Grasbrand in Huelva legt Bahnstrecke zwischen Escacena und Sevilla lahm
Ein Weidebrand in der Nähe von Paterna del Campo veranlasste die Bahnbehörden am Samstagnachmittag, den Zugverkehr zwischen Escacena und La Palma del Condado einzustellen und damit die Verbindungen zwischen Huelva und Sevilla zu unterbrechen.
Bahnverkehr zwischen Huelva und Sevilla eingestellt
Der Bahnverkehr zwischen den Provinzen Huelva und Sevilla wurde am Samstagnachmittag nach dem Ausbruch eines Feuers neben der Bahnstrecke eingestellt. Der staatliche Schieneninfrastrukturbetreiber Adif stoppte alle Zugfahrten auf dem Streckenabschnitt zwischen den Bahnhöfen Escacena und La Palma del Condado in der Provinz Huelva. Die Feuerwehr, die auf den Brand reagierte, forderte die sofortige Stilllegung der Strecke, um die Sicherheit bei den Löscharbeiten zu gewährleisten. Adif teilte mit, dass der Vorfall völlig außerhalb des Bahnbetriebs liege, aber die unmittelbare Nähe zu den Gleisen eine klare Gefahr für vorbeifahrende Züge darstelle. Die Sperrung brachte den Verkehr entlang des gesamten Korridors, der Huelva mit dem Terminal Sevilla-Santa Justa verbindet, in beide Fahrtrichtungen zum Stillstand.
Brandentdeckung nahe Paterna del Campo
Die erste Notfallmeldung über den Brand erreichte das regionale Koordinierungszentrum am frühen Nachmittag. Emergencias 112 Andalucía erhielt gegen 14:15 Uhr eine Mitteilung über einen Weidebrand in der Nähe der Bahngleise. Der Vorfall wurde auf Kilometer 56 des Eisenbahnkorridors lokalisiert, der im Gemeindegebiet von Paterna del Campo in Huelva liegt. Anrufer alarmierten die Rettungsdienste wegen des sich ausbreitenden Grasbrands, der direkt neben der Bahnstrecke brannte. Das Koordinierungszentrum erfasste die genaue geografische Position und alarmierte sofort die Verkehrsbehörden, die kommunalen Einsatzkräfte und die provinzialen Notfallteams, um den Bereich abzusichern.
- Emergencias 112 Andalucía erhält Meldung über einen Grasbrand auf Kilometer 56 nahe Paterna del Campo
- Feuerwehr der Diputación de Huelva, Einsatzkräfte von Infoca und Guardia Civil werden zur Bahnstrecke entsandt
- Adif stellt den Zugverkehr zwischen Escacena und La Palma del Condado ein und Renfe organisiert Ersatzbusse
Gemeinsamer Einsatz mehrerer Einsatzkräfte
Nach der Notfallmeldung aktivierte die andalusische Koordinierungsstelle 112 eine behördenübergreifende Reaktion, um den Brand auf Kilometer 56 einzudämmen. Feuerwehreinheiten des Feuerwehrkonsortiums der Diputación de Huelva wurden entsandt, um die brennende Weide zu löschen und den Gleisbereich zu schützen. Gleichzeitig wurden Spezialkräfte von Infoca, dem andalusischen Waldbrandbekämpfungsdienst, eingesetzt, um das Feuer einzudämmen und eine Ausbreitung auf angrenzendes Ackerland zu verhindern. Beamte der Guardia Civil trafen am Ort ein, um die Bodensicherheit zu koordinieren, den Zugang zu kontrollieren und die Einsatzkräfte entlang der Bahngrenze zu unterstützen. Der gemeinsame Einsatz konzentrierte sich darauf, die aktiven Flammen zu löschen und den dichten Rauch in der Nähe der Infrastruktur zu beseitigen.
Störung im Fernverkehr und Fahrgastbeförderung
Die Notfallsperrung hatte unmittelbare Auswirkungen auf Reisende, die Regional- und Fernverkehrsverbindungen im Südwesten Spaniens nutzten. Der Bahnbetreiber Renfe gab im sozialen Netzwerk X bekannt, dass sowohl die Media-Distancia- als auch die Larga-Distancia-Züge zwischen Huelva und Sevilla aufgrund des Vorfalls eingestellt wurden. Um die Mobilität der Fahrgäste während der Streckensperrung zu gewährleisten, organisierte Adif einen alternativen Straßentransport für alle betroffenen Bahnreisenden. Es wurden Ersatzbusse eingesetzt, um die Fahrgäste über den unterbrochenen Abschnitt zwischen Escacena und La Palma del Condado zu befördern, so dass die Fahrten zwischen Huelva und Sevilla fortgesetzt werden konnten. Der normale Zugbetrieb blieb eingestellt, bis die Einsatzkräfte die Sicherheitsüberprüfungen abgeschlossen und alle Flammen in der Nähe der Gleise gelöscht hatten.
