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Der IWF kürzt den Puffer

Huthi-Schläge legen Riad lahm, Hacker legen Schwachstellen in Alltagssystemen offen

Gewalt und Verwundbarkeit geben den Ton an. Saudi-Arabiens Hauptstadt spürte direkten Kriegsdruck, Frankreich entdeckte, dass Supermarktkühlung nun ein Cyberziel ist, und der IWF warnte, dass Widerstandskraft Grenzen hat.

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Welt · Aktualisiert vor 11 m

Der Krieg in der Ukraine und seine Grenzen

Angriffe auf ukrainische Energieanlagen dauern an, und die Waffenruhe bleibt von Moskau unbestätigt; die Kritik am Dieselgeschäft fügt keine neue, eigenständige Entscheidung hinzu.

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Sicherheit·vor 2 Std.

Bulgaria bittet EU und NATO nach Drohnenangriffen auf zwei Schwarzmeerschiffe um Hilfe

Sofia hat die EU und die NATO um technische Hilfe bei der Identifizierung der Drohnen gebeten, die zwei Frachtschiffe in der bulgarischen Wirtschaftszone im Schwarzen Meer getroffen haben. Eines der Schiffe sank, zwölf Besatzungsmitglieder dieses Schiffes gelten weiterhin als vermisst.

Die Angriffe

Drohnen haben am 6. Oktober gegen 04:00 Uhr Ortszeit zwei Handelsschiffe in der ausschließlichen Wirtschaftszone Bulgariens im Schwarzen Meer getroffen, wie Europa Press berichtet. Die unter der Flagge Togos fahrende Alfa Watan sank rund 70 Meilen (etwa 130 Kilometer) vor der Küste; spanische Berichte sprechen davon, dass die gesamte Besatzung ums Leben kam, deutschsprachige Berichte nennen weiterhin zwölf vermisste Besatzungsmitglieder. Die unter der Flagge Palaus fahrende Able, die Getreide nach Istanbul transportierte, geriet nach dem Angriff in Brand; ihre 18 Besatzungsmitglieder wurden von einer bulgarischen Fähre gerettet, die in das Gebiet umgeleitet wurde. Erste Untersuchungsergebnisse ergaben keine Drohnentrümmer an Bord der Able, und Medienberichten zufolge hat das Schiff seither bulgarische Hoheitsgewässer verlassen.

Drohnenangriffe auf Schwarzmeerschiffe und Bulgariens Reaktion
  1. 6. Okt., 04:00Drohnen treffen die Able und die Alfa Watan im Schwarzen Meer; die Alfa Watan sinkt später
  2. 12. Okt. 2026Radev schreibt an Costa, von der Leyen und Rutte und bittet um technische Hilfe von EU und NATO
  3. 13. Okt. 2026Bulgarien plant, den russischen Botschafter Eleonora Mitrofanova einuzubestellen

Widersprüchliche Darstellung eines dritten Schiffes

Berichte auf Grundlage eines Facebook-Beitrags von Ministerpräsident Rumen Radev, die von Bloomberg und G4Media verbreitet wurden, schildern einen anderen Vorfall. Darin wird das in Odessa registrierte, unter maltesischer Flagge fahrende Frachtschiff Chelsea 3, das sich im ukrainischen Eigentum befindet, etwa 18 Seemeilen vor den bulgarischen Hoheitsgewässern von drei Luftdrohnen getroffen und setzte um 01:30 Uhr ein Notsignal ab. Seine Besatzung aus sieben ukrainischen und acht aserbaidschanischen Staatsangehörigen wurde gerettet, fünf von ihnen werden wegen leichter Verletzungen behandelt. Radev erklärte zudem, er habe Informationen erhalten, dass ein weiteres Schiff 17 Seemeilen östlich von Krapets getroffen und gesunken sei und ein Besatzungsmitglied gerettet worden sei. Die Berichte bringen diese Schiffsnamen nicht mit den Darstellungen zur Able und zur Alfa Watan in Einklang.

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Bulgariens Bitte um verbündete Hilfe

Radev hat die Europäische Agentur für die Sicherheit des Seeverkehrs um Unterstützung gebeten, nachdem Bulgariens Bemühungen gescheitert waren, Drohnentrümmer zu finden, die Aufschluss über die Herkunft der Drohnen hätten geben können. In Briefen an den Präsidenten des Europäischen Rates, António Costa, an die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, und an NATO-Generalsekretär Mark Rutte, über die der bulgarische Sender BNT berichtete, bat er darum, die Angelegenheit vorrangig zu behandeln. Er erbittet zudem Hilfe von Verbündeten, der Kommission und ihren Agenturen bei der Prüfung aller verfügbaren physischen Beweise, Satellitendaten und gesammelten Informationen zu dem Angriff. Radev verurteilte die Angriffe auf die Handelsschifffahrt und die zivilen Besatzungen und erklärte, Sofia sei entschlossen, die Verantwortlichen zu identifizieren und nach internationalem Recht alle verfügbaren diplomatischen und rechtlichen Maßnahmen gegen sie zu ergreifen.

Verantwortlichkeit bleibt unklar

Radev sagte, es sei weiterhin unklar, ob die Drohnen aus Russland oder aus der Ukraine kamen, wie Deutsche Welle und newsORF berichten. In dem Facebook-Beitrag schrieb er, es gebe keine solide und eindeutige Beweislage, um eine bestimmte Partei zu beschuldigen, doch die Logik lege nahe, dass das Ergebnis den Interessen der Russischen Föderation diene. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj bezeichnete die Angriffe als einen weiteren Ausdruck russischer Bemühungen, den westlichen Teil des Schwarzen Meeres vollständig für den Seeverkehr unbrauchbar zu machen. Nach Kontakten mit der bulgarischen Seite erklärte Selenskyj, es sei festgestellt worden, dass es sich um einen kombinierten russischen Angriff mit See- und Luftdrohnen gehandelt habe. Dimitar Nedjalkov, Professor an der Militärakademie in Sofia, sagte dem bulgarischen Sender Nova, eine Drohne, die Schäden dieses Ausmaßes verursache, habe wahrscheinlich einen Sprengkopf von mehr als 300 Kilogramm getragen, und die Alfa Watan sei innerhalb von etwa drei Minuten gesunken.

Nächste diplomatische Schritte

Bulgarien plant, am 13. Oktober den russischen Botschafter Eleonora Mitrofanova einzubestellen, wie G4Media unter Berufung auf Bloomberg berichtet. Radev sagte, er werde mit NATO-Generalsekretär Mark Rutte sprechen und weiter auf Unterstützung bei der Untersuchung der Angriffe auf die drei Schiffe drängen. Die Untersuchung hat noch nicht geklärt, wer die Drohnen gestartet hat.

Sofia · Byala
Rumen RadevVolodymyr ZelenskyMark RutteAntónio CostaUrsula von der LeyenEleonora Mitrofanova
Volodymyr ZelenskyyRumen RadevAntónio CostaBiałaByalaEleonora MitrofanovaMark RutteSofia

5 Quellen

  • Bulgaria pide asistencia a la UE y la OTAN en la investigación de...
    europa press·vor 6 Std.
  • Bulgaria îl va convoca pe ambasadorul Rusiei după cel mai recent atac asupra unei nave
    G4Media.ro·vor 2 Std.
  • Бугарија бара помош од ЕУ и НАТО за истрагата во Црното Море
    Deutsche Welle·vor 2 Std.
  • Sofia bittet EU und NATO nach Drohnenangriffen um Hilfe
    newsORF.at·vor 11 Std.
  • Schwarzes Meer: Bulgarien bittet EU und Nato nach Drohnenangriffen um Hilfe
    watson.ch/·vor 11 Std.

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