
Zwei Autos kollidieren in Opole: 17-jährige Fußgängerin verletzt, nachdem Fahrzeug auf Gehweg prallt
Ein Toyota und ein Seat kollidierten am Samstagmorgen an der Kreuzung Ozimska und Reymonta in Opole. Dabei geriet ein Fahrzeug auf den Gehweg, erfasste eine 17-jährige Fußgängerin und beschädigte einen Bauzaun.
Kollision an der Innenstadtkreuzung
Ein Verkehrsunfall ereignete sich am Samstagmorgen, 26. September 2026, an der Kreuzung Ozimska und Reymonta in der Innenstadt von Opole. Zwei Pkw, ein Toyota und ein Seat, kollidierten, als eines der Fahrzeuge an der zentralen Kreuzung die Vorfahrt nicht beachtete. Zum Zeitpunkt des Zusammenstoßes befanden sich vier Personen in den beiden Fahrzeugen, darunter zwei Kinder. Erste Ermittlungen der Verkehrspolizei ergaben den grundlegenden Unfallhergang.
Karol Maryszczak vom Presseteam der Polizei Opole schilderte die vorläufigen Erkenntnisse zu den beteiligten Fahrzeugen:
Ersten Erkenntnissen zufolge hat die 34-jährige Fahrerin des Toyota der 40-jährigen Fahrerin des Seat nicht die Vorfahrt gewährt. Infolge des Zusammenstoßes gelangte der Seat auf den nahegelegenen Gehweg.
Fußgängerin erfasst und Bauzaun beschädigt
Die Wucht des Aufpralls schleuderte den Seat von der Fahrbahn direkt auf den angrenzenden Gehweg, auf dem sich Fußgänger befanden. Das Fahrzeug erfasste dort Fußgänger und prallte gegen einen Zaun, der den Gehweg von einer aktiven Baustelle für einen kommunalen Pocket-Park trennte. Eine 17-jährige Fußgängerin erlitt bei dem Zusammenstoß eine Armverletzung. Rettungskräfte leisteten der Jugendlichen noch am Unfallort Erste Hilfe, bevor sie zur weiteren medizinischen Untersuchung in die Notaufnahme eines Krankenhauses gebracht wurde.
Die Einsatzkräfte bestätigten, dass die Verletzungen der 17-Jährigen nicht lebensbedrohlich waren. Die vier Insassen beider Fahrzeuge, darunter beide erwachsenen Fahrerinnen und die zwei Kinder, blieben bei dem Zusammenstoß unverletzt. Andere Fußgänger in der Nähe der Kreuzung wurden bei dem Unfall nicht verletzt.
- Zwei Pkw kollidieren an der Kreuzung Ozimska und Reymonta, nachdem eine Fahrerin die Vorfahrt nicht beachtet hat.
- Fünf Feuerwehrfahrzeuge und Rettungswagen rücken aus, nachdem eine erste Meldung das Ausmaß des Unfalls übertrieben hat.
- Rettungssanitäter behandeln eine verletzte 17-jährige Fußgängerin und bringen sie mit einer Armverletzung ins Krankenhaus.
- Die Polizei testet beide Fahrerinnen mit einem Alkoholtester und bestätigt, dass die 34-Jährige und die 40-Jährige nüchtern sind.
- Vier Feuerwehreinheiten fahren ab, während eine Besatzung und Verkehrspolizisten bleiben, um den beschädigten Bereich zu sichern.
Einsatz von Rettungskräften und Einsatzdetails
Die Rettungsdienste erhielten die erste Meldung über den Unfall kurz vor 10:00 Uhr am Samstagmorgen. Die Einsatzzentrale schickte zunächst verstärkt Personal und Ausrüstung zum Unfallort, darunter fünf Feuerwehrfahrzeuge mit Besatzungen der Löschzüge JRG 1 und JRG 2 der Staatlichen Feuerwehr in Opole, sowie Rettungswagen und Polizeistreifen. Die Feuerwehr stellte fest, dass die überdimensionierte Erstreaktion auf eine ungenaue Notrufmeldung zurückzuführen war.
Łukasz Nowak von der Bezirksleitung der Feuerwehr erläuterte, warum zusätzliche Ressourcen entsandt wurden:
Die Meldung war inhaltlich sehr unpräzise und sprach von einem viel größeren Ereignis, als tatsächlich stattfand.
Ermittlungen und Räumung der Unfallstelle
Nach einer Lagebeurteilung vor Ort durch die Einsatzleitung beendeten vier der fünf entsandten Feuerwehrfahrzeuge ihren Einsatz und kehrten zur Wache zurück, während eine Besatzung blieb, um die Polizei bei der Sicherung der Unfallstelle zu unterstützen. Die Verkehrspolizei führte bei beiden beteiligten Fahrerinnen einen Alkoholtest durch. Die Tests bestätigten, dass sowohl die 34-jährige Toyota-Fahrerin als auch die 40-jährige Seat-Fahrerin vollkommen nüchtern waren.
Beamte der Verkehrspolizei Opole sicherten Spuren, markierten die Fahrbahnen der Fahrzeuge und sicherten Beweise an der Kreuzung, um den genauen Unfallhergang zu rekonstruieren. Die Einsatzkräfte blieben bis in den späten Vormittag an der Kreuzung Ozimska und Reymonta, um Trümmer zu beseitigen und den beschädigten Bauzaun um die Pocket-Park-Baustelle zu sichern.


