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Sicherheit·vor 3 Std.

Feuerwehr bringt Waldbrand bei Aljustrel zu 80 % unter Kontrolle; zwei Verletzte, Straßen wieder geöffnet

Ein Waldbrand, der am Samstagnachmittag nahe Corte Vicente Anes in Aljustrel, Portugal, ausgebrochen war, war am frühen Abend zu 80 % unter Kontrolle, nachdem er Weideland und Wald vernichtet und die Schließung der Nationalstraße EN2 sowie mehrerer Gemeindestraßen erzwungen hatte.

Brandausbruch in Aljustrel

Am Samstagnachmittag brach nahe Corte Vicente Anes, einem Ort in der Gemeinde Aljustrel im portugiesischen Bezirk Beja, ein Landbrand aus. Die Alarmierung erfolgte um 14:04 Uhr, und das Feuer fraß sich schnell durch Weideland, Buschland und Bäume, darunter Steineichen und Korkeichen. Bis 19:20 Uhr war der Brand zu 80 Prozent unter Kontrolle, wie José Horta, zweiter Kommandant des Unterregionalen Führungsstabs für Notfall- und Katastrophenschutz von Baixo Alentejo, mitteilte.

Aber wir werden in den kommenden Stunden noch viel Arbeit haben.

Der Einsatz wurde rasch hochgefahren. Um 15:55 Uhr waren 87 Einsatzkräfte und 26 Fahrzeuge vor Ort, unterstützt von sieben Luftfahrzeugen. Bis 18:30 Uhr war die Zahl auf 114 Einsatzkräfte und 43 Fahrzeuge gestiegen, allerdings waren nur noch drei Luftfahrzeuge aktiv, nachdem vier ihre Treibstoffautonomie erschöpft hatten. Die Gemeinde Aljustrel richtete über ihre Facebook-Seite einen öffentlichen Appell.

Wir appellieren an die Bevölkerung, Gelassenheit und Ruhe zu bewahren.

Câmara de Aljustrel

Straßensperrungen und Wiedereröffnung

Die Intensität des Rauchs und die Nähe der Flammen veranlassten die GNR, die EN2 zwischen Aljustrel und Ervidel ab etwa 16:00 Uhr zu sperren. Auch die EM527, die Corte Vicente Anes und São João de Negrilhos verbindet, sowie eine Gemeindestraße zwischen Ervidel und São João de Negrilhos wurden gesperrt. Alle drei Straßen wurden gegen 18:00 Uhr wieder für den Verkehr freigegeben, nachdem sich die Bedingungen gebessert hatten.

Die Gemeinde Moura, ebenfalls im Bezirk Beja, meldete einen separaten Landbrand, der sich in der Nachlöschphase befand, mit 27 Einsatzkräften und acht Fahrzeugen.

Verletzte und Schäden

Zwei Feuerwehrleute wurden während des Einsatzes verletzt: einer durch Erschöpfung und Rauchgasvergiftung, ein weiterer mit einem verstauchten Knöchel. Einer wurde vor Ort behandelt, der andere in das Krankenhaus José Joaquim Fernandes in Beja gebracht. Wohnhäuser waren nie gefährdet, und es wurden weder Sachschäden noch zivile Opfer gemeldet.

Einsatzverlauf

Der Brand ereignete sich an einem Tag mit hohen Temperaturen und erhöhter Waldbrandgefahr im gesamten Bezirk Beja, was die Behörden veranlasste, die Warnungen zu verstärken und schnell Boden- und Luftressourcen zu mobilisieren.

Zeitplan des Waldbrands bei Aljustrel, 13. Juni 2026
  1. Alarmierung wegen Waldbrands nahe Corte Vicente Anes
  2. 87 Einsatzkräfte, 26 Fahrzeuge und 7 Luftfahrzeuge im Einsatz
  3. EN2 und EM527 wegen Rauch und Flammen für den Verkehr gesperrt
  4. 110 Einsatzkräfte, 35 Fahrzeuge und 7 Luftfahrzeuge vor Ort
  5. 109 Einsatzkräfte, 41 Fahrzeuge; 3 Luftfahrzeuge verbleiben, nachdem 4 ihre Autonomie erschöpft haben
  6. Alle zuvor gesperrten Straßen wieder geöffnet
  7. 114 Einsatzkräfte und 43 Fahrzeuge; 3 Luftfahrzeuge aktiv
  8. Brand zu 80 % unter Kontrolle, laut Katastrophenschutz
Aljustrel

6 Quellen

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