Fußball · Madrid

China zieht LaLiga-Spiele bei CCTV nach Mbappés Mao-Meme-Äußerung ab

CCTV hat am Freitag, 30. Oktober, und am Samstag, 31. Oktober, keine LaLiga-Spiele ausgestrahlt, nachdem der Sender seine Berichterstattung wegen einer Äußerung von Kylian Mbappé über ein Mao-Zedong-Meme ausgesetzt hatte. Die Streamingplattform Migu zeigte die meisten Spiele weiterhin.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von El Periódico, EL PAÍS, eldiario.es und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

Für MitgliederDie ersten 30 Sekunden zum Probehören. Synthetische Stimme (KI).

Kurz gefasst

Madrid · Spanien
Wie es dazu kam
  1. 26.10.CCTV setzt die LaLiga-Übertragungen aus, während The Bridge den Mbappé-Clip veröffentlicht
  2. 27.10.Drei Unternehmen kündigen an, ihre Verträge mit Mbappé zu beenden
  3. 30.10.CCTV zeigt keines der LaLiga-Freitagsspiele, darunter Villarreal gegen Espanyol
  4. 31.10.CCTV zeigt keines der LaLiga-Samstagsspiele, darunter Levante gegen Atlético Madrid

Ausgesetzte Übertragungen am Wochenende

CCTV, der chinesische Staatssender, zeigte laut Prüfungen von EFE am Freitag, 30. Oktober, und am Samstag, 31. Oktober kein LaLiga-Spiel. Zu den nicht übertragenen Partien gehörten Villarreal gegen Espanyol, Levante gegen Atlético Madrid, Rayo Vallecano gegen Celta de Vigo, Real Betis gegen Málaga und Barcelona gegen Alavés. CCTV hatte seine LaLiga-Berichterstattung bereits am Montag, 26. Oktober, ausgesetzt; das letzte noch in seiner App verfügbare Spiel war Celta gegen Betis am Sonntag, 25. Oktober. Vor der Aussetzung hatte der Sender laut der Historie der Plattform ein oder zwei Spiele pro Spieltag gezeigt.

Das Meme und der Clip

Kylian Mbappé äußerte sich in der Sendung The Bridge, die er gemeinsam mit seinem Real-Madrid- und Frankreich-Teamkollegen Aurélien Tchouaméni moderiert. Der Clip wurde im April aufgezeichnet, aber am 26. Oktober von der Sendung veröffentlicht. Auf die Frage nach seinem Lieblingsmeme wählte der Angreifer ein Bild, das sein Gesicht über das einer Figur legte, die er als chinesischen Diktator bezeichnete und die der Bildunterschrift zufolge Mao Zedong war. Dongqiudi, eine chinesische Fußballinformationsplattform, bemerkte den Clip und veröffentlichte eine Erklärung, in der sie die Worte als inakzeptabel und verletzend für chinesische Fans und die chinesische Bevölkerung bezeichnete. Sie verzichtete auf eine Übersetzung der Äußerungen mit der Begründung, sie würden China und seinem Volk schaden.

Sponsoren, Entschuldigungen und offizielle Reaktionen

Drei Unternehmen, die Namen und Bild des Spielers nutzten, kündigten am Dienstag, 27. Oktober, an, ihre Verträge mit ihm zu beenden, wie Mediafax berichtet. LaLiga kritisierte die Äußerungen, und ihr Präsident Javier Tebas schloss sich den Entschuldigungen an, ebenso wie Mbappé und Real Madrid. Mediafax zufolge entschuldigte sich Mbappé und sagte, er sei über die Reaktionen zutiefst betrübt. Die Chinese Media Group, Eigentümerin von CCTV, erklärte, sie habe die geforderte Entschuldigung erhalten, und das chinesische Außenministerium teilte mit, es habe der Angelegenheit Bedeutung beigemessen.

Der Autor Juan del Val ging in der Sendung La Roca in seiner Kritik an Mao weiter.

„Er ist nicht nur ein Diktator. Er ist ein Mörder, wie alle Diktatoren.“

Juan del Val

Del Val sagte zudem, es mache ihm nichts aus, die Verträge zu verlieren, die er in China hatte. Berni Barrachina erklärte gegenüber LaSexta, in China werde Satire über Führer der Kommunistischen Partei als Verleumdung von Helden und Märtyrern behandelt.

Kommerzielle Bedeutung und offene Fragen

El País ordnet den Streit in die Größenordnung des chinesischen Marktes ein, der rund 1,4 Milliarden Menschen und 2025 Einzelhandelsumsätze von etwa 6,2 Billionen Euro umfasst. Migu ist seit dieser Saison exklusiver digitaler Partner von LaLiga in China; die Vereinbarung läuft bis 2029/30, und der Anbieter behielt den Großteil seines Wochenendprogramms bei. Sein Katalog zeigt jedoch keine Real-Madrid-Spiele aus der aktuellen oder der vergangenen Saison, und die noch nicht ausgetragene Partie Racing de Santander gegen Real Madrid fehlt in seinem Programm. El País schreibt, die Ruhe garantiere nicht, dass Sponsoren oder Spiele zu CCTV zurückkehren, und es sei unklar, ob die Krise vorbei sei. In einer Kolumne von eldiario.es hieß es, die Strafe treffe Real Madrid und LaLiga stärker als den Spieler selbst.

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