Sicherheit · Seksty-See und Pisz
Vier Boote kentern auf dem See Seksty bei Sturm, 37 Menschen aus dem Wasser gerettet
Vier Segelboote mit einer Jugendfreizeit kenterten am 6. August während eines plötzlichen Sturms auf dem Seksty-See in Nordpolen und schleuderten Dutzende Kinder ins Wasser. Alle wurden dank Schwimmwesten gerettet, nur eine Person wurde ins Krankenhaus eingeliefert.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von TVN24, wiadomosci.radiozet.pl, www.portalsamorzadowy.pl und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Vier Boote kenterten auf dem Seksty-See in der Nähe von Zdory, Kreis Pisz, gegen 20:00 Uhr am 6. August. Die Staatliche Feuerwehr meldete 37 Personen an Bord (31 Kinder im Alter von 14 bis 18 Jahren und 6 Betreuer); einige Rettungsdienste sprachen von 32 Personen im Wasser.
Alle Teilnehmer trugen Schwimmwesten. MOPR-Disponent Dariusz Luma sagte, die Westen hätten ihr Leben gerettet. Ein 16-Jähriger wurde mit einer Unterarmverletzung ins Krankenhaus nach Pisz gebracht; zwei weitere wurden vor Ort behandelt, vier hatten leichte Schürfwunden.
Die Mazurska Służba Ratownicza war als erste vor Ort und rettete 11 Personen. Anwohner von Zdory retteten 6 weitere mit eigenem Boot und Jetski. Der Einsatz, an dem MOPR, Feuerwehr und medizinische Teams beteiligt waren, endete gegen 20:50 Uhr.
Das IMGW hatte Sturmwarnungen der zweiten Stufe herausgegeben. Das RCB, IMGW und TVN24-Synoptiker hatten vor Stürmen in der Masuren-Seenregion gewarnt. Die Organisatoren sagten, das Wetter sei bei Abfahrt um 17:00 Uhr stabil gewesen, habe sich aber schnell verschlechtert.
Die Stürme verursachten am 6. August 1.240 wetterbedingte Einsätze in ganz Polen, wobei die Woiwodschaft Ermland-Masuren 285 Einsätze und Masowien 251 verzeichnete. Vier Menschen wurden landesweit verletzt.
- 6.08.Lagerteilnehmer brechen von der Basis in Okartów in Richtung See Kaczerajno auf
- 6.08.Vier Boote kentern auf dem Seksty-See bei plötzlicher Windböe
- 6.08.Notruf erreicht MOPR-Koordinierungszentrale in Giżycko
- 6.08.Rettungseinsatz abgeschlossen, alle Personen ans Ufer gebracht
Kentern auf dem Seksty-See
Am Donnerstag, dem 6. August, am Abend, kenterten vier Segelboote mit Teilnehmern eines Jugendsegellagers auf dem Seksty-See im Kreis Pisz, Woiwodschaft Ermland-Masuren, während eines plötzlichen Sturms. Die Staatliche Feuerwehr meldete 37 Personen an Bord der Boote, darunter 31 Kinder im Alter von 14 bis 18 Jahren und 6 Betreuer. Einige Rettungsdienste sprachen von 32 Personen im Wasser, während die Feuerwehr angab, dass alle 37 ins Wasser fielen. Ein fünftes Boot blieb aufrecht und wurde genutzt, um Menschen aus dem Wasser zu ziehen. Alle Teilnehmer trugen Schwimmwesten, was die Retter als lebensrettend bezeichneten. Eine Person, ein 16-jähriger Junge mit einer Unterarmverletzung, wurde mit einem Betreuer ins Krankenhaus nach Pisz gebracht. Zwei weitere wurden vor Ort behandelt, und vier Personen erlitten leichte Schürfwunden.
Die Gruppe war gegen 17:00 Uhr von der Basis der Mazurska Służba Ratownicza in Okartów aufgebrochen, mit Ziel See Kaczerajno für eine Übernachtung. Die Organisatoren sagten, die Wetterbedingungen seien bei Abfahrt stabil gewesen.
Bericht der Organisatoren
Erwin Winiarek, einer der Lagerorganisatoren, sagte TVN24, dass nichts auf einen plötzlichen Wetterumschwung hingedeutet habe, als sie Okartów verließen. Wojciech Dybaś, ein anderer Organisator, sagte, die Gruppe habe meteorologische Warnungen bemerkt, als sie an der Wyspa Pajęcza auf dem Śniardwy-See vorbeisegelten, und beschlossen habe zu beschleunigen. Eine plötzliche Windböe ließ die Boote kentern, bevor sie Schutz erreichen konnten.
„Angesichts der Stärke und Richtung des Windes war der schnellste Fluchtweg zum Seksty-See. Wir sind mit voller Kraft geflohen. Nach diesem Signal, nach einigen Minuten, kenterten die Boote.“
Dybaś sagte, sie seien etwa 600 Meter, also etwa 20 Minuten, von einem sicheren Ort entfernt gewesen, als die Boote kenterten. Er sagte, die Organisatoren hätten die Mazurska Służba Ratownicza angerufen, deren Besatzung bereits unterwegs war, als der Anruf endete. Sie versuchten auch dreimal, das Mazurskie Ochotnicze Pogotowie Ratunkowe zu kontaktieren, aber niemand meldete sich. Anwohner aus Zdory trafen mit ihrem eigenen Boot und einem Jetski ein. Die Organisatoren sagten, sie planten, das Lager nach Rücksprache mit Eltern und Kindern fortzusetzen, wobei sich das Format ändern könne.
Rettungseinsatz
Der Notruf erreichte die MOPR-Koordinierungszentrale in Giżycko um 20:21 Uhr (eine Quelle nennt 20:24 Uhr). Das Boot der Mazurska Służba Ratownicza war als erstes vor Ort und rettete 11 Personen. Anwohner von Zdory retteten 6 weitere mit ihrem eigenen Boot und Jetski. MOPR- und Feuerwehrkräfte bargen die restlichen Teilnehmer. An dem Einsatz waren zwei MOPR-Boote, zwei Wasserambulanzen aus Kamień und Ryn, drei medizinische Rettungsteams und die Polizei beteiligt. Die Rettung war gegen 20:50 Uhr abgeschlossen.
Dariusz Luma, ein MOPR-Disponent, schilderte der PAP die Szene:
„Sie alle trugen Schwimmwesten und das rettete ihnen das Leben. Infolge der Windböe kenterten vier Fahrzeuge, eines sank.“
Stefan Świderski von der Mazurska Służba Ratownicza sagte TVP Info, dass bis auf leichte Schürfwunden, eine ausgerenkte Schulter und eine leichte Kopfverletzung, wahrscheinlich durch den Baum verursacht, niemand ernsthaft verletzt sei. Er stellte fest, dass Schwimmwesten alle an der Wasseroberfläche hielten, was die Rettung ermöglichte.
Wetterwarnungen und landesweite Auswirkungen
Das IMGW hatte Sturmwarnungen der zweiten Stufe herausgegeben. Das Regierungszentrum für Sicherheit (RCB), das IMGW und TVN24-Synoptiker hatten vor möglichen Stürmen in der Masuren-Seenregion gewarnt. Luma sagte, ob die Segler überhaupt hätten ablegen sollen, müsse die Polizei bewerten.
„Wir können nur annehmen, dass sie vielleicht dachten, sie würden es rechtzeitig ans Ufer schaffen. In diesem ganzen Unglück ist das Wichtigste, dass sie Schwimmwesten trugen.“
- Warmińsko-Mazurskie
- 285 Einsätze
- Mazowieckie
- 251 Einsätze
- Gesamt Polen
- 1240 Einsätze
Daten aus dem Artikeltext
Die Stürme verursachten 1.240 wetterbedingte Einsätze in ganz Polen. Die Woiwodschaft Ermland-Masuren verzeichnete mit 285 die meisten Einsätze, gefolgt von Masowien mit 251. Über 700 Einsätze betrafen die Beseitigung umgestürzter Bäume, und etwa 100 betrafen Dachschäden. Landesweit wurden vier Menschen verletzt. Die Wetterdienste sagten weitere Stürme im Südosten Polens voraus, mit Niederschlägen von bis zu 40 Litern pro Quadratmeter und Böen von bis zu 90 km/h.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- TVN24Młodzież wypadła z łódek na obozie żeglarskim. Organizatorzy zabrali głos
- wiadomosci.radiozet.plAkcja na jeziorze Seksty, 31 dzieci wpadło do wody. Ratownik: To uratowało im życie
- www.portalsamorzadowy.plSilny wiatr powywracał żaglówki. 31 dzieci wpadł do wody
- Gazeta OlsztynkaDramatyczna akcja na jeziorze Seksty. 32 osoby w wodzie po wywróceniu czterech jachtów
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