Die 21-jährige Skye Blakely gewann am Freitag, 23. Oktober, mit 55,733 Punkten den Mehrkampf der Frauen in Rotterdam – der erste US-Sieg im WM-Mehrkampf seit Simone Biles 2023.
Blakely riss sich zwei Tage vor den US-Ausscheidungswettkämpfen für die Spiele in Paris 2024 im Bodentraining die rechte Achillessehne; die Verletzung musste operiert werden.
Kaylia Nemour erhielt am Sprung 12,366 Punkte, weil sie einen gestreckten Salto statt eines Doppelschraubens zeigte, danach 14,866 am Stufenbarren und verpasste Bronze um 34 Tausendstel Punkte.
Die amtierende Weltmeisterin Angelina Melnikowa aus Russland konnte nicht antreten, weil die niederländischen Behörden ihr ein Visum verweigerten.
Skye Blakely aus den Vereinigten Staaten gewann am Freitag, 23. Oktober, den Mehrkampf der Frauen bei den Weltmeisterschaften im Kunstturnen in Rotterdam mit 55,733 Punkten an Sprung, Stufenbarren, Schwebebalken und Boden. Die 21-Jährige ging als zweitbeste Qualifikantin in das Finale, lag vor der letzten Rotation 1,001 Punkte vorn und verteidigte die Führung am Boden. Die Russin Ljudmila Roschtschina holte mit 55,199 Silber, die 16-jährige Chinesin Ke Qinqin mit 55,032 Bronze. Blakely ist die erste Amerikanerin, die seit Simone Biles 2023 den WM-Mehrkampf gewinnt, und es ist ihre erste individuelle WM-Medaille, nach zwei Team-Golds mit den USA 2022 und 2023.
Daten aus dem Artikeltext
Nach der Qualifikation in Rotterdam sagte Blakely:
„Ich habe schon geweint, aber das bedeutet mir einfach unendlich viel.“
Ihr Weg zum Titel war lang. Sie riss sich zwei Tage vor den US-Ausscheidungswettkämpfen für die Spiele in Paris 2024 im Bodentraining die rechte Achillessehne – eine Verletzung, die operiert werden musste und eine Saison beendete, in der sie bei den nationalen Meisterschaften Zweite hinter Simone Biles geworden war. Zuvor hatte sie sich beim Aufwärmen für die Olympia-Ausscheidung in Tokio ein Ellenbogenband gerissen. Wegen ihrer Verletzungen musste sie die letzten beiden Olympischen Spiele auslassen.
Die 19-jährige Kaylia Nemour aus Algerien, Olympiasiegerin von Paris 2024, hatte die Qualifikation angeführt und galt als Favoritin. Ihr Sprung misslang: Statt eines Doppelschraubens zeigte sie einen gestreckten Salto und erhielt 12,366 Punkte, womit sie nach einem Gerät auf Rang 21 lag. Am Stufenbarren, ihrem Paradegerät, kam sie auf 14,866 Punkte und kletterte zur Halbzeit auf einen geteilten sechsten Platz. Am Ende wurde sie Vierte, 34 Tausendstel Punkte hinter der Bronzemedaillengewinnerin; die Grafik unten zeigt ihre beiden Gerätewertungen.
Daten aus dem Artikeltext
Nemour hat nun am Samstag, 24. Oktober, im Gerätefinale die Chance auf Gold, wo der Rest des Feldes sie am Stufenbarren schlagen muss. Sie geht als amtierende Weltmeisterin in dieses Finale. Für Sonntag, 25. Oktober ist zudem ihr Start am Schwebebalken geplant.
Die amtierende Weltmeisterin Angelina Melnikowa aus Russland war nicht in Rotterdam, weil die niederländischen Behörden ihr ein Visum verweigerten. Ihre Landsfrau Ljudmila Roschtschina, 18, erhielt eines und trat unter dem Banner „World Gymnastics 2“ an; sie gewann ihre erste individuelle Medaille bei einem internationalen Titelwettkampf. Naomi Visser, die einzige niederländische Turnerin im Finale, belegte mit 52,866 Punkten Rang 11 – etwas mehr als einen Punkt unter ihrer Qualifikationswertung von 53,965 – und steht am Samstag im Stufenbarrenfinale. Die Britinnen Alice Kinsella und Abi Martin wurden mit 52,765 und 51,599 Punkten 13. und 18. Bereits früher in der Woche hatte das US-Team im Mannschaftswettbewerb Silber hinter China gewonnen.
Pollar ist kostenlos und ohne Werbung im Text. Getragen wird es von seinen Mitgliedern.
Pollar unterstützenEinzelsport · Rotterdam
Blakely erreichte am Freitag, 23. Oktober, bei den Weltmeisterschaften im Kunstturnen an vier Geräten 55,733 Punkte und lag damit vor der Russin Ljudmila Roschtschina und der Chinesin Ke Qinqin. Favoritin Kaylia Nemour aus Algerien fiel nach einem Fehler am Sprung auf Rang vier zurück.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von The Guardian, BBC, NOS und weiteren Medien. Veröffentlicht .