Das Rennen begann mit einer spektakulären ersten Runde. Max Verstappen, der von Startplatz zwei gestartet war, fuhr gut los und überholte Polesetter Kimi Antonelli in der legendären Kurve Eau Rouge. Die Führung war jedoch nur von kurzer Dauer: Auf der langen Geraden danach nutzten Antonelli und Charles Leclerc beide einen besseren Batterieeinsatz, um den Red Bull zu überholen und Verstappen auf Platz drei zu verweisen. Kurz darauf wurde das Safety-Car eingesetzt, nachdem George Russell nach einem Kontakt mit Lewis Hamilton in Kurve sechs ins Kiesbett geschleudert wurde. Russell schied auf der Stelle aus, während Hamilton eine 5-Sekunden-Strafe für die Verursachung der Kollision erhielt.
Als das Rennen wieder aufgenommen wurde, eroberte Verstappen schnell Platz zwei zurück, indem er Leclerc in Runde 6 überholte. Er fand dann einen Rhythmus, etwa 2,5 Sekunden hinter Spitzenreiter Antonelli. Der Niederländer hielt die beiden Ferraris während des ersten Stints in Schach, während Oscar Piastri hinter ihm versuchte, Leclerc zu überholen, aber die beiden berührten sich, sodass Piastri leichte Schäden davontrug und schließlich Position an Hamilton verlor. Verstappen war der erste der Spitzenreiter, der an die Box kam, wechselte in Runde 17 von Medium auf harte Reifen und kam als Sechster zurück.
Der entscheidende Moment kam in Runde 20, als ein virtuelles Safety-Car ausgelöst wurde. Leclerc, Hamilton und Piastri fuhren alle an die Box und erzielten einen erheblichen Zeitvorteil, da Boxenstopps unter VSC-Bedingungen viel weniger Positionsverlust bedeuten. Leclerc kam vor Antonelli und Verstappen zurück, während Hamilton seine Strafe während des Stopps verbüßte. Lando Norris, der auf harten Reifen gestartet war und noch nicht gestoppt hatte, übernahm kurzzeitig die Führung, bevor Leclerc an ihm vorbeizog. Antonelli, nun auf frischeren Reifen, hing mehrere Runden hinter Norris fest, sodass Leclerc einen Vorsprung von etwa drei Sekunden aufbauen konnte.
Als er Norris hinter sich gelassen hatte, begann Antonelli die Jagd auf Leclerc. Der Mercedes-Pilot schloss schnell auf und vollzog ein unkompliziertes Überholmanöver, wobei er einen klaren Geschwindigkeitsvorteil auf der Geraden ausnutzte. Verstappen hatte unterdessen Probleme mit der Haftung der harten Reifen und funkte an sein Team, um sich über das Fahrverhalten zu beschweren. Er konnte mit dem Tempo der beiden Führenden nicht mithalten und musste sich darauf konzentrieren, sich gegen Hamilton zu verteidigen, der nach seiner Strafe auf Platz vier zurückgekommen war. In den Schlussrunden kontrollierte Antonelli den Abstand zu Leclerc und überquerte die Ziellinie als Sieger – sein sechster Saisonsieg.
Verstappens dritter Platz war sein drittes Podium der Saison 2026, ein willkommenes Ergebnis nach einem mechanischen Defekt, der ihm in Silverstone eine Top-Drei-Platzierung gekostet hatte. Hamilton wurde Vierter vor Piastri auf Platz fünf. Franco Colapinto holte den letzten Punkt als Zehnter nach einem engen Kampf zwischen Pierre Gasly und Liam Lawson. Antonellis Sieg, kombiniert mit dem Ausfall seines Teamkollegen Russell, baut seine Führung in der Fahrerwertung aus, während die Saison auf die zweite Hälfte zusteuert.
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Pollar unterstützenMotorsport · Spa
Kimi Antonelli sicherte sich seinen sechsten Saisonsieg auf der Strecke von Spa-Francorchamps, Charles Leclerc wurde Zweiter und Max Verstappen komplettierte das Podium nach einem Rennen, das von einem Startunfall und einem virtuellen Safety-Car geprägt war.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von NOS und Telegraaf. Veröffentlicht .