Verkehr · Bedford
Fahrer des Bedford-Zugunglücks überfuhr rotes Signal, sagen Ermittler, während Rettungskräfte 'spektakulär schnelle' Reaktion beschreiben
Ein vorläufiger Bericht der Rail Accident Investigation Branch besagt, dass der Fahrer eines Corby-Zuges, Shaun Burton, Sekunden bevor sein Zug einen stehenden Nottingham-Zug bei Bedford rammte, ein Haltesignal überfuhr, was ihn tötete und 162 Menschen verletzte.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Mediapart, BBC, 7sur7 und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Der Zwischenbericht der RAIB besagt, dass der Corby-Zug nahe Elstow ein rotes Signal überfuhr, bevor er auf den stehenden Nottingham-Zug prallte.
Fahrer Shaun Burton starb; 102 Menschen wurden ins Krankenhaus eingeliefert, 53 befinden sich noch im Krankenhaus, acht in kritischem Zustand.
Der Nottingham-Zug blieb unerwartet stehen, weil sein automatisches Warnsystem einen Fehler entwickelte und die Bremsen auslöste.
Magpas Air Ambulance war als erste vor Ort; Geschäftsführer Daryl Brown sagte, die Teams hätten sich auf bis zu 20 Todesfälle vorbereitet und nannte die Reaktion 'spektakulär schnell'.
- 19.06.Kollision zwischen Corby–St Pancras und Nottingham–St Pancras Zügen nahe Elstow, Bedford
- 19.06.Rettungshubschrauber von Magpas Air Ambulance in der Luft, erster von sieben Rettungshubschraubern am Unfallort
- 24.06.RAIB veröffentlicht Zwischenbericht mit der Feststellung, dass der fahrende Zug ein rotes Signal überfuhr
Was geschah
Am 19. Juni um etwa 17:15 Uhr BST kollidierten zwei Züge der East Midlands Railway auf dem Weg nach London St Pancras nahe Elstow, Bedford. Der Zug aus Corby fuhr auf einen stehenden Zug aus Nottingham auf. Der Fahrer des fahrenden Zuges, der 60-jährige Shaun Burton, starb am Unfallort. Bei dem Zusammenstoß wurden 162 Menschen verletzt, 102 von ihnen wurden ins Krankenhaus gebracht. Stand Montag befanden sich 53 noch im Krankenhaus, acht von ihnen in kritischem Zustand.
Die Untersuchung
Ein Zwischenbericht der Rail Accident Investigation Branch (RAIB), veröffentlicht am 24. Juni, ergab, dass Burtons Zug Sekunden vor dem Aufprall ein rotes Signal überfahren hatte. Der Bericht besagt, dass der Zug mit etwa 122 km/h (76 mph) unterwegs war, als neun Sekunden vor dem Aufprall die Bremsen betätigt wurden, und zum Zeitpunkt der Kollision noch mit 80 km/h (49 mph) fuhr. Die RAIB stellte fest, dass noch nicht gesagt werden könne, welches Signal der Fahrer vom automatischen Warnsystem (AWS) seines Zuges erhalten habe. Der stehende Nottingham-Zug war unerwartet zum Stillstand gekommen, weil ein Fehler in seiner eigenen AWS-Ausrüstung die Bremsen ausgelöst hatte.
„Es ist noch nicht möglich zu sagen, welches Signal der Fahrer erhalten hat.“
Der stehende Zug war ein von Hitachi gebauter Aurora-Klasse 810, der innerhalb der letzten sechs Monate in Dienst gestellt worden war. Die Geschäftsführerin der östlichen Region von Network Rail, Ellie Burrows, hatte den Zusammenstoß zuvor als "tragischen Einzelfall" bezeichnet.
Notfallreaktion
Sieben Rettungshubschrauber aus ganz England wurden alarmiert. Magpas Air Ambulance mit Sitz in Cambridgeshire war als erste vor Ort. Ihr Geschäftsführer Daryl Brown sagte, die Einheit habe sich auf bis zu 20 Todesfälle vorbereitet, aber die sofortige Reaktion sei 'spektakulär schnell' gewesen und umfangreiche Schulungen hätten Leben gerettet. Magpas entsandte zehn medizinische Teammitglieder, die dreißig der am schwersten Verletzten behandelten.
„Ich denke, es gibt viele weitere Menschen, die am Leben sind, dank der Bemühungen nicht nur unseres Rettungshubschraubers, es waren sieben Rettungshubschrauberteams vor Ort, die Polizei, die Feuerwehr, der Rettungsdienst.“
Die Verletzten wurden auf mehrere Krankenhäuser verteilt, darunter das John Radcliffe in Oxford, Addenbrooke's in Cambridge sowie Krankenhäuser in Bedford und Luton.
Anhaltende Störungen
Die Strecke bleibt gestört, während Ingenieure Zugang zur Unfallstelle erhalten, um die beschädigten Züge zu bergen und die Gleise zu reparieren. Es wird erwartet, dass die Störungen die ganze Woche über anhalten.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- MediapartCollision ferroviaire en Angleterre: le conducteur d'un des trains avait franchi un feu rouge
- BBC'Spectacularly quick' train crash response saved lives
- 7sur7Le conducteur du train tué en Angleterre dans un accident aurait brûlé un feu rouge
- RTBFCollision de trains au Royaume-Uni : le conducteur du train tué dans l'accident aurait grillé un feu rouge - RTBF Actus
- Shaun Burton
- Zugführer, der bei dem Bedford-Zusammenstoß ums Leben kam, von East Midlands Railway als 'engagierter Eisenbahnprofi' beschrieben
- Daryl Brown
- Geschäftsführer von Magpas Air Ambulance, die die medizinische Notfallreaktion leitete
- Ellie Burrows
- Geschäftsführerin der östlichen Region von Network Rail, die den Zusammenstoß als 'tragischen Einzelfall' bezeichnete
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