Der Brand und der Einsatz der Feuerwehr
Am Samstag, 17. Oktober brach ein Feuer an einem elektrischen Transformator im Heizkraftwerk CET Iași an der Calea Chișinăului in Iași, Rumänien, aus. Mehrere Medien berichten, dass den Flammen eine Explosion am Transformator vorausging; die Lokalzeitung Ziarul de Iași veröffentlichte Bilder, die die Explosion zeigen. Das Feuer griff auf das erste Obergeschoss einer Industriehalle über und erfasste rund 1.000 Quadratmeter eines Gebäudes mit einer Gesamtfläche von etwa 5.000 Quadratmetern. Während die Einsatzkräfte den Brand bekämpften, wurde die Stromversorgung des betroffenen Bereichs unterbrochen.
Feuerwehrkräfte der Abteilungen 1 und 2 des Inspektorats für Notfälle Mihail Sturdza des Kreises Iași mobilisierten sieben Einsatzfahrzeuge. Abteilung 2 entsandte drei Wasser-Schaum-Löschfahrzeuge, ein Fahrzeug für Rettung und Höhenarbeit sowie eine qualifizierte Ersthelfergruppe, Abteilung 1 ein Wasser-Schaum-Löschfahrzeug und ein Fahrzeug für den Transport von Personal und mehreren Verletzten. Die Einsatzkräfte arbeiteten zudem daran, den Rauch zu beseitigen und ein erneutes Aufflammen des Feuers zu verhindern. Das Inspektorat teilte später mit, das Feuer sei gelöscht worden, Opfer seien nicht gemeldet worden.
- Betroffene Fläche im ersten Obergeschoss
- 1000 m²
- Gesamtfläche der Halle
- 5000 m²
Daten aus dem Artikeltext
Ursache und aktueller Stand
Die wahrscheinliche Ursache ist noch nicht geklärt; das Inspektorat kündigte Prüfungen an, um sie zu ermitteln. Bürgermeister Mihai Chirica sagte, das Feuer sei im Stromnetz ausgebrochen, und die thermische Maschine des Kraftwerks sei seit Freitag, 16. Oktober, abgeschaltet, der Heizkessel abgekoppelt. Die Maschine sei nicht beschädigt, doch die Stromversorgung sei unterbrochen worden und es liege weiterhin ein Geruch von verbranntem Öl in der Luft.
„Es ist ein Brand im Stromnetz. Es gibt keine Opfer, und in diesem Moment gibt es keine offene Flamme.“
Chirica sagte, die Stadt werde versuchen, auf eine sekundäre Stromleitung umzuschalten, sobald die Feuerwehr ihre Arbeit beendet habe.
Auswirkungen auf Heizung und Warmwasser
Sorin Turcu, Gewerkschaftsführer von Energia beim CET Iași, sagte, das Kraftwerk sei vollständig von dem Vorfall betroffen und die Stadt ohne Warmwasser und Heizung. Das Team arbeite daran, die Bewohner so kurz wie möglich vom Fernwärmesystem getrennt zu lassen. Turcu sagte zudem, 15 Personen seien in der Schicht gewesen, keiner von ihnen sei verletzt worden. Das Fernwärmesystem versorgt in Iași 22.000 Wohnungen, 138 öffentliche Einrichtungen und 171 Wirtschaftsunternehmen.
„Wir versuchen, so schnell wie möglich zum Normalbetrieb zurückzukehren. Die Tätigkeit ist zu 100 Prozent beeinträchtigt. Mal sehen, welche Alternativen es gibt.“
- Wohnungen
- 22000
- Öffentliche Einrichtungen
- 138
- Wirtschaftsunternehmen
- 171
Daten aus dem Artikeltext
Offene Fragen
Kein Bericht nennt einen Termin für die Wiederherstellung von Heizung und Warmwasser, und Turcu sagte, Alternativen würden noch geprüft. Er fügte hinzu, die Auswirkungen auf die Anlagen würden so bald wie möglich bewertet, und die genaue Brandursache könne noch nicht genannt werden. Das Feuer selbst ist gelöscht, doch die Versorgungsunterbrechung und ihre Ursache sind zum Zeitpunkt der Berichte weiterhin offen.