
Betis schlägt Porto 3:2 in der Champions League – Isco verwandelt Elfmeter zum Sieg in Sevilla
Real Betis hat am Mittwoch, dem 14. Oktober, im Estadio La Cartuja einen 0:2-Rückstand in einen 3:2-Sieg gegen den FC Porto verwandelt und lässt die Portugiesen nach zwei Spielen der Ligaphase ohne Punkt zurück. Der verwandelte Elfmeter von Isco in der 84. Minute entschied ein Spiel, in dem ein Tor von Porto aberkannt wurde und Samu spät traf.
Betis dreht das Spiel
Real Betis hat am Mittwoch, dem 14. Oktober, im Estadio La Cartuja in Sevilla den FC Porto mit 3:2 geschlagen – am zweiten Spieltag der Ligaphase der Champions League. Porto hatte bereits am ersten Spieltag zu Hause gegen Manchester City verloren, sodass diese Niederlage die Portugiesen nach zwei Spielen ohne Punkt dastehen lässt. Isco erzielte in der 84. Minute per Elfmeter den Siegtreffer; der Strafstoß war gegeben worden, nachdem Francisco Moura für ein Foul an Ángel Ortiz verwarnt worden war. Notícias ao Minuto bezeichnete den Elfmeter als umstritten. Rund 3.500 Porto-Anhänger reisten nach Spanien, und für den Klub war es die zweite Champions-League-Niederlage in Folge.
Eine torlose erste Halbzeit
Betis begann mit stärkerem Druck und setzte auf Flügelspiel über Abde links und Antony rechts, während die Außenverteidiger Ortiz und Fran García nach vorne stießen. Torhüter Diogo Costa war immer wieder gefordert, während die Spanier den Abschluss suchten. Porto gewann im Verlauf der Halbzeit an Sicherheit und ging mit einem 0:0 in die Pause. Zudem wurde Porto ein Tor wegen Handspiels aberkannt; der Treffer von Martim Fernandes wurde noch vor der Pause zurückgenommen.
Samus Tor und Fariolis Einschätzung
Samu kam etwa eine halbe Stunde vor Schluss ins Spiel und traf – laut Observador der zweitschnellste Torschütze für Porto in der Champions League nach Lino, der 2008 in einem Spiel gegen Fenerbahce getroffen hatte. Portos Trainer Francesco Farioli wurde für seinen Protest gegen das aberkannte Tor verwarnt, und seine Beschwerden über die Position von Cucho Hernández zu Beginn der Aktion, die zum Elfmeter führte, erregten Aufmerksamkeit. Anschließend sagte Farioli, seine Mannschaft sei in den ersten 60 bis 70 Metern gut mit dem Ball gewesen, habe aber im letzten Drittel an Qualität vermissen lassen. Er sagte, Porto hätte bis zur letzten Minute zwei oder drei Tore mehr erzielen können, und Alberto Costa habe nach dem 1:2 zwei oder drei Gelegenheiten gehabt, das Spiel zu entscheiden. Farioli fügte hinzu, sein Team habe mehr als null Punkte verdient gehabt.
Reaktion bei Betis
Manuel Pellegrini bezeichnete das Spiel als sehr intensiv gegen einen starken Gegner und sagte, Betis habe eine sehr vollständige erste Halbzeit gespielt, in der man sich vielleicht ein Tor verdient hätte. Er verwies auf einen Schuss von Antony an den Pfosten in der zweiten Halbzeit, der Betis mit 2:0 in Führung hätte bringen können. Pellegrini sagte, die Mannschaft sei nach dem zweiten Tor von Porto nicht in Panik geraten und habe sich auf ihr Spielmodell verlassen, um das Spiel zu drehen. Betis hat nach zwei Spieltagen nun sechs Punkte, und Pellegrini sagte, man müsse am kommenden Mittwoch zu Hause gegen Feyenoord antreten.
Portos nächste Schritte
Victor Froholdt sagte gegenüber Sport TV, Porto habe unter den Umschaltmomenten von Betis gelitten und die Mannschaft sei nach Sevilla gekommen, um drei Punkte zu holen. Er sagte, Porto habe noch sechs Spiele in der Ligaphase vor sich. Farioli sagte, das nächste Spiel sei zu Hause gegen PSV im Estádio do Dragão, und die Mannschaft habe eine Woche Zeit zur Vorbereitung. Er fügte hinzu, das Format der Champions League mache jeden Punkt wichtig, weshalb das PSV-Spiel eines sein müsse, in dem Porto punkte.

