Berliner Feuerwehr vereidigt 400 Rekruten bei Rekord-Einsätzen von 558.000
Rund 400 Menschen begannen ihre Ausbildung bei der Berliner Feuerwehr bei einer Zeremonie vor dem Abgeordnetenhaus, während die Behörde einen Rekord von 558.000 Einsätzen im Jahr 2025 meldete.
Zeremonie am Abgeordnetenhaus
Rund 400 neue Rekruten haben ihren Dienst bei der Berliner Feuerwehr mit einer feierlichen Vereidigung vor dem Abgeordnetenhaus am 4. Juli 2026 offiziell angetreten. Der Regierende Bürgermeister Kai Wegner (CDU), die Präsidentin des Abgeordnetenhauses Cornelia Seibeld und der Landesbranddirektor Karsten Homrighausen begrüßten zudem etwa 50 neue Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren. Die zentrale Willkommensveranstaltung, an der viele Familienmitglieder teilnahmen, fand erstmals vor dem Berliner Abgeordnetenhaus statt.
Die Berliner Feuerwehr rettet Berlin. Seit 1851 – also seit nunmehr 175 Jahren. Und 'Berlin retten' heißt in klarer Sprache: jede und jeden retten, unabhängig von Geschlecht, Herkunft, Identität oder Orientierung.
Homrighausen betonte die hohe Verantwortung, die Feuerwehrleute übernehmen. Wegner lobte das Engagement, insbesondere der vielen jungen Neuzugänge, und bezeichnete es als starkes Zeichen für die Gesellschaft, dass so viele junge Menschen sich für den Dienst in der Feuerwehr entscheiden. Innensenatorin Iris Spranger (SPD) bezeichnete den Zugang als Erfolg der Ausbildungskampagne der Berliner Feuerwehr.
Rekordbelastung
Im vergangenen Jahr verzeichnete die Berliner Feuerwehr rund 558.000 Einsätze, ein Anstieg um 26.136 oder knapp 5 Prozent im Vergleich zu 2024. Das war der höchste Wert seit der Gründung der Berliner Berufsfeuerwehr im Jahr 1851. Die steigende Nachfrage spiegelt einen breiteren Trend wachsender Notrufe für Brände, Sturmschäden, Rettungen und medizinische Notfälle wider.
- 2024
- 531864 Einsätze
- 2025
- 558000 Einsätze
Die Behörde in Zahlen
Die Berufsfeuerwehr beschäftigt knapp 6.000 Menschen, darunter Feuerwehrleute und anderes Personal. Hinzu kommen rund 3.000 Ehrenamtliche in den Freiwilligen Feuerwehren und 49 Jugendfeuerwehren. Der neue Zugang von 400 Berufsanwärtern und 50 Freiwilligen verstärkt eine Truppe, die stetig ausgebaut wird, um dem steigenden Einsatzdruck gerecht zu werden.


