Wirtschaft · Cupertino
Apple meldet Rekordquartal mit 109,4 Milliarden Dollar Umsatz – Lieferengpässe verunsichern Anleger
Apple hat mit 109,4 Milliarden Dollar Umsatz das stärkste Juni-Quartal aller Zeiten erzielt, doch Warnungen vor sich ausweitenden Lieferengpässen ließen die Aktie im späten Handel fallen.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von BBC, Ars Technica, Axios und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
Für MitgliederDie ersten 30 Sekunden zum Probehören. Synthetische Stimme (KI).
Kurz gefasst
Der Umsatz stieg um 16,4 % auf 109,42 Milliarden Dollar und übertraf damit die Analystenschätzung von 108,65 Milliarden Dollar, während der Gewinn bei 2,02 Dollar pro Aktie lag, inklusive einer Zollrückerstattung von 11 Cent.
Die iPhone-Verkäufe stiegen um 22 % auf 54,25 Milliarden Dollar, das beste dritte Quartal aller Zeiten, angetrieben durch die starke Nachfrage nach der iPhone-17-Reihe und eine Erholung in China.
CEO Tim Cook warnte, dass sich die Lieferengpässe aufgrund von Speicherchip-Knappheit verschärfen und auf iPhone und iPad ausweiten werden, und bezeichnete dies eher als ein Problem der Nachfrageprognose denn als gewöhnliches Lieferproblem.
Die Telefonkonferenz zu den Ergebnissen war Cooks letzte, bevor John Ternus am 1. September die Rolle des CEO übernimmt und Cook den Vorsitz des Verwaltungsrats übernimmt.
Die Aktie fiel im nachbörslichen Handel zwischen 4 % und 8 %, da Anleger die Lieferwarnungen und das schwächere Services-Wachstum gegen die starke iPhone- und Mac-Performance abwogen.
Die Erlöse in Großchina stiegen um 22 % auf 18,8 Milliarden Dollar, wobei der iPhone-Marktanteil laut Counterpoint Research auf 18 % stieg, gegenüber 17 % im Vorjahr.
- 30.07.Q3-Ergebnisse gemeldet: Rekordumsatz im Juni-Quartal, Cooks letzte Telefonkonferenz
- 1.09.John Ternus folgt Tim Cook als CEO
- Herbst 2026Einführung des iPhone 18 erwartet, mögliche Preiserhöhung um bis zu 200 Dollar
Rekordquartal übertrifft Erwartungen
Apple meldete für das dritte Geschäftsquartal bis zum 27. Juni einen Umsatz von 109,42 Milliarden Dollar, ein Plus von 16,4 % gegenüber dem Vorjahr und über den von Analysten erwarteten 108,65 Milliarden Dollar (LSEG-Daten). Der Gewinn erreichte 2,02 Dollar pro Aktie, inklusive eines 11-Cent-Effekts aus US-Zollrückerstattungen; selbst ohne diesen Einmaleffekt übertraf das Ergebnis die Wall-Street-Schätzung von 1,89 Dollar. Der Nettogewinn stieg um 27 % auf 29,8 Milliarden Dollar. Das Unternehmen bezeichnete es als das stärkste Juni-Quartal aller Zeiten mit zweistelligem Wachstum in allen geografischen Segmenten.
„Heute ist Apple stolz, unser stärkstes Juni-Quartal aller Zeiten zu melden, mit zweistelligem Umsatzwachstum bei iPhone, Mac und Services sowie in allen geografischen Segmenten.“
iPhone und Mac treiben Wachstum
iPhone-Verkäufe stiegen um 22 % auf 54,25 Milliarden Dollar, ein Rekord für das dritte Quartal, und übertrafen die Konsensschätzung von 53,86 Milliarden Dollar. Die neu gestaltete iPhone-17-Reihe, darunter das dünne iPhone Air und ein Pro-Modell mit einer erhöhten Kamera, trieb die Nachfrage weiter an, auch wenn Kunden bereits auf die neuen Modelle im Herbst warten. Der Mac-Umsatz stieg um 29 % auf 10,35 Milliarden Dollar, weit über der Prognose von 8,8 Milliarden Dollar, angetrieben durch das Einsteiger-MacBook Neo und das High-End-MacBook Pro. Das im März zu einem Preis von 699 Dollar eingeführte Neo, das im Juni von 599 Dollar auf 699 Dollar angehoben wurde, brachte mit seinem leichten Design und seiner Geschwindigkeit den Markt für erschwingliche Laptops durcheinander.
- iPhone
- 54.25 Mrd. $
- Services
- 30.74 Mrd. $
- Mac
- 10.35 Mrd. $
- Wearables
- 7.88 Mrd. $
- iPad
- 6.19 Mrd. $
Daten aus dem Artikeltext
Die Erlöse in Großchina erholten sich um 22 % auf 18,8 Milliarden Dollar, wobei der iPhone-Marktanteil laut Counterpoint Research auf 18 % der Smartphone-Auslieferungen stieg, gegenüber 17 % im Vorjahr. Apple eroberte von Nvidia den Titel des wertvollsten börsennotierten Unternehmens der Welt zurück und erreichte kurzzeitig eine Marktkapitalisierung von 5 Billionen Dollar.
Lieferengpässe werfen Schatten
Trotz der starken Ergebnisse warnte Tim Cook, dass sich die Engpässe bei Speicherchips und die knappen Kapazitäten für fortschrittliche Chipfertigung verschärfen würden. Die Engpässe, die bereits die Verfügbarkeit des Mac beeinträchtigen, werden voraussichtlich auf die Produktion von iPhone und iPad übergreifen. Cook bezeichnete die Situation eher als ein Problem der Nachfrageprognose denn als typisches Lieferproblem.
„Wenn man sich die Ursachen ansieht, dann haben wir einen unglaublich starken Produktzyklus, der unsere Erwartungen übertrifft, und die Lieferkette hat grundsätzlich weniger Flexibilität, um die hohe Nachfrage zu decken.“
Apple erhöhte im Juni die Preise für Mac und iPad um bis zu 20 % und begründete dies mit der globalen Speicherknappheit, hat die iPhone-Preise jedoch noch nicht angehoben. Analysten erwarten, dass das iPhone 18, das im Herbst auf den Markt kommen soll, bis zu 200 Dollar mehr kosten könnte. Um die Auswirkungen abzumildern, kündigte Apple ein Leasingprogramm mit Klarna ab 17,99 Dollar pro Monat und ein neues Upgrade-Programm für Geräte an.
„Dies ist kein gewöhnliches Lieferproblem, sondern ehrlich gesagt ein Problem der Nachfrageprognose. Uns steht ein Quartal bevor, in dem wir auf der Angebotsseite improvisieren müssen.“
Führungswechsel
Die Telefonkonferenz zu den Ergebnissen war Tim Cooks letzte als CEO. Er wird am 1. September den Vorsitz des Verwaltungsrats übernehmen und die Rolle an John Ternus, Apples Leiter der Hardwareentwicklung, abgeben. Cook dankte den Aktionären und blickte auf seine 15-jährige Amtszeit zurück. Ternus übernimmt ein Unternehmen auf einem finanziellen Höhepunkt, muss aber die Lieferkettenprobleme bewältigen, die Cooks operative Expertise lange im Griff hatte.
Marktreaktion und Services
Die Aktie fiel im nachbörslichen Handel zwischen 4 % und 8 %, da Anleger die Lieferwarnungen und die Services-Erlöse abwogen, die mit einem Rekordwert von 30,74 Milliarden Dollar (plus 12 %) einige Analysten enttäuschten, die ein schnelleres Wachstum erwartet hatten. Apple profitierte zudem von rund 1,1 Milliarden Dollar an Zollrückerstattungen, die Cook nach eigenen Angaben im Rahmen eines 600 Milliarden Dollar schweren Investitionsplans für die heimische Fertigung über vier Jahre in den USA reinvestieren will. Die Bruttomarge des Unternehmens war aufgrund der Rückerstattungen um 2 Prozentpunkte höher.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- Tim Cook
- Scheidender Apple-CEO, hielt seine letzte Telefonkonferenz zu den Ergebnissen vor dem Wechsel in den Verwaltungsratsvorsitz
- John Ternus
- Apples Leiter der Hardwareentwicklung, wird am 1. September 2026 CEO
- Kevan Parekh
- Apple-Finanzvorstand, kommentierte die Ergebnisse trotz Lieferengpässen und Währungsgegenwind
Pollar ist kostenlos und ohne Werbung im Text. Getragen wird es von seinen Mitgliedern.
Pollar unterstützen