KI-generiert·Mehr erfahren
© www.portalsamorzadowy.pl
Verkehr·vor 2 Std.

Knotenpunkt Katowice lahmgelegt nach Kabelbruch bei Bauarbeiten – 43 Züge mit insgesamt 1.983 Minuten Verspätung

Ein durchtrenntes Stromkabel bei Bauarbeiten am Hauptbahnhof Katowice legte am Dienstagabend die Verkehrssteuerung lahm, zwang zu manuellen Weichenstellungen und löste Zugausfälle im gesamten schlesischen Netz aus.

Was geschah

Am Dienstagabend, dem 9. Juni, kurz vor 21:00 Uhr, wurde bei Bauarbeiten am Bahnhof Katowice ein Stromkabel durchtrennt. Der Schaden legte sofort das Zugsicherungssystem lahm, sodass die Fahrdienstleiter die Stellung der Weichen nicht mehr überwachen konnten. Aus Sicherheitsgründen wurde der Zugverkehr zeitweise komplett eingestellt; als er wieder anlief, geschah dies stark eingeschränkt nur auf bestimmten Gleisen. Techniker mussten jede Weiche vor Ort von Hand prüfen und sichern.

Am Bahnhof Katowice kam es zu einer Störung des Zugsicherungssystems, verursacht durch eine Beschädigung eines Stromkabels bei Bauarbeiten. Die Folge war der Verlust der Kontrolle über die Stellung einiger Weichen, was eine manuelle Überprüfung und Sicherung vor Ort sowie eine zeitweise Einstellung des Zugverkehrs erforderte.

Silesian Voivode crisis services

Ausmaß der Störung

Bis Mittwochmorgen waren 43 Personenzüge verspätet, die insgesamt 1.983 Minuten Verspätung angehäuft hatten. Die einzelnen Verspätungen am Mittwochmorgen lagen zwischen zehn und mehreren Dutzend Minuten; einige Verbindungen wurden ganz gestrichen. PKP Intercity warnte, dass Züge, die durch Katowice fahren, bis zu 60 Minuten Verspätung haben könnten, und bat die Fahrgäste, auf die Lautsprecherdurchsagen zu achten.

Zeitlicher Ablauf der Störung am Bahnhof Katowice
  1. Stromkabel bei Bauarbeiten am Bahnhof Katowice durchtrennt
  2. Zugsicherungssystem fällt aus; Zugverkehr aus Sicherheitsgründen eingestellt
  3. Eingeschränkter Betrieb auf festgelegten Gleisen mit manueller Weichensicherung beginnt
  4. Regionales Krisenmanagement-Team aktiviert; technische Teams verstärkt
  5. 43 Züge mit 1.983 Minuten Verspätung; gegenseitige Anerkennung der Fahrscheine eingeführt
  6. PKP PLK bestätigt Behebung des Fehlers; fahrplanmäßiger Verkehr wird wieder aufgenommen

Notfallmaßnahmen

Das Amt der Woiwodschaft Schlesien rief das Regionale Krisenmanagement-Team zusammen, um mit schweren Störungen während der morgendlichen Hauptverkehrszeit am Mittwoch zu rechnen. Die technischen Teams, die für die manuelle Festlegung der Zugfahrstraßen zuständig waren, wurden verstärkt. Die Fahrscheine der Koleje Śląskie wurden auf mehreren Korridoren durch den Metropolverkehrsverbund (ZTM) anerkannt – auf den Strecken Katowice–Gliwice, Katowice–Mysłowice, Katowice–Dąbrowa Górnicza Ząbkowice und Katowice–Tychy – sowie durch PKP Intercity auf den Strecken Katowice–Gliwice, Katowice–Zawiercie, Katowice–Rybnik und Katowice–Jaworzno Szczakowa.

Wiederherstellung

Bis Mittwochmorgen bestätigte PKP-PLK-Pressesprecher Piotr Hamarnik, dass der Fehler behoben sei. „Alle Probleme im Zusammenhang mit der Störung sind gelöst. Der fahrplanmäßige Zugverkehr wird schrittweise wieder aufgenommen“, sagte er. Die Reparatur ermöglichte eine allmähliche Rückkehr zum Fahrplan, obwohl es in der morgendlichen Hauptverkehrszeit noch zu Restverspätungen kam.

Katowice

4 Quellen

Pollar Weekly abonnieren

Die Woche in Nachrichten, jeden Freitag. Kostenlos.

Kostenlos. Kein Tracking, keine Werbung. Jederzeit abbestellbar.

Mehr aus Gesellschaft & Wissenschaft