María José Catalá wird die PP-Liste für den Wahlkreis Valencia bei der Parlamentswahl am 29. November anführen, bestätigt am Freitag, 23. Oktober.
Catalá erklärt, sie bleibe Bürgermeisterin von Valencia und trete bei den Kommunalwahlen im Mai 2027 erneut an.
Die Sozialisten hatten zuvor Pilar Bernabé, die frühere Regierungsdelegierte, an die Spitze ihrer Liste für Valencia gesetzt und als Bürgermeisterkandidatin nominiert.
Die Satzung der PP untersagt in Artikel 12 Abgeordneten, Bürgermeister von Gemeinden mit mehr als 20.000 Einwohnern zu sein, lässt aber Ausnahmen zu, die das nationale Exekutivkomitee genehmigt.
Am Freitag, 23. Oktober, bestätigte Valencias Bürgermeisterin María José Catalá in einem Video, das sie auf ihren Social-Media-Konten teilte, dass sie die Liste der Partido Popular (PP) für den Wahlkreis Valencia bei der Parlamentswahl am 29. November anführen wird. Die Entscheidung der Parteispitze schloss eine der offenen Fragen zu den Listen der Partei in der Valencianischen Gemeinschaft. El Mundo berichtet, Catalá habe gesagt, der Vorschlag komme vom Parteivorsitzenden Alberto Núñez Feijóo. El Diario.es zufolge wurde die Entscheidung drei Stunden vor der ersten großen Wahlkampfveranstaltung der Partei in der Stadt bekannt gegeben. In dem Video fasste sie ihre Haltung in einem Satz zusammen:
„Ja, es ist eine Ehre, den nächsten Ministerpräsidenten Spaniens zu begleiten. Valencia sagt Ja. Für Spanien.“
Catalá erklärte zudem, sie werde Bürgermeisterin von Valencia bleiben und bei den Kommunalwahlen im Mai 2027 erneut antreten. Ihre Formulierung dazu war direkt:
„Ich bleibe Bürgermeisterin von Valencia, im Dienst der Stadt und ihrer Bürgerinnen und Bürger, und das auch ab Mai 2027.“
El Confidencial merkt an, dass das Wahlrecht sie nicht zwingt, das Bürgermeisteramt aufzugeben, anders als Pilar Bernabé, die ihren Posten als Regierungsdelegierte aufgeben musste, weil diese Funktion nicht mit einer Kandidatur vereinbar ist. Die Satzung der PP untersagt in Artikel 12 Abgeordneten, zugleich Bürgermeister von Gemeinden mit mehr als 20.000 Einwohnern zu sein. Derselbe Artikel lässt Ausnahmen in außergewöhnlichen Fällen zu, die das nationale Exekutivkomitee der Partei genehmigt. Valencia hat nach Angaben desselben Mediums etwa 800.000 Einwohner. Catalá wird beide Ämter verbinden.
Die Sozialisten hatten bereits Bernabé, die frühere Regierungsdelegierte und Kandidatin für das Bürgermeisteramt von Valencia, an die Spitze ihrer Liste für Valencia gesetzt. El Confidencial bringt diese Entscheidung mit Pedro Sánchez in Verbindung, der das Ergebnis der PSOE in der Valencianischen Gemeinschaft maximieren wollte. El Mundo deutet den Wettbewerb in Valencia als Vorgeschmack auf die kommunale Auseinandersetzung in der Stadt im Jahr 2027. Susana Camarero, Vizepräsidentin der Generalitat und Vertraute von Feijóo, war als mögliche Spitzenkandidatin gehandelt worden, bleibt aber in der Regionalregierung unter Präsident Juanfran Pérez Llorca. El País ergänzt, Feijóo habe Catalá lieber als PP-Kandidatin für die Generalitat gesehen, ein Plan, der fallengelassen wurde, um das Bürgermeisteramt in Valencia zu erhalten. Miguel Barrachina, Sprecher der Regionalregierung, nannte Catalá als Bürgermeisterin „formidabel“, als er zu dieser Option befragt wurde, und sagte, er wisse nicht, wie die Listen aufgestellt worden seien.
El País berichtet, die Kundgebung sei für Freitag um 18 Uhr im Palau de les Arts in der valencianischen Hauptstadt angesetzt gewesen, mit Feijóo und Pérez Llorca. El Confidencial liest die Entscheidung als Zeichen der Nervosität in der Partei, die nach eigenen Angaben ihre stärksten Kandidaten aufstellen muss. Catalá verknüpfte den Schritt in einer Botschaft auf ihrem Instagram-Konto mit der Bedeutung der Wahl:
„Wenn alles auf dem Spiel steht, muss man bereit sein, das Notwendige zu tun.“
El País vergleicht die Entscheidung mit dem Schritt der Partei, Xavier Albiol, Bürgermeister von Badalona, an die Spitze der Liste für Barcelona zu setzen, und merkt zugleich an, wie lange Albiol seinen Sitz im Kongress behalten werde, sei unklar. El Confidencial argumentiert, die Kandidaturen von Catalá und Bernabé machten den Wettbewerb in Valencia zu einer Art erster Runde der Kommunalwahlen, die in rund sechs Monaten anstehen.
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Valencias Bürgermeisterin María José Catalá wird die Liste der Partido Popular für den Wahlkreis Valencia bei der Parlamentswahl am 29. November anführen und zugleich Bürgermeisterin bleiben. Das bestätigte sie am Freitag, 23. Oktober, in einem Video und kündigte an, im Mai 2027 erneut für das Bürgermeisteramt zu kandidieren.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von EL MUNDO, eldiario.es, EL PAÍS und weiteren Medien. Veröffentlicht .