
Bus prallt gegen Strommast in Ano Liosia – drei Fahrgäste verletzt
Der Unfall ereignete sich kurz vor Mitternacht am Freitag auf der Megalou-Alexandrou-Allee. Drei von etwa zehn Fahrgästen wurden mit leichten Verletzungen ins Krankenhaus gebracht, nachdem der Bus die Kontrolle verloren hatte und in die Gegenfahrbahn geraten war.
Der Unfall
Ein Stadtbus, der das Gebiet Ano Liosia bediente, kollidierte kurz vor Mitternacht am 12. Juni 2026 auf der Megalou-Alexandrou-Allee mit einem Beton-Strommast. Aus noch ungeklärter Ursache verlor der Fahrer die Kontrolle über das Fahrzeug, geriet in die Gegenfahrbahn und prallte mit voller Wucht gegen den Mast der DEDDIE. Der Aufprall zerstörte den Mast vollständig. Ein kleiner Brand brach aus, konnte aber sofort gelöscht werden, bevor er sich ausbreiten konnte.
Verletzte und Rettungseinsatz
Zum Zeitpunkt des Unfalls befanden sich etwa zehn Fahrgäste an Bord. Drei von ihnen – ersten Berichten zufolge ein Mann und eine Frau – erlitten leichte Verletzungen und wurden zur Erstversorgung ins Erythros-Stavros-Krankenhaus (Rotes Kreuz) gebracht. Keine der Verletzungen wird als lebensbedrohlich beschrieben. Rettungskräfte, darunter Techniker des Energieversorgers, trafen schnell ein, um die Stromversorgung wiederherzustellen und den beschädigten Mast zu ersetzen.
Warnungen der Anwohner
Anwohner nutzten den Vorfall, um erneut Kritik an der ihrer Meinung nach äußerst gefährlichen Straße zu äußern. Sie sagen, die Allee sei zu einer Falle geworden, mit häufigem Schwerlastverkehr, defekten Ampeln und einer Vorgeschichte ähnlicher Unfälle.
Der häufige Durchgang von Schwerfahrzeugen in Verbindung mit defekten Ampeln macht die Allee zu einer Falle.
Ein von einer Überwachungskamera aufgezeichnetes und von griechischen Medien verbreitetes Video zeigt den Moment des Aufpralls und die erheblichen Schäden am Bus. Weitere Beeinträchtigungen des öffentlichen Nahverkehrs wurden nicht gemeldet.


