
Berliner CDU stellt Wahlprogramm mit großem U-Bahn- und S-Bahn-Ausbau sowie Rückkehr der Vorschule vor
Die Berliner CDU unter Regierendem Bürgermeister Kai Wegner hat ihr Programm für die Landtagswahl am 20. September vorgelegt, das einen großflächigen Ausbau der U-Bahn- und S-Bahn-Netze sowie eine Rückkehr zu früheren Bildungspolitiken vorsieht.
Verkehrsausbau
Die Berliner CDU hat ihr Wahlprogramm für die Abgeordnetenhauswahl am 20. September vorgestellt, dessen zentraler Bestandteil ein deutlicher Ausbau des öffentlichen Nahverkehrsnetzes der Stadt ist. Die Partei plant die Verlängerung mehrerer U-Bahn-Linien: der U2 von Pankow Kirche nach Französisch Buchholz und Buch, der U3 zum Mexikoplatz, der U8 zum Märkischen Viertel und der U7 zum Flughafen Berlin Brandenburg (BER) und weiter zur Heerstraße Nord.
Wir wollen die U2 über Pankow Kirche nach Französisch Buchholz und Buch verlängern, die U3 zum Mexikoplatz, die U8 zum Märkischen Viertel und die U7 zum Flughafen BER und zur Heerstraße Nord.
Auch das S-Bahn-Netz soll erweitert werden. Die S75 soll von Wartenberg über Malchow nach Birkenwerder fahren, während die S5 bis nach Nauen verlängert würde. Die S21 soll zu einer zweiten Nord-Süd-Stadtbahn werden, die vom Nordring über den Hauptbahnhof zum Potsdamer Platz und zur Yorckstraße führt.
Verbindungen nach Brandenburg und Magnetschwebebahn
Das Programm betont eine bessere Anbindung an das Nachbarland Brandenburg. Die Partei erklärt, sie werde die Zentren von Brandenburg an der Havel, Cottbus, Frankfurt an der Oder und Potsdam enger mit Berlin verknüpfen. Auch das Semesterticket für Studierende soll auf Brandenburg ausgeweitet werden.
Wir werden die Zentren des Landes Brandenburg (Brandenburg an der Havel, Cottbus, Frankfurt an der Oder und Potsdam) noch besser und enger mit Berlin verbinden.
Eine Magnetschwebebahn wird für die weitere Erschließung rund um den Flughafen BER oder neuer Wohngebiete vorgeschlagen. Diskussionen über mögliche Strecken gibt es in Berlin seit geraumer Zeit, allerdings hat der Koalitionspartner SPD die Idee bisher abgelehnt.
Bildungspolitik
Neben dem Verkehr beinhaltet das Programm der CDU unter dem Landesvorsitzenden Kai Wegner auch eine Rückkehr zu mehreren früheren Bildungspolitiken. Die Partei will die Vorschule, Kopfnoten sowie die Verbeamtung von Lehrkräften wieder einführen. Die Gymnasien sollen erhalten und gestärkt werden. Der Tagesspiegel-Newsletter „Checkpoint“ hatte zuvor über das Programm berichtet.


