Nordrhein-Westfalen eröffnet Bewerbungsphase für NRW-Pressefoto 2026 mit 22.000 Euro Preisgeld
Fotojournalisten mit Wohnsitz in Nordrhein-Westfalen haben bis zum 31. Oktober Zeit, veröffentlichte Nachrichtenbilder für den mit 22.000 Euro dotierten Preis einzureichen, der eine Sonderkategorie für Sportfotografie umfasst.
Start der Bewerbungsphase und Preisvergabe
Der Landtag Nordrhein-Westfalen in der Landeshauptstadt Düsseldorf hat die offizielle Einreichungsfrist für den Journalistenwettbewerb NRW-Pressefoto 2026 eröffnet. Der jährliche Preis ist mit einem Gesamtpreisgeld von 22.000 Euro dotiert, das auf mehrere verschiedene Kategorien verteilt wird, um den regionalen Fotojournalismus zu würdigen. Berufsfotografen, die ihren Hauptwohnsitz in Nordrhein-Westfalen haben, können ab sofort Kandidatenbilder einreichen. Für den Wettbewerbszyklus 2026 haben die Parlamentsorganisatoren einen eigenen Sonderpreis eingerichtet, der sich speziell auf Sportfotografie konzentriert, neben den standardmäßigen Wettbewerbsrängen. Der Preis soll die visuelle Berichterstattung würdigen, die die politischen, kulturellen und gesellschaftlichen Ereignisse dokumentiert, die das Bundesland prägen.
Teilnahmebedingungen und Einreichungsregeln
Die Wettbewerbsrichtlinien legen explizite Anforderungen hinsichtlich des beruflichen Hintergrunds, des geografischen Standorts und der Veröffentlichungsgeschichte fest. Die Teilnehmer müssen überwiegend als journalistische Fotografen tätig sein, um sicherzustellen, dass sich der Wettbewerb auf die Nachrichtenberichterstattung konzentriert und nicht auf kommerzielle Werbung oder Amateurschnappschüsse. Alle Kandidatenfotos müssen im Zwölfmonatszeitraum unmittelbar vor dem offiziellen Einreichungsschluss aufgenommen worden sein. Zusätzlich zu diesem Zeitrahmen muss jedes eingereichte Foto bereits in gedruckten oder digitalen journalistischen Medien erschienen sein. Das Thema jedes Beitrags muss aktuelle Nachrichten direkt widerspiegeln und eine nachweisbare, substanzielle Verbindung zu Nordrhein-Westfalen aufweisen.
Jurybewertung und die Nachwuchskategorie
Der Bewertungs- und Auswahlprozess wird von einer unabhängigen Jury durchgeführt, die vom Landtag in Düsseldorf speziell berufen wird. Dieses Gremium prüft alle zulässigen Einreichungen, um die Erst-, Zweit- und Drittplatzierten im Hauptwettbewerb zu ermitteln. Neben den Hauptplatzierungen und der eigenen Kategorie für Sportfotografie umfasst der Wettbewerb einen separaten Nachwuchspreis, der aufstrebende Bildjournalisten unterstützen soll. Fotografen, die in der Nachwuchssparte antreten, dürfen zum Stichtag der Einreichung nicht älter als 30 Jahre sein. Für diese Jugendkategorie wählt die beauftragte Jury zwei Finalistenbilder aus und überlässt die endgültige Entscheidung einer offenen öffentlichen Abstimmung zwischen den beiden Nominierten.
Parlamentszeremonie und Jahresausstellung
Zum Start der Bewerbungsphase äußerte sich der Präsident des Landtags Nordrhein-Westfalen, André Kuper, über das vielfältige Spektrum regionaler Themen, die für eine Teilnahme in Frage kommen.
Es können besinnliche Momente, Naturkatastrophen oder schöne Augenblicke aus der Nachbarschaft sein. Dieses Jahr ist bereits reich an Bildern, die die Menschen bewegen.
Kuper erklärte, dass der Wettbewerb offiziell den Beitrag professioneller Fotojournalisten zum demokratischen Leben und zur öffentlichen Wahrnehmung würdigt. Alle Preisträger der verschiedenen Kategorien werden im Rahmen einer feierlichen Zeremonie im Landtag in Düsseldorf am 8. Dezember 2026 geehrt. Im Anschluss an die Preisverleihung eröffnet der Landtag eine öffentliche Ausstellung zum Jahresende, die die preisgekrönten und nominierten Fotografien als Jahresrückblick des Landes in Pressefotos zeigt.
- Bewerbungszeitraum offiziell geöffnet für berechtigte Fotojournalisten in Nordrhein-Westfalen
- Einreichungsschluss und Altersgrenze für den Nachwuchspreis
- Landtag in Düsseldorf veranstaltet die offizielle Zeremonie zu Ehren der Preisträger


