Duet befindet sich in einer Forschungsvorschau für US-Abonnenten der Tarife Pro und Max, die sich auf eine Warteliste setzen lassen müssen; die Einladungen gehen laut 9to5Mac in Wellen raus.
Engadget berichtet, dass Pro-Abonnenten für 20 Dollar pro Monat Zugang erhalten, sobald Duet allgemein verfügbar ist, während OpenAIs dots auf Tarife der Pro-Stufe ab 100 Dollar pro Monat beschränkt sind.
Duet prüft verbundene Konten alle paar Stunden, und Anthropic warnt, dass Hintergrundaufgaben Nutzer schneller an ihre Limits bringen könnten als Chat allein.
Die New York Times nennt OpenAIs dots, die im September debütierten, Metas Muse, Googles Gemini Spark und das Start-up Instinct, das eine Milliarde Dollar einsammelte, als Konkurrenten von Duet.
Anthropic hat am Mittwoch, 21. Oktober, Claude Duet eingeführt und damit einen persönlichen Agenten in ein Feld gebracht, in dem bereits OpenAIs dots, Metas Muse und Googles Gemini Spark vertreten sind. Das Produkt befindet sich in einer Forschungsvorschau, und das Unternehmen lässt Interessierte sich über eine Warteliste anmelden. Laut der New York Times konkurriert auch das Start-up Instinct, das in seiner jüngsten Finanzierungsrunde eine Milliarde Dollar einsammelte, in diesem Bereich.
Duet ist darauf ausgelegt, mit der Arbeit zu beginnen, bevor ein Nutzer danach fragt. Täglich erstellt es ein kurzes Briefing mit Handlungspunkten aus verbundenen Apps und prüft diese Konten anschließend regelmäßig auf Entwicklungen, die eine Reaktion erfordern. Nutzer können festlegen, wie oft es Nachrichten sendet und welche Themen es meldet. Anthropic zufolge kann der Agent auch größere Aufgaben übernehmen, darunter den Aufbau von Dashboards mit Dutzenden Werkzeugen, die Erstellung von Finanz- oder Vertriebsprognosen sowie das Prototyping und Bauen von Web-Apps. In den eigenen Worten des Unternehmens funktioniert das Produkt so:
„Es kommt zu Ihnen mit dem, was Ihre Aufmerksamkeit braucht, erledigt Aufgaben, die Sie ihm übertragen, und arbeitet weiter, auch wenn Sie sich zurückziehen.“
Duet läuft auf Opus 5.5, einem der Modelle, die Anthropic über Claude anbietet, und benötigt keinen offenen Claude-Chat. Es arbeitet in einer eigenen virtuellen Maschine mit Browser, was ihm ermöglicht, im Hintergrund weiterzuarbeiten. Anthropic veröffentlicht eigenständige Android- und iOS-Apps sowie den Zugang über das Web unter claude.ai. Bevor Duet eine Zahlung sendet, ein Dokument unterzeichnet oder etwas löscht, fragt es um Erlaubnis. Über Integrationen mit Stripe kann es unbezahlte Rechnungen prüfen und Zahlungserinnerungen entwerfen, während es über Link und Shop Pay Einkäufe tätigen kann, sobald ein Nutzer zustimmt.
Vorerst ist die Vorschau nur für US-Abonnenten offen, die sich auf die Warteliste setzen lassen; Einladungen sollen in Wellen verschickt werden. Engadget berichtet, dass Abonnenten des Pro-Tarifs für 20 Dollar pro Monat Zugang erhalten, sobald Duet allgemein verfügbar ist. OpenAIs dots sind im Vergleich dazu auf die Pro-Stufe beschränkt, deren Tarife bei 100 Dollar pro Monat beginnen. Duet ist noch nicht für Team- oder Enterprise-Tarife verfügbar, und Anthropic will später auf diese Abonnements ausweiten. Die Funktion kostet nichts extra, doch ihre Hintergrundarbeit zählt zu den bestehenden Nutzungslimits, die laut Anthropic „schneller als mit Chat allein“ erreicht werden könnten. Den Prüfrhythmus erklärt Anthropic so:
„Duet prüft Ihre verbundenen Konten alle paar Stunden, denn eine pausenlose Prüfung würde die Limits Ihres Tarifs viel schneller aufbrauchen.“
Anthropic zufolge nutzt Duet einen neuen Klassifikator und einen eigenen System-Prompt, die verhindern sollen, dass es sensible Informationen preisgibt. Das Unternehmen erklärt, der Agent werde niemals direkt Passwörter oder Anmelde-Token sehen. The Verge berichtet, der Klassifikator sei darauf ausgelegt, Anfragen nach der strengsten Informationsstufe – etwa Kreditkartennummern – abzulehnen. Die New York Times berichtet, Anthropic habe Duet für die Arbeit entwickelt und räume ein, dass es bei persönlichen Besorgungen weniger leistungsfähig sei, während OpenAI und Meta ihre Agenten für Alltagsaufgaben wie das Buchen von Reservierungen bewerben.
The Verge zitiert Anthropic mit der Beschreibung, Duet sei eine „frühe Version“, die „einen Thread noch falsch lesen oder falsch einschätzen kann, was dringend ist“. Anthropic ergänzt, man teste weiterhin, wann der Agent Nutzer anschreiben sollte:
„Wir testen weiterhin sein Urteilsvermögen dabei, wann es Sie anschreiben sollte, und werden es auf Basis des Feedbacks der Tester laufend nachjustieren.“
VentureBeat merkt an, dass die erste Veröffentlichung auf Fachkräfte und kleinere Unternehmen zielt und dass die Ankündigung Duet weder auf Team- noch auf Enterprise-Abonnements ausweitet, noch eine Duet-API ankündigt oder einen Zeitplan für den Unternehmens-Rollout nennt. Zudem stellt VentureBeat fest, dass die regelmäßigen Prüfungen keine durchgehende Echtzeitüberwachung darstellen.
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Anthropic hat am Mittwoch, 21. Oktober, Claude Duet vorgestellt – einen persönlichen Agenten, der im Hintergrund über verbundene Apps hinweg arbeitet. US-Abonnenten können sich auf eine Warteliste setzen lassen; das Produkt konkurriert mit OpenAIs dots und Metas Muse.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von engadget, The New York Times, VentureBeat und weiteren Medien. Veröffentlicht .