
Auto stürzt 300 Meter in Schlucht im Kreis Vâlcea – ein Toter, drei Verletzte
Ein Auto mit vier Männern stürzte am Samstagmorgen in den Bergen von Buila-Vânturarița nahe Băile Olănești 300 Meter eine Schlucht hinunter, tötete den Fahrer und verletzte drei Insassen.
Bergsturz in Buila-Vânturarița
Am Samstagmorgen, dem 22. August 2026, kam ein Pkw mit vier Insassen von einer Bergstraße ab und stürzte etwa 300 Meter eine steile Schlucht im Kreis Vâlcea, Rumänien, hinunter. Der Verkehrsunfall ereignete sich in der Ortschaft Băile Olănești entlang der abgelegenen Bergstraße, die zur Einsiedelei Hădărău (Schitul Hădărău) im Massiv Buila-Vânturarița führt. Während des schnellen Sturzes den felsigen Berghang hinunter erlitt das Fahrzeug schwere strukturelle Schäden, bevor es am Boden der Schlucht in Flammen aufging. Der heftige Aufprall während des Überschlags schleuderte den Fahrer aus dem Fahrgastraum, bevor das Feuer ausbrach; Einsatzkräfte entdeckten seine Leiche später etwa 50 Meter vom Fahrzeug entfernt.
Einsatz und schwieriger Abstieg
Die Notrufzentrale koordinierte eine sofortige Reaktion unter Beteiligung mehrerer spezialisierter Behörden im Kreis Vâlcea. Der Einsatz mobilisierte Kräfte der Feuerwehr Râmnicu Vâlcea, der Kreisinspektion für Notfallsituationen Vâlcea (ISU Vâlcea), des Kreiskrankenwagendienstes (SAJ), des SMURD-Notfallmedizinpersonals, der Bergrettung (Salvamont) und des örtlichen freiwilligen Notdienstes Băile Olănești (SVSU). Die extreme Steigung und das dichte Berggelände verhinderten einen direkten Fahrzeugzugang zur Unfallzone, sodass die Einsatzkräfte einen anstrengenden Abstieg zu Fuß mit Bergungsausrüstung und Erste-Hilfe-Material bewältigen mussten.
Die am Ort eintreffenden Einsatzkräfte stiegen zu Fuß zu dem Auto ab, das sich in einer Schlucht befand. Zum Zeitpunkt des Unfalls befanden sich vier Männer im Auto. Drei von ihnen konnten sich selbst befreien und werden von den am Ort anwesenden medizinischen Teams untersucht. Leider wurde die vierte Person tot aufgefunden, etwa 50 Meter vom Auto entfernt.
Medizinische Evakuierung und Zustand der Überlebenden
Drei Insassen des Fahrzeugs konnten sich nach dem Sturz selbst befreien und überlebten den Aufprall trotz schwerer Traumata und Verbrennungen. Ersthelfer und Bergretter von Salvamont setzten Spezialausrüstung ein, um die Überlebenden zu stabilisieren und vom steilen Hang zu bergen. Zwei der Insassen, die während der gesamten Rettungsaktion bei Bewusstsein und kooperativ blieben, wurden vor Ort triagiert, bevor SAJ- und SMURD-Rettungswagen sie zur Notaufnahme (UPU Vâlcea) zur weiterführenden Untersuchung transportierten. Der dritte Überlebende wurde von medizinischem Personal vor Ort untersucht und lehnte anschließend den Transport ins Krankenhaus ab.
- Ins Krankenhaus transportiert
- 2 Personen
- Krankenhaustransport abgelehnt
- 1 Personen
- Verstorben
- 1 Personen
Fahrzeugzerstörung und Vegetationsbrand
Das Auto wurde nach dem 300-Meter-Sturz vollständig von den Flammen verzehrt, sodass nur eine ausgebrannte Hülle am Grund der Schlucht zurückblieb. Die Flammen des brennenden Fahrzeugs griffen auf die umliegende trockene Vegetation über und lösten einen sekundären Waldbrand auf einer Fläche von etwa 40 Quadratmetern aus. Die Feuerwehr bekämpfte die Flammen zunächst mit einem Schnellangriffsfahrzeug, das mit Wasser und Schaum ausgerüstet war. Ein zweites spezialisiertes Wasser- und Schaumlöschfahrzeug wurde zu den abgelegenen Koordinaten entsandt, um die Eindämmungsmaßnahmen zu unterstützen und sicherzustellen, dass sich der Vegetationsbrand nicht über den Bergrücken ausbreitete.


