Wahlen · Makerfield, Manchester und London
Nachwahl in Makerfield könnte Labour in Führungskampf stürzen – Andy Burnham strebt Rückkehr ins Parlament an
Eine Nachwahl im nordwestenglischen Wahlkreis Makerfield am Donnerstag könnte eine Führungskrise der Labour-Partei auslösen, da der beliebte Bürgermeister Andy Burnham einen Sitz im Parlament anstrebt mit dem offenen Ziel, den unpopulären Keir Starmer zu verdrängen.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Le Temps, La Libre.be, Mediapart und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Andy Burnham muss die Nachwahl in Makerfield gewinnen, um einen Sitz im Unterhaus zurückzuerlangen und dann 81 Unterstützungserklärungen von Labour-Abgeordneten zu sichern, um einen Führungsantrag zu starten.
Premierminister Keir Starmer versprach Burnham eine hochrangige Regierungsrolle, wurde aber abgewiesen, was die Tiefe des innerparteilichen Risses signalisiert.
Starmer sieht sich mit Kabinettsabgängen, einer haushohen Niederlage bei den Kommunalwahlen gegen Reform UK und wachsenden Rücktrittsforderungen aus den eigenen Reihen konfrontiert.
Robert Kenyon von der Reform UK ist der Hauptkonkurrent in einem Wahlkreis, in dem die einwanderungskritische Partei im Mai starke Gewinne erzielte.
- 4.06.Burnham sagt den Wählern in Makerfield, er strebe danach, 'auf der höchstmöglichen Ebene' zu dienen
- 17.06.Starmer bietet Burnham eine Rolle in der Regierung an; Burnham lehnt ab
- 18.06.Wahllokale der Nachwahl in Makerfield öffnen um 7 Uhr Ortszeit
- 18.06.Wahllokale schließen um 22 Uhr; Ergebnisse im Laufe der Nacht erwartet
Ein einziger Sitz mit nationalen Folgen
Die Parlamentsnachwahl in Makerfield am 18. Juni 2026 ist weit mehr als ein lokaler Wettbewerb. Andy Burnham, der Bürgermeister von Greater Manchester und ehemaliger Abgeordneter (2001–2017), ist der Labour-Kandidat. Sollte er gewinnen, kehrt er mit der erklärten Absicht nach Westminster zurück, Keir Starmer um die Parteiführung und das Amt des Premierministers herauszufordern.
Der Wahlkreis, ein Zusammenschluss ehemaliger Bergbaustädte zwischen Liverpool und Manchester, zählt rund 76.000 Wähler. Die Wahllokale öffnen um 07:00 Uhr Ortszeit und schließen um 22:00 Uhr, ein Ergebnis wird im Laufe der Nacht erwartet. Der Sitz wurde nach dem Rücktritt des amtierenden Labour-Abgeordneten frei.
Der Aufstieg des „Königs des Nordens“
Burnham erwarb sich seinen Spitznamen im Oktober 2020, als er die Zentralregierung öffentlich dafür rügte, während der Covid-Lockdowns Gelder zurückzuhalten. Seitdem hat er sich als Stimme des vernachlässigten Nordens Englands positioniert. Im Wahlkampf sagte er den Wählern am 4. Juni: „Ich werde versuchen, Sie auf der höchstmöglichen Ebene zu vertreten“ und ließ keinen Zweifel an seinen Ambitionen.
„Die Wähler in diesem Wahlkreis könnten kurz davor stehen, ein neues Kapitel der britischen Politik zu schreiben.“
Ein Premier unter Druck
Keir Starmer trat sein Amt im Juli 2024 nach einem überwältigenden Labour-Sieg an, doch seine Popularität ist seitdem eingebrochen. Eine Reihe von politischen Fehltritten, der Skandal um die Ernennung von Peter Mandelson zum Botschafter in Washington und eine vernichtende Niederlage bei den Kommunalwahlen im Mai gegen Nigel Farages Reform UK haben ihn geschwächt. Mehrere Minister sind zurückgetreten, zuletzt Verteidigungsminister John Healey letzte Woche wegen eines Haushaltsstreits.
„Ich gehe nirgendwo hin, ich werde kämpfen.“
Das sagte Starmer bei Sky News vom G7-Gipfel in Évian, doch sein Griff ist brüchig. Innerhalb der Partei suchen sowohl Burnham als auch der frühere Gesundheitsminister Wes Streeting aktiv nach den 81 Unterstützungserklärungen von Abgeordneten, die nötig sind, um einen Führungskampf auszulösen. Streeting sagte der BBC: „Wir können nicht in dieser Unsicherheit und Lähmung weitermachen, es wird einen Wettbewerb geben müssen.“
Starmers Olivenzweig – und Burnhams Ablehnung
Am Mittwoch bot Starmer Burnham „eine wichtige Rolle in der Regierung“ an und nannte ihn „eine fantastische Bereicherung für unsere Partei und das Land.“ Burnham lehnte das Angebot laut britischen Medien rundweg ab. Der Schritt wurde als Versuch gewertet, einen Rivalen vor der Nachwahl zu neutralisieren.
Reform UK lauert rechts
Der Hauptgegner in Makerfield ist Robert Kenyon von der Reform UK, die bei den Kommunalwahlen im Mai Labour in diesem Wahlkreis übertroffen hat. Kenyon hat Burnham vorgeworfen, den Sitz als Sprungbrett zu nutzen, und sein Wahlkampf wurde durch alte sexistische und homophobe Social-Media-Beiträge erschüttert. Dennoch geben Umfragen Burnham die Nase vorn, und Analysten verweisen auf einen klaren „Burnham-Effekt“, der ihn ins Parlament zurückbringen könnte.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- Le Temps"Roi" d'un nord défavorisé, le maire de Manchester, Andy Burnham, se prépare à remplacer Keir Starmer
- La Libre.beRoyaume-Uni: législative partielle à haut risque pour Keir Starmer
- MediapartRoyaume-Uni: législative partielle à haut risque pour Keir Starmer
- Le Figaro.frÉlection locale, enjeu national : à Makerfield se joue le sort de Keir Starmer
- Andy Burnham
- Bürgermeister von Greater Manchester, Labour-Kandidat bei der Nachwahl in Makerfield, potenzieller Herausforderer um die Parteiführung
- Keir Starmer
- Premierminister des Vereinigten Königreichs und Vorsitzender der Labour-Partei
- Nigel Farage
- Vorsitzender der Reform UK-Partei
- Robert Kenyon
- Kandidat der Reform UK bei der Nachwahl in Makerfield
- Wes Streeting
- Ehemaliger britischer Gesundheitsminister und Rivale um die Parteiführung
- John Healey
- Ehemaliger britischer Verteidigungsminister, der wegen eines Haushaltsstreits zurücktrat
- John Curtice
- Politikwissenschaftler und Wahlanalyst, der die Nachwahl kommentierte
- Orte
- Washington, D.C.
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