Ein Beamter des Nationalen Sicherheitsdienstes wurde festgenommen, nachdem ein Video zeigte, wie er Sonya Koltuklieva am Donnerstag, 22. Oktober, auf ein Pflaster in Sofia stieß. Die Staatsanwaltschaft eröffnete ein Verfahren, um zu prüfen, ob die Gewalt unverhältnismäßig war.
AGI berichtete von einem Schulterbruch, der eine Operation erforderlich machen könnte, während von griechischen Medien zitierte bulgarische Medien eine ausgekugelte Schulter, ein gebrochenes Schlüsselbein und eine Gehirnerschütterung nannten.
Mihaela Dotsova kam zurück, um sich zu entschuldigen, nannte den Vorfall inakzeptabel und sagte, sie werde den Chef des Sicherheitsdienstes um die strengsten Maßnahmen bitten.
Boyko Borisov, Oppositionsführer und früherer Ministerpräsident, forderte Dotsovas Rücktritt, nachdem sich das Video in sozialen Netzwerken verbreitet hatte.
Ein Strafverfahren der Militärstaatsanwaltschaft prüft, ob der Beamte unverhältnismäßige Gewalt anwandte; der Sicherheitsdienst sagte eine detaillierte Auswertung des Materials zu.
Am Donnerstag, 22. Oktober, versuchte Sonya Koltuklieva, Reporterin des Nachrichtenportals PIK, Mihaela Dotsova, die Präsidentin des bulgarischen Parlaments, vor der Sofioter Zentrale der regierenden Partei Progressive Bulgaria zu befragen. Die Begegnung ereignete sich unmittelbar nach einer nicht öffentlichen Parteisitzung, an der auch Ministerpräsident Rumen Radev teilgenommen hatte. Ein in sozialen Netzwerken vielfach geteiltes Video zeigt, wie die Reporterin die Tür von Dotsovas Wagen öffnet und sie dabei mit dem Handy filmt. Dotsova wich den Fragen aus und stieg in das Fahrzeug. Daraufhin stieg ein Beamter aus und stieß Koltuklieva auf das Pflaster; die Aufnahmen zeigen, wie sie dort liegt und sich vor Schmerz kaum bewegt, während der Wagen davonfährt.
Die Angaben zu ihren Verletzungen gehen auseinander. AGI berichtete von einem Schulterbruch, der eine Operation erforderlich machen könnte, sowie von weiteren Untersuchungen auf innere Verletzungen, während von griechischen Medien zitierte bulgarische Medien eine ausgekugelte Schulter, ein gebrochenes Schlüsselbein und eine Gehirnerschütterung nannten. In einem Facebook-Beitrag schrieb sie, sie sei noch am Leben:
„Gott sei Dank lebe ich noch! Es war brutal, wirklich grausam.“
Der Beamte, ein Mann vom Nationalen Sicherheitsdienst, ist festgenommen worden. ProTV berichtete, er sei in Handschellen aus der Militärstaatsanwaltschaft geführt und anschließend von der Militärpolizei in Gewahrsam genommen worden.
Dotsova kam zurück, um sich bei der Journalistin zu entschuldigen, und sagte, der Versuch der Reporterin, sie zum Fall Atanasov zu befragen, habe ihr Stress bereitet. Sie nannte den Vorfall inakzeptabel und betonte ihren Respekt vor der Presse. Auch Staatspräsidentin Iliana Yotoiva, die die Aufsicht über den Nationalen Sicherheitsdienst führt, verurteilte den Angriff. Dotsova sagte, sie werde den Sicherheitschef um harte Maßnahmen bitten:
„Ich werde den Leiter des Nationalen Sicherheitsdienstes bitten, die strengstmöglichen Maßnahmen zu ergreifen, denn das darf nicht wieder passieren.“
Boyko Borisov, Oppositionsführer und früherer Ministerpräsident, forderte nach der Verbreitung des Videos Dotsovas Rücktritt. Der Verband Europäischer Journalisten in Bulgarien forderte eine Untersuchung und warf dem Beamten vor, er habe Koltuklieva zurückgelassen, ohne ihren Zustand zu prüfen.
Die Staatsanwaltschaft eröffnete ein Strafverfahren, um zu klären, ob der Beamte unverhältnismäßige Gewalt anwandte. In einer Erklärung am Freitag, 23. Oktober, teilte der Nationale Sicherheitsdienst mit, seine Pressestelle werde das Material im Detail prüfen; sollten Handlungen als unverhältnismäßig eingestuft werden, würden die härtesten Maßnahmen folgen.
Die Konfrontation ereignete sich, als Koltuklieva Dotsova um eine Stellungnahme zu den parlamentarischen Anhörungen über eine Begnadigung bat, die Präsidentin Iliana Yotoiva dem Drogenhändler Ognyan Atanasov gewährt hatte. NewsIT zufolge waren diese Anhörungen mehrfach verschoben worden. AGI beschrieb Koltuklieva als 69-jährige erfahrene Journalistin.
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Ein Beamter des Nationalen Sicherheitsdienstes, der Mihaela Dotsova schützte, stieß die Journalistin Sonya Koltuklieva am 22. Oktober auf ein Pflaster in Sofia. Die Angaben zu ihren Verletzungen gehen auseinander, der Beamte ist festgenommen.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von AGI, polsatnews.pl, iefimerida.gr und weiteren Medien. Veröffentlicht .