Briefings zu al-Qaida-Warnungen vor 9/11

Die Central Intelligence Agency veröffentlichte über 100 Seiten Geheimdienstakten aus der Zeit vor 9/11, die zeigen, dass Analysten bereits 1998 vor möglichen Flugzeugentführungen und Tests von Schmutzbomben warnten.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von Al Jazeera Online, The Telegraph, 20minutes und weiteren Medien. Geändert . So entsteht er

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Kurz gefasst

Washington, New York · Vereinigte Staaten
Wie es dazu kam
  1. 4.12.Geheimdienst warnt vor Flugzeugentführungen, nachdem Operationen bei einem Testlauf am New Yorker Flughafen die Sicherheit umgangen haben.
  2. Juni 1999Beamte dokumentieren Sprengstoffexperimente von al-Qaida zur Herstellung radioaktiver Schmutzbomben.
  3. 12.09.Ein Briefing hält fest, dass die Entführungen über zwei Jahre geplant waren und auch das US-Kapitol zum Ziel hatten.

Veröffentlichung der täglichen Präsidenten-Briefings

Zum 25. Jahrestag der Anschläge vom 11. September deklassifizierte die Central Intelligence Agency 71 Präsidenten-Briefings aus der Zeit von Februar 1998 bis 12. September 2001. Die Veröffentlichung umfasst mehr als 100 Seiten stark geschwärzter Akten, die für die ehemaligen Präsidenten Bill Clinton und George W. Bush erstellt wurden. CIA-Direktor John Ratcliffe bezeichnete die Publikation als die größte Einzelveröffentlichung deklassifizierter täglicher Präsidenten-Briefings in der Geschichte der Behörde und nannte sie einen Akt außergewöhnlicher Transparenz. Die freigegebenen Dokumente zeigen, wie Geheimdienstanalysten die Bewegungen, Finanzierungsnetzwerke und operativen Ambitionen von Osama bin Laden und al-Qaida vor den Entführungen im Jahr 2001 verfolgten.

„Seitdem haben Generationen von CIA-Mitarbeitern ihre Karrieren der Gerechtigkeit für unsere gefallenen Landsleute und der Sicherheit gewidmet, dass al-Qaida unserem Land nie wieder schaden wird.“

John Ratcliffe, Direktor

Frühe Geheimdienstinformationen zu Luftfahrt und Schmutzbomben

Die deklassifizierten Notizen zeigen, dass Geheimdienst-Informationen hochrangige Beamte bereits drei Jahre vor 2001 auf mögliche Luftangriffe aufmerksam machten. Ein Briefing vom 10. September 1998 warnte davor, dass bin Ladens bevorzugte Option ein Angriff auf Washington auf amerikanischem Boden sei, und stellte fest, dass al-Qaida ein mit Sprengstoff beladenes Flugzeug in eine Stadt fliegen könnte. Am 4. Dezember 1998 berichtete ein weiteres Briefing, dass bin Laden und seine Verbündeten Anschläge im Land vorbereiteten, und erwähnte ausdrücklich Pläne zur Entführung eines Flugzeugs. Dasselbe Briefing vermerkte, dass Verschwörer bei einem Probelauf auf einem nicht identifizierten New Yorker Flughafen die Sicherheitskontrollen umgangen hatten und dass Netzwerkmitglieder eine Entführungsschulung erhalten hatten. Frühere Aufzeichnungen vom Februar 1998 beschrieben extremistische Bemühungen, Massenvernichtungswaffen zu erlangen, während eine Bewertung vom Juni 1999 berichtete, dass Operationen Sprengstoffexperimente zur Entwicklung von mit radioaktivem Material versetzten Schmutzbomben durchgeführt hatten.

Analytische Grenzen und Taliban-Zuflucht

Trotz der spezifischen Warnungen charakterisierte die Behörde die eingehenden Geheimdienstinformationen in diesem Zeitraum als selten, vage und unvollständig. Ein Dokument vom April 1998 erklärte, dass das Taliban-Regime in Afghanistan sich weigerte, bin Laden auszuliefern oder zu überwachen, und ihn aus Dankbarkeit für seine Rolle im Kampf gegen die sowjetische Besatzung als Gast behandelte. Im Juli 1998 bewerteten Analysten es als plausibel, dass bin Laden Angriffen auf amerikanischem Boden hohe Priorität einräumte und Interesse an chemischen und biologischen Waffen hatte. Ein anschließendes Briefing vom 12. September 2001 hielt fest, dass die Entführungen zwei Jahre lang vorbereitet worden waren und auch das Kapitol in Washington zum Ziel hatten.

Gedenkfeiern und Appelle von Angehörigen der Opfer

Die Veröffentlichung der Dokumente fiel mit landesweiten Gedenkfeiern zum 25. Jahrestag der Anschläge zusammen, bei denen 19 Entführer 2.977 Menschen im World Trade Center, im Pentagon und auf einem Feld, wo ein viertes Flugzeug abstürzte, töteten. Am Ground Zero im Süden Manhattans verlasen Angehörige der Opfer am Morgen die Namen der Getöteten, während eine Gedenkstätte im Bryant Park 2.753 leere Stühle zeigte, die die Opfer in New York City repräsentierten. Vier ehemalige Präsidenten nahmen an der New Yorker Gedenkveranstaltung teil, bei der mehrere Familienangehörige der Opfer von ihrem vorbereiteten Redetext abwichen, um sich direkt an Präsident Donald Trump zu wenden. Die Redner forderten erneute offizielle Untersuchungen möglicher Verbindungen Saudi-Arabiens zu den Anschlägen und riefen zur Offenlegung entsprechender Regierungsdokumente auf.

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