Regierung · Bukarest
Bolojan weist Grindeanus Vorwurf zurück, Präsident Nicușor Dan bei Gesprächen über eine Technokratenregierung belogen zu haben
Der geschäftsführende Ministerpräsident Ilie Bolojan hat am Donnerstag gegenüber PSD-Chef Sorin Grindeanu zurückgeschlagen und bestritten, jemals einer Unterstützung einer Technokratenregierung zugestimmt zu haben. Er beschuldigte die Sozialdemokraten, 'giftige Erfindungen' zu verbreiten, um von der politischen Blockade abzulenken.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von adevarul.ro, HotNews.ro, Digi24 und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
PSD-Chef Sorin Grindeanu beschuldigte Ilie Bolojan, Präsident Nicușor Dan über die Unterstützung einer Technokratenregierung unter Eugen Tomac belogen und dann seine Position mehrmals mit neuen Bedingungen geändert zu haben.
Der geschäftsführende Ministerpräsident Ilie Bolojan wies jede Vereinbarung für ein technokratisches Kabinett kategorisch zurück und bezeichnete die Behauptungen als 'giftige Erfindungen', die die Misserfolge der PSD rechtfertigen sollten.
Der ehemalige designierte Ministerpräsident Eugen Tomac beschuldigte Bolojan der Unaufrichtigkeit gegenüber dem Präsidenten und sagte, dies habe zur Blockade bei der Regierungsbildung geführt.
Grindeanu weitete seine Kritik aus und behauptete, USR und Bolojan hätten nur ein politisches Projekt: die PSD anzugreifen, ohne ein eigenes Programm anzubieten.

Vorwürfe von Grindeanu
Nach einer PSD-Sitzung warf Sorin Grindeanu dem PNL-Vorsitzenden Ilie Bolojan vor, seine Position während der Verhandlungen zur Bildung einer Regierung unter dem designierten Technokraten-Ministerpräsidenten Eugen Tomac mehrfach geändert zu haben. Grindeanu behauptete, Bolojan habe die Idee zunächst akzeptiert, dann nach drei Tagen verlangt, dass keine PSD-Mitglieder einbezogen werden, und nach weiteren drei Tagen versucht, PSD-Staatssekretäre und Präfekten auszuschließen, bevor er schließlich seiner Partei mitteilte, dass er nicht für das Kabinett stimmen werde, weil es unpolitisch sei.
„In dem Moment, in dem Sie Parteivorsitzender sind und den Präsidenten Rumäniens belügen, lügen Sie. Ich übernehme die Verantwortung für das, was ich sage.“
Grindeanu behauptete zudem, dass die aktuelle politische Krise eine direkte Folge von Bolojans Verhalten sei. Er kritisierte ferner die USR und Bolojan und argumentierte, sie hätten kein eigenes politisches Projekt und bauten ihre Diskurse ausschließlich auf Angriffen gegen die PSD auf.
Bolojans Reaktion
Innerhalb weniger Stunden veröffentlichte Ilie Bolojan eine scharfe Erwiderung auf Facebook, eine Nachricht, die in den ersten 15 Minuten 10.000 Likes erhielt. Er bestritt kategorisch, jemals eine Einigung, nicht einmal im Prinzip, zur Einsetzung einer Technokratenregierung erzielt zu haben.
„Ich habe niemals eine Vereinbarung, nicht einmal dem Grundsatz nach, für die Einsetzung einer Technokratenregierung formuliert. Ich habe öffentlich gesagt, dass dies eine der theoretischen verfassungsrechtlichen Lösungen hätte sein können, abhängig von der Erfüllung von Bedingungen, die nicht erfüllt wurden.“
Bolojan bestand darauf, dass die Partei ihre Position durch satzungsgemäße Gremien und offene Abstimmungen festlegt, nicht hinter verschlossenen Türen. Er bestritt, irgendeine persönliche oder andere Position im Austausch für eine Vereinbarung angeboten zu haben, die nie auf dem Tisch lag. Der PNL-Vorsitzende bezeichnete die aktuelle Krise als eine, die ausgelöst wurde, um seine Partei zu zerstören, und warnte, dass Lügen kurze Beine haben.
Die Rolle von Eugen Tomac
Der Streit folgt auf Aussagen von Eugen Tomac, dem fallengelassenen designierten Ministerpräsidenten, der am Mittwoch sagte, dass sowohl PSD als auch PNL zunächst offen für eine Technokratenregierung gewesen seien. Tomac behauptete, Bolojan sei gegenüber Präsident Nicușor Dan nicht aufrichtig gewesen, und diese Unaufrichtigkeit habe zur Blockade geführt.
„Offensichtlich hat die Tatsache, dass Herr Bolojan gegenüber dem Präsidenten nicht aufrichtig war, zu dieser Blockade geführt.“
Breitere politische Krise
Der Schlagabtausch ist der jüngste Höhepunkt in Rumäniens langwieriger Regierungsbildungs-Saga. Grindeanu beschuldigte Bolojan, immer wieder neue Bedingungen erfunden zu haben, die jedes Mal erfüllt wurden, nur damit er wieder wendete. Er argumentierte, die Öffentlichkeit sei es leid, dass Bolojan nur an sich selbst denke. Bolojan seinerseits stellte die ganze Angelegenheit als einen Versuch dar, die PNL zu zerstören, und sagte, die Partei werde ihre Entscheidungen offen und ohne Hinterzimmerdeals treffen.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- adevarul.roIlie Bolojan răspunde la ultimele acuzații ale lui Sorin Grindeanu: "Încetați cu minciunile folosite pentru a vă justifica eșecurile!
- HotNews.roAcuzat că l-a mințit pe Nicușor Dan, Ilie Bolojan ripostează la declarațiile lui Grideanu și Tomac: "Invenții toxice" - HotNews.ro
- Digi24Sorin Grindeanu, atac dur la Ilie Bolojan și USR: "Au înjurat PSD. A fost singurul lor proiect politic
- Ziare.comBolojan îi răspunde lui Grindeanu: "Încetați cu minciunile! Niciodată nu am formulat vreun acord pentru învestirea unui Guvern tehnocrat
- Ilie Bolojan
- geschäftsführender Ministerpräsident und Vorsitzender der Nationalliberalen Partei (PNL)
- Sorin Grindeanu
- Vorsitzender der Sozialdemokratischen Partei (PSD)
- Nicușor Dan
- Präsident Rumäniens
- Eugen Tomac
- ehemaliger designierter Ministerpräsident, dessen Vorschlag für eine Technokratenregierung aufgegeben wurde
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