
Christine Wunnicke gewinnt den Georg-Büchner-Preis 2026
Die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung hat Christine Wunnicke als Preisträgerin des Georg-Büchner-Preises 2026 benannt, einer der renommiertesten Literaturauszeichnungen im deutschsprachigen Raum.
Die Auszeichnung
Die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung in Darmstadt hat Christine Wunnicke als Preisträgerin des Georg-Büchner-Preises 2026 ausgewählt. Die Akademie gab die Entscheidung am 9. Juli bekannt. Der Preis ist mit 50.000 Euro dotiert und gilt weithin als eine der bedeutendsten Literaturauszeichnungen im deutschsprachigen Raum. Er wird seit 1951 jährlich verliehen, dies ist die 74. Auflage.
Jurybegründung
In ihrer Begründung lobte die Jury den einzigartigen Charakter von Wunnickes Schreiben.
Die Kraft des Staunens in diesem Werk, seine unbekümmerte Eigensinnigkeit, die unermüdliche Arbeit eines Vierteljahrhunderts beeindrucken die Leser, die mit jedem Buch in eine neue faszinierende Auseinandersetzung zwischen Fakt und Erfindung gezogen werden.
Die Formulierung der Jury unterstreicht eine Karriere, die die Grenze zwischen Realität und Imagination erkundet.
Eine Tradition von Preisträgern
Der Georg-Büchner-Preis wurde an 74 Schriftsteller verliehen, 13 davon Frauen. Zu den gefeiertsten weiblichen Preisträgern gehören Ingeborg Bachmann, Christa Wolf und Marie Luise Kaschnitz. Die jüngsten Preisträger sind Ursula Krechel (2025), Oswald Egger (2024), Lutz Seiler (2023), Emine Sevgi Özdamar (2022), Clemens J. Setz (2021), Elke Erb (2020) und Lukas Bärfuss (2019).
- Auszeichnungen insgesamt
- 74
- Auszeichnungen an Frauen
- 13
Zeremonie-Details
Die feierliche Verleihung findet am 24. Oktober im Staatstheater Darmstadt statt.


