Regierung · Bukarest
Interimspremierminister Bolojan gedenkt 36 Jahre nach der Mineriada: 'Gewalt kann niemals ein Machtinstrument sein'
Interimspremierminister Ilie Bolojan veröffentlichte eine Erklärung zum 36. Jahrestag der Mineriada vom Juni 1990 und bezeichnete das gewaltsame Vorgehen gegen Demonstranten als einen 'schmerzhaften Moment'. Er sagte, dass Wahrheit und Gerechtigkeit den Opfern noch immer geschuldet seien.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Ziare.com, Digi24 und Mediafax.ro. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Interimspremierminister Ilie Bolojan veröffentlichte auf Facebook eine Botschaft zum Gedenken an die Mineriada vom 13. bis 15. Juni 1990.
Bolojan sagte, die Mineriada habe Gewalt gegen Bürger bedeutet, die ihre Rechte ausübten, und solche Unterdrückung könne in einer Demokratie niemals ein Machtinstrument sein.
Nach Angaben der Berichte forderte die Aktion vier Tote, 1.300 Verletzte und 1.200 illegal Festgenommene.
Im März 2026 verwies der Oberste Gerichtshof den Mineriada-Fall an die Generalstaatsanwaltschaft zurück und gab den Anträgen der Angeklagten teilweise statt.
Der rumänische Präsident bezeichnete das Fehlen einer klaren gerichtlichen Entscheidung nach 36 Jahren als unzulässigen Makel und eine Schuld gegenüber der moralischen Gesundheit der Nation.
- 13.06.Bergleute werden nach Bukarest gerufen; viertägige Niederschlagung der Proteste auf dem Universitätsplatz beginnt (13.–15. Juni).
- 15.06.Vier Menschen getötet, 1.300 verletzt und 1.200 während der Repression illegal festgenommen.
- 1.03.Oberster Gerichtshof gibt Mineriada-Fall an die Generalstaatsanwaltschaft zurück, gibt Einwänden der Angeklagten teilweise statt.
- 13.06.Interimspremierminister Bolojan und der rumänische Präsident geben Erklärungen zum 36. Jahrestag ab.
Bolojans offizielle Erklärung
Rumäniens Interimspremierminister Ilie Bolojan veröffentlichte auf Facebook eine Botschaft zum 36. Jahrestag der Mineriada vom 13. bis 15. Juni 1990. Er bezeichnete die Ereignisse als einen der schmerzhaftesten Momente der frühen Demokratiephase des Landes, als Bürger, die ihr Recht auf Protest ausübten, verprügelt, gedemütigt, illegal verhaftet und mit Gewalt zum Schweigen gebracht wurden.
„In einem demokratischen Rumänien können Gewalt und Unterdrückung niemals Machtinstrumente sein.“
Bolojan betonte, dass Demokratie mehr als Wahlen bedeute und Respekt für die freie Meinungsäußerung, Grundrechte und die Würde jedes Bürgers erfordere. Er schloss mit der Feststellung, dass die Nation sich vor den Opfern der Mineriada verneige.
Die Mineriada von 1990
Die Mineriada ereignete sich vom 13. bis 15. Juni 1990, als Tausende von Bergleuten nach Bukarest gebracht wurden, um eine regierungsfeindliche Protestaktion auf dem Universitätsplatz niederzuschlagen. Die Konfrontation forderte nach Angaben rumänischer Medien vier Tote, 1.300 Verletzte und weitere 1.200 illegal Festgenommene.
Strafverfahren an die Staatsanwaltschaft zurückverwiesen
Der Strafprozess zur Mineriada, in dem der ehemalige Präsident Ion Iliescu wegen der gewaltsamen Niederschlagung von Demonstranten angeklagt war, wurde im März 2026 an die Generalstaatsanwaltschaft zurückverwiesen. Der Oberste Gerichtshof gab den Anträgen und Einwänden der Angeklagten teilweise statt. Neben Iliescu wurden der ehemalige Premierminister Petre Roman, der ehemalige Vizepremier Gelu Voican-Voiculescu, der ehemalige SRI-Direktor Virgil Măgureanu und Adrian Sârbu (damals Berater von Roman) wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit angeklagt.
Präsident fordert Urteil
Ein weiterer Artikel berichtete, dass auch der Staatspräsident Rumäniens eine Erklärung zum Jahrestag veröffentlichte. Er wies darauf hin, dass das Fehlen eines eindeutigen Gerichtsurteils nach mehr als dreieinhalb Jahrzehnten ein unzulässiger Makel und eine unerledigte Verpflichtung bleibe. Der Präsident merkte an, dass die moralische Gesundheit und der Zusammenhalt der Nation zum Teil davon abhingen, diesen Akt der Gerechtigkeit zu vollziehen.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- Ziare.comIlie Bolojan, mesaj la comemorarea Mineriadei: "Violența nu poate fi un instrument al puterii
- Digi24Bolojan, la 36 de ani de la Mineriada: Să transmitem generațiilor că statul este întotdeauna de partea cetățeanului, nu împotriva lui
- Mediafax.roBolojan: "Astăzi ne înclinăm în fața victimelor Mineriadei". Ce spune premierul interimar despre "România democratică
- Ilie Bolojan
- Interimspremierminister Rumäniens, gab eine Erklärung zum 36. Jahrestag der Mineriada ab.
- Ion Iliescu
- Ehemaliger Präsident Rumäniens, einer der wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit bei der Niederschlagung der Mineriada 1990 Angeklagten.
- Petre Roman
- Ehemaliger Premierminister Rumäniens, angeklagt wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit im Fall der Mineriada.
- Gelu Voican-Voiculescu
- Ehemaliger stellvertretender Premierminister Rumäniens, im Fall der Mineriada angeklagt.
- Virgil Măgureanu
- Ehemaliger Direktor des Rumänischen Geheimdienstes (SRI), im Fall der Mineriada angeklagt.
- Adrian Sârbu
- Ehemaliger Berater von Premierminister Petre Roman, im Fall der Mineriada angeklagt.
- Orte
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