Mannschaftssport · Köln und Barcelona
Barcelona überwältigt Füchse Berlin mit 37:34 und sichert sich den rekordverdächtigen 13. EHF-Champions-League-Titel im Handball
Barcelona besiegte die Füchse Berlin im Finale der Machineseeker EHF Champions League am Sonntagabend in Köln mit 37:34, holte sich die Trophäe zurück und erreichte einen vereinsweiten Meilenstein von 50 europäischen Titeln in allen Profisportarten.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Ouest France, El Periódico, LaVanguardia und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Barcelona führte vom Anpfiff an, lag nie zurück und sicherte sich mit einem 37:34-Sieg über die Füchse Berlin den 13. EHF-Champions-League-Titel.
Der dänische Torhüter Emil Nielsen, in seinem letzten Spiel für den Verein, parierte 14 Würfe und war maßgeblich daran beteiligt, Berlins Flügelspiel zu neutralisieren.
Ludovic Fabregas und später Max Darj wurden beide wegen gefährlicher Aktionen des Feldes verwiesen, was kurzzeitig die Tür für ein Berliner Comeback öffnete, bevor das Spiel wieder zu Barcelona kippte.
Dika Mem, Timothey N'Guessan und Ludovic Fabregas wurden der vierte, fünfte und sechste Franzose mit vier europäischen Handball-Klubtiteln.
Der 13. Champions-League-Titel der Handballabteilung hob die Gesamtzahl der europäischen Trophäen des FC Barcelona in allen Sportarten auf 50.
Frühe Dominanz
Barcelona übernahm von den ersten Minuten an in der Lanxess Arena die Kontrolle, baute schnell eine Zwei- bis Drei-Tore-Führung durch einen flüssigen Angriff und die Torhüterleistung von Emil Nielsen auf. Der dänische Schlussmann parierte allein in der ersten Halbzeit acht Würfe, neutralisierte Berlins Flügelangriffe und ermöglichte es der katalanischen Mannschaft, mit 20:16 in die Halbzeitpause zu gehen. Domen Makuc und Aleix Gómez führten die Torschützenliste früh an, jeder mit vier Toren vor der Pause.
Berliner Druck und Rot-Karten-Drama
Die deutschen Meister, angetrieben vom weltbesten Handballspieler Mathias Gidsel, drängten nach der Halbzeit mit zwei schnellen Toren von Lasse Andersson und Gidsel nach vorne und verkürzten den Rückstand auf 20:18. Barcelona konterte entschlossen, als Blaz Janc und Luís Frade den Vorsprung auf sechs Tore auf 25:19 und später 26:20 ausbauten. Ein Wendepunkt kam, als der französische Kreisläufer Ludovic Fabregas wegen einer gefährlichen Aktion des Feldes verwiesen wurde. Berlin nutzte dies aus, und Gidsel, zunächst unbeständig, fand seinen Rhythmus, während Tim Freihöfer weiter traf. In der 53. Minute war der Abstand auf 32:30 geschrumpft, und die Menge witterte eine Überraschung.
Der Titel schien in Gefahr, bis die Schiedsrichter nach Videobeweis dem schwedischen Abwehrspieler von Berlin, Max Darj, für einen ähnlichen Block die gleiche Rote Karte zeigten und so den Schwung stoppten.
Janc, Frade und eine entscheidende Balleroberung
Bei ausgeglichenem Spiel trugen der slowenische Rechtsaußen Blaz Janc (6 Tore, 4 Vorlagen) und der portugiesische Kreisläufer Luís Frade (7 Tore bei 100%iger Wurfquote) die Offensive Barcelonas. Ein entscheidender Moment kam in der 58. Minute, als Djordje Cikusa in der Nähe des Berliner Tores einen Pass von Gidsel abfing und traf, wodurch der Drei-Tore-Vorsprung auf 36:33 wiederhergestellt wurde. Nielsen folgte mit einer entscheidenden Parade, die den Triumph endgültig besiegelte.
Vierter Europapokal für französisches Trio
Der Sieg markiert den vierten Champions-League-Titel für Dika Mem, Timothey N'Guessan und Ludovic Fabregas, die sich Thierry Omeyer, Didier Dinart und Melvyn Richardson als einzige französische Spieler mit vier europäischen Handball-Klubtiteln anschließen. Für Gidsel geht das Warten auf einen kontinentalen Vereinstrophäe trotz seiner 8 Tore im Finale weiter.
Ein halbes Jahrhundert europäischen Ruhms
Mit diesem Handballerfolg erreicht der FC Barcelona insgesamt 50 europäische Trophäen in seinen Profiabteilungen: Rollhockey (22), Basketball (29), Männerfußball (5), Frauenfußball (4), Futsal (4) und nun Handball (13). Präsident Joan Laporta und Interimsvizepräsident Rafa Yuste feierten auf dem Spielfeld zusammen mit Trainer Carlos Ortega, der seine dritte Champions League in fünf Spielzeiten gewann.
- Rollhockey
- 22 Titel
- Basketball
- 29 Titel
- Männerfußball
- 5 Titel
- Frauenfußball
- 4 Titel
- Futsal
- 4 Titel
- Handball
- 13 Titel
Daten aus dem Artikeltext
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- Ouest FranceHandball. Le FC Barcelone domine les Füchse Berlin et s'offre une 13e Ligue des champions
- El PeriódicoUn pletórico Barça alarga su dinastía y gana la 13ª Copa de Europa de balonmano
- LaVanguardiaNadie le tose a este Barça, que ya tiene trece títulos europeos
- europa pressEl Barça conquista su decimotercera Champions de balonmano
- Carlos Ortega
- Cheftrainer von Barcelona, ehemaliger Spieler, gewann seine dritte Champions League in fünf Spielzeiten
- Emil Nielsen
- Dänischer Torhüter von Barcelona, parierte 14 Würfe im Finale, Abschiedsspiel vor dem Vereinswechsel
- Ludovic Fabregas
- Französischer Kreisläufer von Barcelona, im Finale mit Roter Karte vom Platz gestellt, vierter Champions-League-Sieger
- Blaz Janc
- Slowenischer Rechtsaußen von Barcelona, erzielte 6 Tore und gab 4 Vorlagen
- Luís Frade
- Portugiesischer Kreisläufer von Barcelona, erzielte 7 Tore bei 100%iger Wurfquote
- Dika Mem
- Französischer Rechtsaußen von Barcelona, vierter Champions-League-Titel
- Timothey N'Guessan
- Französischer Linksaußen von Barcelona, vierter Champions-League-Titel
- Aleix Gómez
- Spanischer Rechtsaußen von Barcelona, wichtiger Torschütze im Finale
- Mathias Gidsel
- Dänischer Rechtsaußen der Füchse Berlin, seit 2023 bester Handballspieler der Welt, erzielte 8 Tore im Finale
- Domen Makuc
- Slowenischer Linksaußen von Barcelona, bester Torschütze seiner Mannschaft in der ersten Halbzeit mit 4 Toren
- Djordje Cikusa
- Spieler von Barcelona, erzielte in der 58. Minute eine entscheidende Balleroberung und ein Tor zur Wiederherstellung des Drei-Tore-Vorsprungs
- Joan Laporta
- Präsident des FC Barcelona, feierte den Sieg auf dem Spielfeld
- Rafa Yuste
- Interimsvizepräsident des FC Barcelona, schloss sich Laporta bei den Feierlichkeiten auf dem Spielfeld an
- Tim Freihöfer
- Deutscher Linksaußen der Füchse Berlin, erzielte 6 Tore in der ersten Halbzeit
- Lasse Andersson
- Dänischer Linksaußen der Füchse Berlin, erzielte in der zweiten Halbzeit ein Tor, das den Aufholversuch einleitete
- Max Darj
- Schwedischer Abwehrspieler der Füchse Berlin, wurde nach Videobeweis wegen eines Fabregas ähnlichen Blocks des Feldes verwiesen
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