Fußball · Barcelona und Casablanca

Barcelona drängt auf Austragung des WM-Finales 2030 im Spotify Camp Nou – RFEF-Präsident sieht Chancen

Barcelonas Bürgermeister Jaume Collboni hat seine Forderung erneuert, das Finale der Weltmeisterschaft 2030 im Spotify Camp Nou auszutragen, während der Präsident des spanischen Fußballverbands, Rafael Louzán, von bestehenden Möglichkeiten sprach. Beide äußerten sich am Montag, 2. November 2026, bei der Eröffnung der Ausstellung „Reyes del Mundo“ im Rathaus von Barcelona.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von ABC TU DIARIO EN ESPAÑOL, LaSexta, El Periódico und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Barcelona, Casablanca · Spanien, Marokko
Wie es dazu kam
  1. 2.11.Kostenlose Besuche des Pokals im Rathaus von Barcelona beginnen und dauern bis 20:00 Uhr
  2. 3.11.Zweiter Tag der kostenlosen Besuche, von 10:00 bis 20:00 Uhr
  3. 21.07.Termin, den der Bürgermeister für das Finale nannte, an dem er den Pokal im Camp Nou sehen will

Ausstellung im Rathaus eröffnet

Am Montag, 2. November 2026, wurde im Ràfols-Saal des Rathauses von Barcelona der WM-Pokal ausgestellt, den Spanien in diesem Sommer in den Vereinigten Staaten, Mexiko und Kanada gewonnen hat. Die Ausstellung „Reyes del Mundo“ wird vom Königlich Spanischen Fußballverband (RFEF) organisiert, gemeinsam mit dem Sportbeauftragten der Generalitat, Berni Álvarez, RFEF-Präsident Rafael Louzán und dem Präsidenten des katalanischen Verbands, Joan Soteras. Der Eintritt ist frei und erfolgt nach dem Prinzip „wer zuerst kommt, mahlt zuerst“ – am Montag von 13:00 bis 20:00 Uhr und am Dienstag, 3. November, von 10:00 bis 20:00 Uhr. An der Eröffnung nahmen auch der Präsident des FC Barcelona, Joan Laporta, und der ehemalige Spieler und Weltmeister Joan Capdevila teil. Der Bürgermeister erinnerte daran, dass eine Großleinwand im Parc del Fòrum 30.000 Menschen zum Public Viewing des Spiels gelockt hatte, gefolgt von einer Feier, die nach seinen Worten friedlich verlief.

Collbonis Vorstoß für 2030

Bürgermeister Jaume Collboni bat erneut darum, dass das Spotify Camp Nou, das Stadion des FC Barcelona, nach Abschluss seiner Renovierung das Finale der Weltmeisterschaft 2030 ausrichtet. Bei der Eröffnung nannte er den 21. Juli 2030, den Tag, an dem das Finale ausgetragen werden soll, und sagte, er wolle den Pokal an diesem Tag im Stadion sehen, emporgehoben vom spanischen Kapitän.

„Wir halten es für das beste, weil wir den besten Fußballplatz Europas haben werden.“

Jaume Collboni, Bürgermeister von Barcelona

Collboni rahmte die Forderung als gemeinsames Anliegen der Stadt ein. Berni Álvarez sagte, die Generalitat arbeite darauf hin, das Finale 2030 auszurichten, und glaube, dass Katalonien das beste Stadion habe, ebenso wie Menschen, die gezeigt hätten, dass sie große Veranstaltungen organisieren können.

Louzáns Antwort

RFEF-Präsident Rafael Louzán entgegnete, es gebe Möglichkeiten für das Camp Nou. Er bezeichnete das Stadion als nahezu das beste Europas und sagte, es werde nach Abschluss der Arbeiten 105.000 Sitzplätze haben. Zudem verwies er auf die gemeinsame Arbeit des FC Barcelona, des Stadtrats von Barcelona und der RFEF am Finale der Champions League 2029, das im Camp Nou ausgetragen werden soll.

„Ich hoffe, dass es so kommen wird; wie Sie wissen, gibt es dafür Möglichkeiten, und ich hoffe, dass Spanien diesen Pokal erneut gewinnt.“

Rafael Louzán, Präsident des Königlich Spanischen Fußballverbands

Álvarez sagte, Barcelona und Cornellá arbeiteten zusammen, um zwei Spielstätten im Turnier zu haben, wobei das Camp Nou das Ziel für das Finale sei.

Konkurrierende Bewerbungen und der katalanische Beitrag

Das Turnier 2030 wird in Spanien, Portugal und Marokko ausgetragen. Marokko hat sich offen um das Finale für sein geplantes Großstadion von Casablanca bemüht, das nach den Planungen mehr als 115.000 Zuschauer fassen soll. Historisch galt das renovierte Santiago Bernabéu in Madrid auf spanischer Seite als Favorit, doch bislang wurden Madrid und Casablanca als die beiden stärksten Optionen betrachtet. Nun meldet Barcelona seinen eigenen Anspruch an.

Bei der Veranstaltung betonten die Verantwortlichen die Rolle der katalanischen Spieler beim spanischen Titel. Von den 26 Kaderspielern, die Weltmeister wurden, sind neun Katalanen, und Katalonien ist die Region, die die meisten Spieler beigesteuert hat. Álvarez nannte das Jahr für den katalanischen Sport „außergewöhnlich“ und sagte, die katalanische Generation könne bis 2030 Bestand haben.

Wie es weitergeht

Der Austragungsort des Finales ist noch nicht entschieden. Barcelonas Behörden und die RFEF erklärten, sie arbeiteten gemeinsam daran, die FIFA zu überzeugen, und das Ayuntamiento koordiniere sich mit Cornellá. Der Pokal bleibt insgesamt vier Tage in Barcelona, mit kostenlosen Besuchen am Montag und Dienstag. Madrid, Casablanca und Barcelona konkurrieren alle um das Spiel, und die katalanische Bewerbung hängt nun von einer Entscheidung ab, die noch nicht gefallen ist.

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