Regierung · Bukarest und Brașov
Rumäniens Präsident nominiert innerhalb weniger Stunden zweiten Ministerpräsidenten – AUR nennt Schritt „lächerlich" und droht mit Blockade
Präsident Nicușor Dan hat nach dem Rücktritt von Eugen Tomac den PNL-Politiker Adrian Veștea mit der Regierungsbildung beauftragt. Dies rief eine wütende Reaktion des oppositionellen AUR-Senators Petrișor Peiu hervor, der den Vorschlag als „lächerlich" bezeichnete und mit den Taktiken der Zwischenkriegsmonarchie verglich.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von G4Media.ro, HotNews.ro, Digi24 und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Präsident Nicușor Dan hat nach dem Rücktritt von Eugen Tomac am Sonntagmorgen den PNL-Vize Adrian Veștea zum neuen Ministerpräsidenten ernannt.
Senator Petrișor Peiu erklärte, die AUR werde niemals eine Regierung unterstützen, an der sie nicht beteiligt sei, und nannte den Vorschlag Veșteas „lächerlich" und ohne parlamentarische Mehrheit.
Peiu verglich Nicușor Dan mit König Carol II. und warf ihm vor, einen formal liberalen Ministerpräsidenten zu ernennen, der den Anordnungen des Präsidenten folgen würde. Außerdem verspottete er Veșteas Ausbildung an einer „obskuren" Universität.
Ștefan Pălărie, Chef der USR-Senatoren, sagte, die Partei erwarte eine klare Position der PNL und wolle sehen, ob sich eine Mehrheit bilde, bevor sie Stellung beziehe.
Eine zweite Beauftragung innerhalb weniger Stunden
Am Sonntagmorgen gab Präsident Nicușor Dan bekannt, dass Eugen Tomac sein Mandat zurückgegeben habe und er nun Adrian Veștea, den Vorsitzenden des Kreisrats von Brașov und ersten Vizepräsidenten der PNL, als neuen Ministerpräsidenten benenne. Die Erklärung erfolgte im Cotroceni-Palast. Veștea nahm das Mandat an und erklärte, er übernehme in einer Zeit der politischen Krise Verantwortung.
Scharfe Ablehnung durch die AUR
Senator Petrișor Peiu, stellvertretender Vorsitzender der AUR, sagte gegenüber Digi24, die Partei werde keine Regierung unterstützen, an der sie nicht beteiligt sei. Er nannte den Vorschlag Veșteas „lächerlich" und argumentierte, dieser verfüge über keine parlamentarische Mehrheit und basiere auf keiner Koalitionsvereinbarung.
„Herr Nicușor Dan hat wohl zu spät erkannt, dass seine aufgezwungene Tomac-Regierung keine Chance auf eine Bestätigung hatte, also greift er in seiner Verzweiflung zur zweiten Waffe: Er ernennt einen Liberalen, um einige Stimmen aus den liberalen Parlamentsfraktionen herauszubrechen.“
Peiu fügte hinzu, die Haltung der AUR sei „konsequent" und die Partei werde niemals eine Regierung unterstützen, ohne dass die AUR den Ministerpräsidenten stelle, oder eine Regierung, die die Wirtschaftspolitik der Koalition aus PSD, PNL, USR und UDMR ändern wolle.
Historische Parallelen und persönliche Angriffe
Peiu griff auch Veșteas akademischen Hintergrund an und behauptete, dieser habe eine „obskure" Universität in Brașov absolviert, die später geschlossen und von einem lokalen PSD-Führer kontrolliert worden sei. Er zog eine Parallele zu König Carol II. und warf Präsident Dan vor, eine Taktik wiederzubeleben, bei der ein formal liberaler Ministerpräsident nach dem Vorbild von Gheorghe Tătărescu ernannt werde, der bereit sei, dem Staatsoberhaupt zu gehorchen.
„Der bizarre Präsident Nicușor Dan führt uns in die Ära Ciolacu und zu den Gewohnheiten von Carol II. zurück, indem er einen Ministerpräsidentenkandidaten nach dem Bild von Guță Tătărescu ernennt, einem formalen Liberalen, der bereit ist, nach der Pfeife des neuen Carol II. zu tanzen.“
USR wartet auf Klärung der PNL-Position
Ștefan Pălărie, der Vorsitzende der USR-Senatoren, erklärte, seine Partei warte zunächst darauf, die Position der PNL zu klären und zu sehen, ob sich eine Mehrheit abzeichne. Er lehnte die neue Beauftragung nicht sofort ab, sprach sich aber auch nicht dafür aus.
Kein Vertrauen in Überläufer
Auf die Frage, ob Veștea möglicherweise mit der AUR verhandeln könnte, sagte Peiu, ein solcher Schritt würde „anständiges Verhalten" vermissen lassen. Er bezweifelte, dass PNL-Parlamentarier, die geschlossen gegen eine Regierungsbeteiligung mit der PSD gewesen seien, über Nacht ihre Meinung ändern würden, nur weil der Premierminister ein Liberaler sei. „Wenn nicht einige Abgeordnete aus Angst alles unterstützen, was aus dem Präsidentenamt kommt, wird der Vorschlag nicht die nötigen Stimmen erhalten", warnte er.
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Quellen und Kontext
- G4Media.roPetrişor Peiu (AUR): Nicuşor Dan se întoarce la apucăturile şi deciziile lui Carol al II-lea
- HotNews.roLider AUR, despre desemnarea făcută de Nicușor Dan: "Din disperare încearcă să rupă niște liberali" - HotNews.ro
- Digi24AUR nu va vota cu guvernul Veștea: "Nu vom vota niciodată un guvern din care nu facem parte
- adevarul.roReacții după ce Nicușor Dan l-a anunțat pe Adrian Veștea drept noul premier desemnat. Peiu (AUR): "O numire la fel de ridicolă". Pălărie (USR): "Sunt curios care este poziția PNL
- Nicușor Dan
- Präsident Rumäniens, der nach dem Rücktritt von Eugen Tomac Adrian Veștea zum Ministerpräsidenten ernannte
- Adrian Veștea
- Vorsitzender des Kreisrats von Brașov und erster Vizepräsident der PNL, neu designierter Ministerpräsident
- Petrișor Peiu
- Senator und stellvertretender Vorsitzender der AUR, der die Nominierung des Ministerpräsidenten scharf kritisierte
- Eugen Tomac
- Zuvor designierter Ministerpräsident, der am Sonntagmorgen sein Mandat niederlegte
- George Simion
- Vorsitzender der AUR, dessen Partei den neuen Regierungsvorschlag ablehnt
- Ștefan Pălărie
- Vorsitzender der USR-Senatoren, der sagte, die Partei warte auf eine Klärung der Position der PNL
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