Sicherheit · Belfast
Polizei in Belfast setzt zum zweiten Mal Wasserwerfer ein, während sich ausländerfeindliche Ausschreitungen nach Anklage gegen sudanesischen Flüchtling wegen Messerangriffs ausweiten
Ausländerfeindliche Proteste in Belfast eskalierten am Mittwoch zum zweiten Mal; die Polizei setzte einen Wasserwerfer ein, um Menschenmengen zu zerstreuen, nachdem ein sudanesischer Flüchtling wegen versuchten Mordes an einem Einheimischen angeklagt worden war.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von 20 Minuten, 20minutes, RTBF und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Über 100 Protestierende versammelten sich in Belfast; die Polizei setzte in Glengormley einen Wasserwerfer ein, nachdem Gegenstände geworfen wurden.
Der sudanesische Flüchtling Hadi Alodid (30) erschien am Mittwoch vor Gericht und wurde wegen des Messerangriffs, bei dem Stephen Ogilvie ein Auge verlor, in Untersuchungshaft genommen.
Tommy Robinson und Elon Musk verbreiteten Protestaufrufe; in den betroffenen Gebieten tauchten islamfeindliche Graffitis auf.
Ofcom warnte Plattformen vor ihren rechtlichen Pflichten, und die Polizei erklärte, dass das Posten von Adressen Ausländer im Internet eine Straftat darstellen könne.
Anwohner äußerten Trauer und Wut, einige verstanden die Beschwerden der Protestierenden, bedauerten jedoch die pauschale Stigmatisierung von Ausländern.
- 10.06.Verdächtiger erscheint vor Gericht, angeklagt wegen versuchten Mordes; lehnt Anwalt ab.
- 10.06.Polizei setzt Wasserwerfer ein, als zweite Nacht der Proteste in Glengormley ausbricht.
- 11.06.Polizeiverstärkung aus dem restlichen Vereinigten Königreich wird erwartet.
Der Angriff, der Empörung auslöste
Am Montagabend führte ein Messerangriff in Belfast dazu, dass Stephen Ogilvie mit dem Verlust eines Auges in stabilem Zustand ins Krankenhaus eingeliefert wurde. Der Verdächtige, Hadi Alodid, ein 30-jähriger sudanesischer Flüchtling, wurde festgenommen und wegen versuchten Mordes angeklagt. Er erschien am Mittwoch vor Gericht, lehnte einen Rechtsbeistand ab und wurde in Untersuchungshaft genommen. Alodids Aufenthaltsgenehmigung ist bis 2028 gültig; er kam 2023 aus der Republik Irland nach Nordirland, nachdem er zuvor aus Paris gereist war.
Proteste werden erneut gewalttätig
Am Mittwochabend versammelten sich mehr als 100 Menschen an mehreren Orten in Belfast, einige friedlich. In Glengormley, nördlich der Stadt, eskalierte die Lage, als die Polizei einen Wasserwerfer einsetzte, nachdem Demonstranten Ziegel, Flaschen und andere Gegenstände geworfen und mindestens eine Mülltonne in Brand gesetzt hatten. Die Innenstadt blieb von den Ausschreitungen der vorherigen Nacht verschont, in der ein Bus angezündet worden war. Viele Geschäfte und Restaurants schlossen früher, und die Straßen leerten sich, als der Abend voranschritt.
Politische und rechtsextreme Reaktionen
Premierminister Keir Starmer bezeichnete die Krawalle als
„schockierend“
Behörden warnen soziale Medien
Ofcom, die britische Medienregulierungsbehörde, erinnerte die Plattformen an ihre rechtlichen Pflichten, nachdem Vorwürfe laut geworden waren, dass Online-Inhalte die Wut angeheizt hätten. Die Polizei warnte, dass die Verbreitung von Adressen ausländischer Staatsangehöriger eine Straftat darstellen könne. Verstärkung aus anderen Teilen des Vereinigten Königreichs wird am Donnerstag erwartet.
Reaktionen der Bevölkerung
Anwohner zeigten sich schockiert und traurig. Eine 28-jährige Frau sagte, sie finde die Szenen 'einfach traurig'. Eine andere Einheimische erklärte, sie verstehe die Wut der Protestierenden, bedauere aber, dass 'Ausländer' nun über einen Kamm geschoren würden. Die Familie des Opfers bezeichnete die Gewalt in einer über die Polizei veröffentlichten Erklärung als 'widerlich'.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- 20 MinutenIrlande du Nord: Belfast sous tension pour la deuxième nuit consécutive
- 20minutesNouvelle nuit de violences à Belfast après une attaque au couteau
- RTBFDeuxième nuit de manifestations à Belfast, la police disperse la foule avec un canon à eau. - RTBF Actus
- SudOuest.frVidéo. Nouvelle nuit de violences xénophobes en Irlande du Nord, la police utilise un canon à eau
- Stephen Ogilvie
- Opfer des Messerangriffs, das ein Auge verlor und weiterhin in stabilem Zustand im Krankenhaus liegt.
- Hadi Alodid
- Sudanesischer Flüchtling, der nach dem Messerangriff wegen versuchten Mordes angeklagt wurde.
- Keir Starmer
- Britischer Premierminister, der die Krawalle als 'schockierend' bezeichnete.
- Tommy Robinson
- Rechtsextremer Aktivist, der die Proteste verstärkte; bürgerlicher Name Stephen Yaxley-Lennon.
- Elon Musk
- US-Milliardär, der Protestaufrufe verbreitete.
- Orte
- Belfast
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