Fußball · Kansas City und Arlington
Messi-Hattrick gleicht WM-Rekord aus: Argentinien startet mit 3:0-Sieg über Algerien in die Titelverteidigung
Lionel Messi krönte sein 200. Länderspiel für Argentinien mit allen drei Toren beim 3:0-Sieg in der Gruppe J gegen Algerien und zog damit exakt 20 Jahre nach seinem ersten WM-Tor mit Miroslav Klose gleich – beide haben nun 16 WM-Tore.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von The New York Times, Reuters und ANSA.it. Geändert . So entsteht er
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Kurz gefasst
Messis drei Tore brachten ihn auf 16 WM-Tore, gleichauf mit Deutschlands Miroslav Klose für den Allzeit-Rekord der Männer.
Der 38-Jährige wurde der erste Mann, der an sechs WM-Turnieren teilnahm, und der älteste Spieler mit einem Hattrick in der Turniergeschichte – in seinem 200. Länderspiel.
Das Spiel fiel genau 20 Jahre nach Messis erstem WM-Tor als Teenager gegen Serbien und Montenegro im Jahr 2006.
Vladimir Petkovic sagte, seine Mannschaft habe Messi zu viel Raum gegeben und Fehler gemacht, die die Tore begünstigten, während er seine anhaltende Klasse anerkannte.
Der Sieg markiert einen sauberen Start in Argentiniens Titelverteidigung nach Schockniederlagen in den Auftakten 2018 und 2022; als nächstes geht es am 22. Juni gegen Österreich.
- 16.06.Messi erzielt zweites Tor (60.), nachdem Zidane Mac Allisters Schuss fallengelassen hat
- 16.06.Hattrick perfekt (76.), aufgelegt von Einwechselspieler Nico González
- 16.06.Messi für Nico Paz ausgewechselt; Menge verbeugt sich in seine Richtung
Ein Abend der Meilensteine in Kansas City
Lionel Messi lieferte einen Hattrick ab, der die Rekordbücher neu schrieb, als Argentinien seine WM-Titelverteidigung am Dienstag mit einem 3:0-Sieg gegen Algerien im Kansas City Stadion startete. Der 38-Jährige zog mit Deutschlands Miroslav Klose (16 Tore) gleich und teilt sich damit den Rekord als bester Torschütze der WM-Geschichte der Männer, wurde der älteste Spieler, der einen WM-Hattrick erzielte, und ist der erste Mann, der an sechs Turnierausgaben teilnahm – all dies in seinem 200. Länderspiel.
Das Datum hatte zusätzliches Gewicht: Es war genau 20 Jahre her, dass Messi sein erstes WM-Tor erzielte, als er 2006 gegen Serbien und Montenegro eingewechselt wurde. Tausende argentinische Fans auf den Rängen trugen Trikots mit seinem Namen, und viele verbeugten sich in seine Richtung, als er in der 80. Minute für Nico Paz ausgewechselt wurde. Kansas City Chiefs Quarterback Patrick Mahomes war im Publikum und teilte ein Ziegen-Emoji und ein Video des Argentiniers in den sozialen Medien.
So fielen die Tore
Messis erstes Tor fiel in der 17. Minute, nachdem Rodrigo De Paul einen Steilpass zwischen der algerischen Abwehrreihe hindurchgespielt hatte. Der Stürmer lief nach vorne und zog aus etwa 25 Metern ab – der Ball streifte die Fingerspitzen von Torhüter Luca Zidane und landete im rechten oberen Eck. Sein zweites Tor folgte in der 60. Minute, als Alexis Mac Allisters flacher Schuss aus 25 Metern von Zidane fallengelassen wurde, der Ball von dessen Brust abprallte und Messi ihn ins Tor schob. Der Hattrick war in der 76. Minute perfekt, als ein von Einwechselspieler Nico González aufgelegter Schuss unhaltbar einschlug.
Ein früher Versuch in den ersten fünf Minuten wurde wegen Abseits aberkannt, und auch Algeriens Fares Chaibi feierte kurz ein Tor, das nicht gegeben wurde. Messi hätte in der 65. Minute fast ein viertes Tor erzielt, aber Zidane lenkte seinen Schuss über die Latte. Argentinien hatte an diesem Abend zehn Schüsse; sieben davon kamen von Messi, so Algeriens Trainer Vladimir Petkovic.
Der Trainer und die Teamkollegen reagieren
Argentiniens Trainer Lionel Scaloni sagte, er sei nicht länger überrascht von den „unerklärlichen“ Leistungen seines Kapitäns.
„Was Messi getan hat, ist schwer zu erklären. Wir sehen ihn jeden Tag, und er überrascht uns immer noch. Er tut das seit 20 Jahren, in jedem einzelnen Spiel.“
Mittelfeldspieler Rodrigo De Paul, der das erste Tor vorbereitete, bezeichnete Messi als „Tier“ und sagte dem argentinischen Sender DSports, dass der Stürmer seinen Fußball genieße, ohne die Last, die er so lange getragen habe. Enzo Fernandez, der für Reporter stehenblieb, sagte schlicht: „Der GOAT brennt.“
Scaloni warnte auch vor Selbstzufriedenheit.
„Diese Mannschaft weiß, dass jeder uns schlagen kann. Wenn man ein wenig überheblich wird, kann jeder Gegner gewinnen. In dieser WM passieren seltsame und schwierige Dinge.“
Algeriens Perspektive
Algeriens Trainer Vladimir Petkovic erkannte Messis Qualität an, wies aber auf defensive Fehler hin, die die Aufgabe erleichterten.
„Klassiker ist beständig, denn wir reden hier nicht von irgendeinem Spieler, sondern von einem Fußballer, der in seiner Karriere sieben oder acht Mal den Ballon d'Or gewonnen hat. Leider haben wir ihm auch beim ersten und zweiten Tor eine Gelegenheit gegeben und es ihm erleichtert, die Tore zu schießen.“
Petkovic sagte, seine Mannschaft dürfe nicht zu niedergeschlagen sein und müsse aus den verbleibenden Gruppenspielen J gegen Jordanien am 22. Juni und fünf Tage später gegen Österreich Lehren ziehen. Er merkte an, dass Algerien den Ball schneller bewegen und eine bessere Balance finden müsse.
Die größere WM-Bühne
Bereits am Dienstag erzielte Frankreichs Kylian Mbappé zwei Tore beim 3:1-Sieg gegen Senegal und kam auf 14 WM-Tore – zwei hinter Klose – bevor Messi ihn Stunden später überholte. Auch Erling Haaland traf bei seinem großen Turnierdebüt beim 4:1-Sieg Norwegens gegen Irak doppelt. Haaland reagierte auf das argentinische Ergebnis in den sozialen Medien mit einem Kronen-Emoji und der Bildunterschrift „Messi ist ein Verrückter." Thomas Müller lud ein Instagram-Bild von sich und Messi in der MLS hoch und bezeichnete ihn ebenfalls als GOAT.
Argentinien wendet sich nun ihrem nächsten Gruppenspiel J gegen Österreich am 22. Juni in Arlington, Texas, zu. Das Ergebnis bedeutet, dass sie die Auftaktpatzer ihrer Kampagnen 2018 und 2022 vermieden haben. Sie streben an, die erste Männermannschaft seit Brasilien 1962 zu werden, die den WM-Titel verteidigt.
- Miroslav Klose (Deutschland)
- 16 Tore
- Lionel Messi (Argentinien)
- 16 Tore
- Kylian Mbappé (Frankreich)
- 14 Tore
- Thomas Müller (Deutschland)
- 10 Tore
Daten aus dem Artikeltext
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- The New York TimesWatching Lionel Messi's enduring brilliance, from his infancy to iconic status - 20 years apart
- The New York Times'The GOAT is on fire': Lionel Messi's World Cup heroics spark acclaim across the game
- ReutersMessi's inexplicable feats no longer a surprise, says coach Scaloni
- ReutersAlgeria coach says errors helped Messi score hat-trick to tie World Cup record
- Lionel Messi
- Argentiniens Kapitän und Inter-Miami-Stürmer; erzielte einen Hattrick, um den WM-Torrekord der Männer in seinem 200. Länderspiel einzustellen
- Lionel Scaloni
- Argentiniens Cheftrainer, der sagte, er sei nicht länger überrascht von Messis ‚unerklärlichen‘ Leistungen
- Miroslav Klose
- Ehemaliger deutscher Stürmer, dessen Allzeit-WM-Torrekord der Männer von 16 Toren von Messi eingestellt wurde
- Vladimir Petkovic
- Algeriens Cheftrainer, der sagte, Abwehrfehler hätten Messi bei seinen Toren geholfen, aber seine anhaltende Klasse anerkannte
- Rodrigo De Paul
- Argentiniens und Inter-Miami-Mittelfeldspieler, der Messis erstes Tor vorbereitete und ihn ein ‚Tier‘ nannte
- Enzo Fernandez
- Argentiniens Mittelfeldspieler, der Messi nach dem Spiel als ‚den brennenden GOAT‘ bezeichnete
- Luca Zidane
- Algeriens Torhüter, Sohn von Zinedine Zidane, der einen Schuss fallengelassen hatte, was zu Messis zweitem Tor führte
- Kylian Mbappe
- Frankreichs Stürmer, der am Dienstag zuvor zwei Tore gegen Senegal erzielte und auf 14 WM-Tore kam
- Erling Haaland
- Norwegens Stürmer, der bei seinem großen Turnierdebüt gegen Irak zweimal traf und Messi in den sozialen Medien als ‚Verrückten‘ bezeichnete
- Patrick Mahomes
- Quarterback der Kansas City Chiefs, der das Spiel besuchte und in den sozialen Medien ein Ziegen-Emoji mit Bezug auf Messi teilte
- Nico Gonzalez
- Argentiniens Einwechselspieler, der Messis drittes Tor in der 76. Minute vorbereitete
- Alexis Mac Allister
- Argentiniens Mittelfeldspieler, dessen flacher Schuss zum Fallenlassen für Messis zweites Tor führte
- Nico Paz
- Argentiniens Spieler, der Messi in der 80. Minute ersetzte
- Thomas Muller
- Ehemaliger deutscher Stürmer, der ein Instagram-Bild von sich und Messi in der MLS hochlud und ihn als GOAT bezeichnete
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