
PSP nimmt 10 No Name Boys bei Operation Kickoff wegen Schlägerei beim Futsal-Derby fest
Die portugiesische Polizei hat am Donnerstag eine groß angelegte Operation durchgeführt und 10 Mitglieder der No Name Boys-Gruppe festgenommen, die im Verdacht stehen, vor einem Futsal-Spiel zwischen Sporting und Benfica im Februar Angriffe verübt zu haben.
Die Schlägerei im Februar
Am 19. Februar 2026 kam es in der Nähe des Estádio de Alvalade und des Pavilhão João Rocha, wo ein Futsal-Derby zwischen Sporting Clube de Portugal und Sport Lisboa e Benfica geplant war, zu einer heftigen Auseinandersetzung. Insgesamt 124 Personen, 63 auf Seiten Benficas und 61 auf Seiten Sportings, gerieten in die Schlägerei. Die Behörden nahmen alle Beteiligten fest, die später jedoch bis zur weiteren Untersuchung wieder freigelassen wurden.
Operation Kickoff
An diesem Donnerstag startete die Polícia de Segurança Pública (PSP) die Operation Kickoff, die sich gegen Mitglieder der No Name Boys, einer inoffiziellen Benfica-Fan-Gruppe, richtete. Ab 7 Uhr morgens führten Beamte der Kriminalabteilung des Metropolitankommandos Lissabon 11 Hausdurchsuchungen im Großraum Lissabon durch. Die unter der Aufsicht der 11. Sektion der DIAP de Lisboa stehende Operation führte zu 10 Festnahmen wegen des Verdachts auf Straftaten im Zusammenhang mit Gewalt im Sport.
Beweise und Ermittlungen
Die PSP erklärte, dass die Durchsuchungen „verschiedenes materielles Beweismaterial“ erbracht hätten, das in die laufenden Ermittlungen einfließen werde. Die Untersuchung konzentriert sich auf Angriffe, die die Verdächtigen vor dem Futsal-Spiel im Februar verübt haben sollen. Weitere Einzelheiten zur Art der Beweise wurden nicht veröffentlicht.
Zeitleiste der Ereignisse
- Massenschlägerei in der Nähe des Estádio de Alvalade vor dem Futsal-Spiel Sporting gegen Benfica; 124 Personen festgenommen und später freigelassen.
- PSP-Operation Kickoff: 10 No Name Boys-Mitglieder festgenommen, 11 Durchsuchungsbefehle vollstreckt.


