Film & Medien · Madrid
Carlos del Amor gewinnt den spanischen Nationalpreis für Kulturjournalismus 2026 für seine poetische TV-Berichterstattung
Das Kulturministerium zeichnet den RTVE-Journalisten mit 30.000 Euro für einen Stil aus, der Kunst durch Fernsehnachrichten einem Massenpublikum näherbringt.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von El Confidencial, europa press, La Razón und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Del Amor ist der erste Fernsehreporter, der den Nationalpreis für Kulturjournalismus erhält, der bisher meist Print- und Radiojournalisten auszeichnete.
Das Gremium lobte seine Fähigkeit, Kultur auf zugängliche Weise zu vermitteln, seinen kreativen Stil und sein Geschick, das Außergewöhnliche im Alltag aufzuzeigen.
Der Preis des Kulturministeriums ist mit 30.000 Euro dotiert, wie in den Vorjahren.
Del Amor ist stellvertretender Kulturchef bei den RTVE-Nachrichten, moderiert seit 2014 die Goya Awards und leitete Sendungen wie 'La matemática del espejo'.
- 2000Eintritt in die regionale Nachrichtenredaktion von TVE in Murcia, Beginn im Kulturressort.
- 2004Wechsel in die nationale Nachrichtenredaktion von RTVE in Madrid als Kulturjournalist.
- 2014Beginn der Moderation der jährlichen Goya-Award-Verleihung bei TVE.
- 15.06.Gewinn des Nationalpreises für Kulturjournalismus.
Der RTVE-Journalist Carlos del Amor wurde vom spanischen Kulturministerium mit dem Nationalpreis für Kulturjournalismus 2026 ausgezeichnet. Der am 15. Juni bekannt gegebene Preis ist mit 30.000 Euro dotiert und würdigt eine Karriere, in der er Millionen von Zuschauern durch die nächtlichen Nachrichten des Telediario bildende Kunst, Film und Literatur nähergebracht hat.
Urteil der Jury
Die Jury wählte Del Amor für „sein Engagement für die Förderung der Künste, seine Fähigkeit, Kultur auf zugängliche Weise zu vermitteln, und sein Geschick, das Außergewöhnliche im Alltag zu entdecken.“ Die Begründung lobt einen „persönlichen, originellen und kreativen Erzählstil, der kulturelle Inhalte einem Massenpublikum vermittelt, ohne dabei an Strenge oder Qualität einzubüßen.“ Das Gremium beschrieb seinen humanistischen Ansatz als einen, der „Sensibilität in ein Werkzeug für Wissen verwandelt.“
Der 51-jährige Del Amor ist der erste Fernsehjournalist, der den Preis erhält, der historisch an Print- und Radiojournalisten vergeben wurde. Zu den früheren Preisträgern gehören Rosana Torres, Jesús Marchamalo und Jacinto Antón. „Ich glaube, der Preis würdigt auch ein Medium, das oft als flüchtig und schnell angesehen wird“, sagte Del Amor gegenüber RTVE. „Wir versuchen, dieses flüchtige Wort ein wenig länger nachwirken zu lassen, zumindest damit es beim Zuschauer im Kopf Klick macht.“
Eine Stimme für Kulturschaffende
Del Amor wurde 1974 in Murcia geboren und begann seine Karriere im Jahr 2000 im Regionalzentrum von TVE in Murcia, bevor er 2004 in die Madrider Nachrichtenredaktion des Senders wechselte. Er ist heute stellvertretender Leiter der Kulturabteilung der Nachrichtenredaktion von RTVE. In über zwei Jahrzehnten moderierte er Kulturprogramme wie 'TrasLa2', das Kunstsegment in 'La 2 Noticias' und die Interviewsendung 'La matemática del espejo'. Er war zudem Co-Moderator des Wochenendmagazins 'No es un día cualquiera' bei Radio Nacional de España und präsentiert seit 2014 die Verleihung der Goya Awards im TVE.
Reaktionen und Reflexionen
Minuten nach der Entscheidung der Jury rief Kulturminister Ernest Urtasun bei Del Amor an, den dieser zunächst für einen Kurier hielt, der Bücher lieferte. „Ich habe nicht damit gerechnet“, sagte er gegenüber El País. „Ich wusste, dass mein Name in einigen Listen auftauchte, aber ich habe nicht damit gerechnet. Ich bin sehr dankbar.“ In den sozialen Medien postete er:
„Keine Worte. Danke, danke und nochmals danke.“
Fernsehen als öffentlicher Dienst
Del Amor verteidigte die Rolle des öffentlich-rechtlichen Fernsehens im Kulturjournalismus. Er führte einen Teil seines Erfolgs auf die Freiheit zurück, die ihm RTVE gewährt, um lange Beiträge zu produzieren (ein 10-minütiges Special über das Museum Reina Sofía, ein 15-minütiger Beitrag über Picasso, ein Spaziergang durch die Sagrada Familia), die kommerzielle Sender selten ermöglichen. „Ich versuche zumindest, dass derjenige, der zuschaut, den Kopf hebt“, sagte er. „Wir kümmern uns um jede Minute wie um ein Stück Goldschmiedearbeit.“
Über die Grenzen der künstlichen Intelligenz
Auf die Frage, ob KI eines Tages die Arbeit eines Journalisten übernehmen könnte, war Del Amor bestimmt:
„Es wird immer jemanden brauchen, immer eine Seele dahinter.“
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- El Confidencial"Mucha sorpresa": las palabras de emoción de Carlos del Amor al ganar el Premio Nacional de Periodismo Cultural 2026
- europa pressCarlos del Amor, Premio Nacional de Periodismo Cultural, sobre la...
- La RazónCarlos del Amor, Premio Nacional de Periodismo Cultural 2026
- EL PAÍSCarlos del Amor, Premio Nacional de Periodismo Cultural 2026: "Cuidamos cada minuto como una pieza de orfebrería
- Carlos del Amor
- RTVE-Journalist und stellvertretender Kulturchef, ausgezeichnet mit dem Nationalpreis für Kulturjournalismus 2026.
- Ernest Urtasun
- Spanischer Kulturminister, der Del Amor anrief, um ihn über die Auszeichnung zu informieren.
- Orte
- Barcelona
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