
Brand auf Campingplatz in Peschiera del Garda verletzt 24 Menschen und beschädigt 20 Bungalows
Ein Brand in den frühen Morgenstunden auf dem Campingplatz Bella Italia in Peschiera del Garda beschädigte rund 20 Mobilheime und brachte 24 Menschen ins Krankenhaus. Die Einsatzkräfte untersuchen eine mögliche Gasexplosion.
Brand im Morgengrauen auf dem Ferienkomplex am Gardasee
Ein Großbrand brach am Sonntag, dem 4. Oktober 2026, im Morgengrauen auf dem Campingplatz Bella Italia in Peschiera del Garda aus, einer Gemeinde in der Provinz Verona. Die Rettungsleitstelle erhielt die ersten Notrufe kurz vor 06:00 Uhr, als die Flammen begannen, sich durch den Mobilheimbereich des Campingplatzes zu fressen. Die Ferienanlage war zum Zeitpunkt des Vorfalls vollständig geöffnet und beherbergte Touristen, sodass Dutzende Gäste in ihren Unterkünften schliefen, als der Alarm ausgelöst wurde. Das Feuer breitete sich rasch über das Gelände aus und erfasste schließlich etwa 20 Mobilheime und vorgefertigte Ferienbungalows. Obwohl die Einsatzkräfte den Hauptbrand im Laufe des Morgens unter Kontrolle brachten, dauerten die taktischen Löscharbeiten und Nachlöscharbeiten weiter an.
Rettungseinsatz und Explosionsgefahr
Der Notfall mobilisierte etwa 20 Feuerwehrleute und fünf Einsatzfahrzeuge direkt zum Einsatzort, unterstützt von sechs Krankenwagen und Rettungsfahrzeugen des Suem 118. Die Ersthelfer standen vor großen operativen Herausforderungen, als sie versuchten, die vorrückenden Flammen in der engen Bebauung des Ferienresorts einzudämmen. Zahlreiche Fahrzeuge der Gäste standen in unmittelbarer Nähe zu den betroffenen Mobilheimen und drohten die Ausbreitung der Flammen zu beschleunigen. Darüber hinaus stellte das zahlreiche Vorhandensein von Flüssiggasflaschen (LPG) an den Mobilheimen eine erhebliche Explosionsgefahr für Rettungskräfte und evakuierte Touristen dar. Die Feuerwehr musste diese Brennstoffbehälter sichern und kühlen, während sie Sperrlinien errichtete, um angrenzende Ferienunterkünfte zu schützen.
- Feuerwehrleute
- 20 Einheiten
- Fahrzeuge der Feuerwehr
- 5 Einheiten
- Krankenwagen des Suem 118
- 6 Einheiten
Triage-Verteilung und Transporte in die Kliniken
Medizinische Teams des Rettungsdienstes Suem 118 behandelten vorläufig insgesamt 24 Personen im Zusammenhang mit dem Feuer und dem daraus resultierenden Rauch. Das Notfallpersonal stufte einen Patienten in den Zustand Code Rot ein, die höchste klinische Priorität, der sofort ins Krankenhaus eingeliefert werden musste. Sieben weitere Personen erlitten mittelschwere Verletzungen und wurden zur dringenden Überwachung und Versorgung unter Code Gelb eingestuft. Weitere 16 Patienten wurden nach leichter toxischer Rauchgasinhalation und damit verbundener Atemwegsreizung dem Status Code Grün zugewiesen. Die Verletzten wurden direkt in das Krankenhaus von Peschiera del Garda zur medizinischen Behandlung gebracht, während die regionalen Gesundheitsbehörden andere Gesundheitseinrichtungen im Gebiet für mögliche Überlaufpatienten in Bereitschaft versetzten.
- Code Rot (kritisch)
- 1 Personen
- Code Gelb (mittelschwer)
- 7 Personen
- Code Grün (leichte Intoxikation)
- 16 Personen
Ursachenhypothese und laufende Ermittlungen
Technische Spezialisten und Brandermittler untersuchen die genauen Umstände, die zu dem Brand in den frühen Morgenstunden geführt haben. Erste Einschätzungen deuten darauf hin, dass das Feuer in einem einzelnen Bungalow ausbrach und sich dann auf benachbarte Mobilbauten im Sektor ausbreitete. Mehrere Anwohner in der Umgebung berichteten, sie hätten etwa zur Zeit des Brandausbruchs eine laute Explosion und ein Grollen gehört. Die Ermittler prüfen die Möglichkeit, dass die versehentliche Explosion einer Flüssiggasflasche den Brand ausgelöst hat. Die offiziellen technischen Untersuchungen an den baulichen Überresten und Gasanschlüssen dauern an, während der betroffene Bereich weiterhin von den Einsatzkräften abgesperrt ist.

