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Linke Parteien in Barcelona einigen sich auf Verdreifachung der Kreuzfahrt-Abgabe, Weg frei für 30-Euro-Stopp-Steuer
Barcelona en Comú und die Esquerra Republicana haben sich mit der Verwaltung von Bürgermeister Jaume Collboni darauf geeinigt, die kommunale Obergrenze für Gebühren bei Kurzaufenthalten von Kreuzfahrtpassagieren von 8 auf 24 Euro anzuheben. Zusammen mit der regionalen katalanischen Steuer könnte ein Besucher bei einem Zwischenstopp mit einer täglichen Abgabe von insgesamt 30 Euro konfrontiert sein.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von EL PAÍS, eldiario.es, El Periódico und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
BComú, ERC und die Stadtverwaltung der PSC haben sich darauf geeinigt, eine Anhebung des maximalen kommunalen Zuschlags für Kreuzfahrtpassagiere mit Kurzaufenthalt von 8 auf 24 Euro zu fordern, was zusammen mit der 6-Euro-Regionalsteuer insgesamt 30 Euro pro Person ergeben würde.
Die Änderung der gesetzlichen Obergrenze erfordert eine Änderung des katalanischen Haushaltsbegleitgesetzes. BComú wird am Dienstag einen Änderungsantrag einreichen; am Mittwoch debattiert die städtische Wirtschaftskommission über Anträge zur Unterstützung der Maßnahme.
Die ERC prognostiziert, dass die höhere Gebühr jährlich 20 Millionen Euro einbringen könnte, und möchte mit den Einnahmen 50 % der Kosten für Schulmahlzeiten für alle Schüler in Barcelona subventionieren.
Jaume Collboni kündigte im Mai an, dass er den Kreuzfahrt-Tagestourismus auf null reduzieren wolle, da Tagestouristen öffentliche Räume ohne ausreichenden wirtschaftlichen Ertrag sättigen würden.
- 15.05.Bürgermeister Collboni kündigt das Ziel an, den Kreuzfahrt-Tagestourismus auf null zu senken und die Erhöhung des kommunalen Zuschlags zu beschleunigen.
- 15.06.BComú und ERC kündigen eine Einigung mit der Stadtverwaltung der PSC an, die Obergrenze für den Zuschlag auf 24 Euro anzuheben.
- 16.06.BComú legt einen Änderungsantrag zum katalanischen Haushaltsbegleitgesetz vor, um die höhere kommunale Obergrenze zu genehmigen.
- 17.06.Die Wirtschafts- und Finanzkommission der Stadt Barcelona debattiert über Anträge von BComú und ERC zur Unterstützung der Erhöhung der Obergrenze.
Die Einigung
Die Stadträtin von Barcelona en Comú (BComú), Carol Recio, gab am Montag bekannt, dass ihre Partei und die Esquerra Republicana (ERC) eine Vereinbarung mit der von der PSC geführten Stadtverwaltung getroffen haben, um die Obergrenze für den städtischen Zuschlag für Kreuzfahrtpassagiere, die weniger als 12 Stunden bleiben, mehr als zu verdreifachen. Die derzeitige gesetzliche Obergrenze für den kommunalen Zuschlag liegt bei 8 Euro pro Person und Tag; die vorgeschlagene Änderung würde sie auf 24 Euro anheben. Da die katalanische Regierung bereits eine Touristensteuer (IEET) von 6 Euro erhebt, würde die kombinierte Höchstgrenze für einen Kreuzfahrtbesucher mit Kurzaufenthalt von derzeit 11 Euro auf 30 Euro steigen.
Dieser Schritt setzt ein erklärtes Ziel von Bürgermeister Jaume Collboni um, der Mitte Mai sagte, er wolle den Kreuzfahrt-Tagestourismus „auf null“ senken, da Tagestouristen kaum zur lokalen Wirtschaft beitragen, aber zur Überfüllung beitragen würden. Die Stadt hatte zuvor geplant, die Gebühr über vier Jahre schrittweise auf 8 Euro zu erhöhen; Collboni signalisierte später, dass er die Erhöhung beschleunigen und die Steuer bei Möglichkeit sogar verdreifachen wolle.
„Der Bürgermeister sagt uns, die Stadt sei überfüllt, und wir stimmen dem zu, aber dann schließt er einen Deal mit Junts über den Flächennutzungsplan für Ciutat Vella, der auf Touristen ausgerichtete Geschäfte stärkt.“
Politische Reibungen und nächste Schritte
Recios Kritik unterstrich die politische Komplexität der Vereinbarung. Während sie die Steuererhöhung unterstützte, warf sie Collboni vor, seine Rhetorik nicht mit Taten in Einklang zu bringen, und verwies auf eine separate Vereinbarung mit Junts, die ihrer Meinung nach touristisch orientierte Unternehmen im historischen Zentrum begünstige. Der stellvertretende Sprecher der ERC, Jordi Castellana, fügte hinzu, dass seine Partei zudem eine jährliche Obergrenze von 3,5 Millionen Kreuzfahrtpassagieren vorschlagen werde.
Die ersten konkreten Schritte stehen bereits auf dem parlamentarischen Kalender. Am Dienstag wird BComú einen Änderungsantrag zum Begleitgesetz des katalanischen Haushalts 2026 einreichen, das die höhere kommunale Obergrenze genehmigen würde. Am Mittwoch wird die Wirtschafts- und Finanzkommission der Stadt zwei separate Anträge (einen von BComú, einen von ERC) debattieren, die das Regionalparlament dazu drängen, die Änderung zu genehmigen. Wenn der Änderungsantrag das Parlament passiert, wird der endgültige Satz im Rahmen der städtischen Verhandlungsrunden zur Steuerverordnung später in diesem Jahr festgelegt.
Finanzielle und touristische Auswirkungen
Kreuzfahrtpassagiere mit Zwischenstopp machen laut Castellana 45 % aller Kreuzfahrtbesucher in Barcelona aus. Er schätzte, dass eine Anhebung des kommunalen Zuschlags auf 24 Euro jährlich zusätzliche 20 Millionen Euro einbringen könnte. Die ERC möchte, dass diese Mittel 50 % der Kosten für das Schulessen für jeden Schüler in der katalanischen Hauptstadt decken. Die Hafenbehörde und die Kreuzfahrtindustrie haben sich dagegen gewehrt und darauf hingewiesen, dass Kreuzfahrtpassagiere nur 2,5 % der täglichen Touristen der Stadt ausmachen, und argumentiert, dass die Abschaffung von Zwischenstopps die breitere Überlastung ikonischer Orte nicht lösen würde.
„Wir glauben, dass die Stadt unter vielen Auswirkungen des Tourismus leidet, und wir glauben auch, dass die Vorteile dieser Aktivität in das tägliche Leben der Einwohner Barcelonas zurückfließen müssen.“
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Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- EL PAÍSLa mayoría de izquierdas de Barcelona acuerda subir la tasa local para cruceristas de ocho a 24 euros
- eldiario.esBarcelona planteará aumentar la tasa a los cruceristas hasta los 24 euros
- El PeriódicoBComú y ERC acuerdan con el PSC subir la tasa turística a los cruceros que atraquen en Barcelona
- LaVanguardiaBComú anuncia un acuerdo con ERC y PSC para poder cobrar 24 euros a los cruceristas de escala
- Carol Recio
- Stadträtin von Barcelona en Comú, die die Vereinbarung ankündigte und Bürgermeister Collboni kritisierte
- Jaume Collboni
- Bürgermeister von Barcelona (Partit dels Socialistes de Catalunya), der versprach, den Kreuzfahrt-Tagestourismus zu reduzieren
- Jordi Castellana
- Stellvertretender Sprecher der Esquerra Republicana in Barcelona, der vorschlug, die zusätzlichen Einnahmen für Schulessen zweckgebunden zu verwenden
- Orte
- Barcelona
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