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Heutiger Brief

Polen stellt Polizei an Schultore

Tusk flutet Polens Schulen mit Polizei, Merz bekämpft AfD-Wahlskandal

Polen schickte die Polizei zurück an die Schulen, nachdem Angriffe und Nachahmeralarme Klassenzimmer zu einer Frage der nationalen Sicherheit gemacht hatten. In Deutschland versuchte Friedrich Merz, einen CDU-Streit darüber einzudämmen, ob Abgeordnete der eigenen Partei der AfD zu einem Posten im Landtag verholfen haben.

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    Das größte Sanktionspaket in der Geschichte der EU gegen Russland wurde verabschiedet und weitet die Beschränkungen für den militärisch-industriellen Komplex aus.

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    Moskau begrenzt eine mögliche Angriffspause auf den Tag der ukrainischen Präsidentschaftswahl und lehnt den von Selenskyj vorgeschlagenen 60-tägigen Energiefrieden ab.

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Europäische Union · Aktualisiert vor 35 m

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Inkrementelle Berichterstattung über das US-Russland-Dieselabkommen und Details des EU-China-Autoabkommens; keine neuen Gesetzes- oder Finanzierungsentscheidungen.

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© Berliner Zeitung
Regierung·vor 1 Std.

Bärbel Bas tritt als Arbeitsministerin und SPD-Vorsitzende zurück, Merz will Alexander Schweitzer vorschlagen

Arbeitsministerin Bärbel Bas hat Bundeskanzler Friedrich Merz gebeten, sie von ihrem Amt zu entbinden, und hat den SPD-Vorsitz aufgegeben. Als Gründe nennt sie den Tod ihrer Stieftochter und öffentliche Angriffe aus den Reihen des Koalitionspartners; Alexander Schweitzer wird als ihre Nachfolgerin genannt.

Bas tritt zurück

Arbeitsministerin Bärbel Bas hat Bundeskanzler Friedrich Merz gebeten, sie als Bundesministerin für Arbeit und Soziales zu entlassen, und ist als SPD-Vorsitzende zurückgetreten – ein Schritt, der am Montag, dem 12. Oktober 2026, bekannt gegeben wurde. In einem Brief an die Partei und ihre Bundestagsfraktion nannte sie den Tod ihrer Stieftochter als Grund und erklärte, sie brauche Zeit, „um die Trauer zu verarbeiten“. Sie verwies zudem auf „die öffentlichen Angriffe auf mich, leider auch aus den Reihen des Koalitionspartners“, die sich in einer persönlich schwierigen Phase verstärkt hätten. Die 58-Jährige schrieb, sie habe derzeit nicht die Kraft für ihre Regierungs- und Parteiarbeit. Ihr Bundestagsmandat für Duisburg behält sie.

Nachfolge und SPD-Spitze

Merz wollte seinen Vorschlag noch am selben Tag dem Bundespräsidenten vorlegen und nannte den früheren rheinland-pfälzischen Ministerpräsidenten Alexander Schweitzer als Nachfolger. Merz sagte, Schweitzer „übernimmt eine sehr große Verantwortung“. Der SPD-Vorsitzende Lars Klingbeil kündigte im Willy-Brandt-Haus an, ein Bundesparteitag im Dezember oder Januar solle „die gesamte SPD-Führung“ neu wählen. Klingbeil sagte, er wolle am Prinzip der Doppelspitze festhalten, ließ aber offen, ob er erneut kandidieren werde. Die SPD steht bundesweit bei 14 Prozent und hat in diesem Jahr mehrere Wahlniederlagen erlitten, was die Berliner Zeitung als Frage danach einordnete, wer die Partei nun führt.

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Reaktionen in der Koalition

Merz schrieb auf X, ihre Entscheidung „verdient Respekt“, und er könne sich nur vorstellen, wie schwer der Verlust sei. Auch CSU-Chef Markus Söder äußerte auf X „großen Respekt“. Klingbeil sagte seine Reise nach Neu-Delhi kurzfristig ab, wie das Finanzministerium mitteilte. Umweltminister Carsten Schneider sagte in Luxemburg, Bas habe als Parteivorsitzende und als Arbeitsministerin „hervorragende Arbeit“ geleistet. Manuela Schwesig, Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern, nannte die Angriffe der CDU „unmenschlich und rücksichtslos“, und Klingbeil bezeichnete sie als „unanständig“. Jochen Ott, der SPD-Fraktionsvorsitzende in Nordrhein-Westfalen, sagte, „Menschlichkeit, Anstand und Respekt sind in den vergangenen Wochen auf der Strecke geblieben“. Bas sagte nicht, welche Angriffe sie meinte. Auf einer Pressekonferenz im Konrad-Adenauer-Haus sagte Merz:

Frau Bas und ich haben fast eineinhalb Jahre in der Bundesregierung sehr gut und vertrauensvoll zusammengearbeitet. Ich bedauere ihre persönliche Entscheidung. Aber ich respektiere sie. Ich kann mir vorstellen, was für eine schwierige Zeit sie gerade durchmacht.

— Friedrich Merz

Die CDU-Krise hinter dem Rücktritt

Der Rücktritt fiel in eine zweitägige Klausurtagung des CDU-Präsidiums in Berlin, die nach drei schweren Niederlagen bei Landtagswahlen im September einberufen worden war. In Mecklenburg-Vorpommern verpasste die CDU erstmals in ihrer Geschichte den Einzug in den Landtag. Auf der Klausur sagte Merz: „Wir müssen uns aus einem Tief herausarbeiten, auch aus einer Vertrauenskrise“. Er will überschüssigen Haushaltsspielraum nutzen, um die Stromsteuer für alle auf das europäische Minimum zu senken, wie es die Koalition ursprünglich versprochen hatte. Die Steuer war bislang nur für bestimmte Wirtschaftsbereiche gesenkt worden, und die für 2025 geplante Senkung wurde aus Mangel an Haushaltsspielraum gestrichen; stattdessen wurde unter Druck von Söder die Mütterrente vorangetrieben. Die CDU will Anfang November eine Konferenz der Kreisvorsitzenden abhalten, im kommenden Jahr sollen Mitglieder- und Regionalkonferenzen in ganz Deutschland folgen. Christian von Stetten, Vorsitzender des Parlamentskreises Mittelstand, hatte Bas einen Monat zuvor scharf angegriffen und ihre Eignung für das Amt infrage gestellt.

Offene Fragen

Merz ging auf die Vorwürfe gegen seine Partei nicht ein. Unionspolitiker hatten Bas dafür kritisiert, geplante Reformen nicht schnell genug als Gesetzentwürfe vorzulegen, darunter die Rente und einen flexibleren Arbeitsmarkt, und ihr Verzögerung und Blockade vorgeworfen. Merz hofft, dass offene Gesetzesvorhaben des Arbeitsministeriums nun zügig vom Kabinett verabschiedet werden können. Merz sagte zudem, er habe seine Partei intern um „christliche Rücksichtnahme“ gegenüber Bas gebeten. Der Koalition dürften neue Spannungen bevorstehen, und die SPD muss ihre Führung bis zum Parteitag im Dezember oder Januar bestimmen.

Berlin
Friedrich MerzBärbel BasAlexander SchweitzerLars KlingbeilMarkus SöderManuela Schwesig
Alexander SchweitzerBerlinBärbel BasFriedrich MerzLars KlingbeilManuela SchwesigMarkus SöderGermany

8 Quellen

  • CDU für stärkere Entlastungen: Merz will Stromsteuer "für alle" auf europäisches Minimum senken
    N-tv·vor 1 Std.
  • Nach dem Bas-Rücktritt stellt sich in der SPD die Machtfrage: Kommt jetzt doch Pistorius?
    Berliner Zeitung·vor 1 Std.
  • Regierung: Bas gibt Ämter ab - CDU verwundert über Vorwürfe
    Handelsblatt·vor 1 Std.
  • Klausur des CDU-Präsidiums: Merz für Senkung der Stromsteuer für alle
    RP Online·vor 1 Std.
  • "Müssen uns aus Vertrauenskrise herausarbeiten": Kanzler Merz kündigt Senkung der Stromsteuer an
    Der Tagesspiegel·vor 1 Std.
  • Regierung: Bas gibt Ämter ab - CDU verwundert über Vorwürfe
    Der Tagesspiegel·vor 1 Std.
  • Nach Klausurtagung der CDU: Merz kündigt Senkung der Stromsteuer an
    Der Tagesspiegel·vor 2 Std.
  • Nach Rücktritt der Arbeitsministerin: "Ich kann erahnen, welche schwierige Zeit sie durchmacht", sagt Merz über Bärbel Bas
    DIE WELT·vor 2 Std.

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aufgenommen am 11. Okt.

KI-generiert·
Konflikte·seit 12. Okt.·akt. vor 56 m
© Polska Agencja Prasowa SA

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Konflikte·seit 9. Okt.·akt. vor 25 m
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