Wirtschaft · San Antonio

Anthropic kauft Gaskraftwerke für 3,4 Mrd. Dollar, um seine KI-Rechenzentren zu versorgen

Anthropic hat sich Ende September bereit erklärt, Aufträge über 1,7 Gigawatt gasbetriebene Generatoren von OnePWR Solutions zu übernehmen, wie die Financial Times am Sonntag, dem 8. November, berichtete.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von Telegraaf, Il Sole 24 ORE, The Next Web und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

San Antonio · Vereinigte Staaten
Wie es dazu kam
  1. Ende September 2026Anthropic unterzeichnet die Vereinbarung über Generatorverpflichtungen von 1,7 GW mit OnePWR Solutions
  2. 2.11.Anthropic reicht SEC-Unterlagen ein, die Verpflichtungen von etwa 895,4 Mrd. Dollar nennen
  3. 8.11.Die Financial Times berichtet über den Kauf im Wert von 3,4 Mrd. Dollar

Der Deal

Die Financial Times berichtete am Sonntag, dem 8. November, dass Anthropic zugestimmt hat, 3,4 Mrd. Dollar für gasbetriebene Generatoren zu zahlen, die seine KI-Rechenzentren mit Strom versorgen sollen. Der Kauf umfasst Verpflichtungen über 1,7 Gigawatt Schwerlastgeneratoren, die Ende September mit OnePWR Solutions unterzeichnet wurden, einem Stromversorger aus San Antonio in Texas. Die Zeitung bezeichnete ihn als den größten öffentlich bekannten Einzelkauf von Stromausrüstung durch ein KI-Unternehmen. Anthropic hat OnePWR nicht übernommen, und kein Mitarbeiter des Unternehmens wechselte dorthin, wie eine mit der Angelegenheit vertraute Person sagte. Die Darstellung stützt sich auf diese eine Quelle, und keines der beiden Unternehmen hat die Vereinbarung öffentlich bestätigt.

Wie die Vereinbarung funktioniert

OnePWR hatte die Generatoren laut FT etwa zwei Jahre zuvor bei Caterpillar bestellt, verfügte aber nicht über das Geld, um diesen Kauf abzuschließen. Anthropic wollte ursprünglich Strom von OnePWR kaufen, übernahm stattdessen jedoch die Gerätebestellungen samt der Ingenieurs- und Bauarbeiten, die für die Installation der Maschinen nötig sind. Dieser Weg verschafft dem Unternehmen Zugang zu Ausrüstung, die kurzfristig und in den kommenden zwei Jahren verfügbar ist, und erspart ihm einen Teil der langen Wartezeiten, die den Markt derzeit prägen. Wo die Generatoren eingesetzt werden sollen, ist nicht bekannt. Keines der beiden Unternehmen hatte auf eine Nachfrage von Bloomberg unmittelbar geantwortet.

Warum KI-Unternehmen Strom einkaufen

Die Nachfrage nach Strom für den Betrieb von Rechenzentren steigt rasant, während Hersteller von Generatoren und Turbinen Mühe haben, Bestellungen zu erfüllen, deren Lieferzeiten sich über Jahre erstrecken. KI-Entwickler haben sich bisher in der Regel auf Versorgungsunternehmen und spezialisierte Energieunternehmen verlassen, doch für KI-Firmen ist die Sicherung ausreichender Strommengen inzwischen ebenso wichtig wie der Besitz der modernsten Chips. Die FT weist darauf hin, dass xAI, das SpaceX gehört, in diesem Jahr mobile Gasturbinen für 2 Mrd. Dollar gekauft hat. Alphabet übernahm Ende 2025 den Energieentwickler Intersect, was zeigt, dass andere Technologiekonzerne in dieselbe Richtung gegangen sind.

Laut FT gemeldete Käufe von StromausrüstungMrd. $
Anthropic, Generatoren von OnePWR
3.4 Mrd. $
xAI, mobile Gasturbinen
2 Mrd. $

Daten aus dem Artikeltext

Anthropics weitere Verpflichtungen

In den Unterlagen, die Anthropic am 2. November bei der US-Börsenaufsicht SEC einreichte, im Vorfeld einer geplanten Börsennotierung, werden vertragliche Verpflichtungen von etwa 895,4 Mrd. Dollar genannt, die fast ausschließlich Rechenleistung und Infrastruktur betreffen. Nahezu die Hälfte dieses Betrags soll bis Ende 2030 ausgegeben werden. Das Unternehmen könnte bereits im November 2026 an die Börse gehen – ein Debüt, das zu den größten Börsengängen aller Zeiten zählen könnte. Reuters berichtete im September, dass das Unternehmen in den kommenden zehn Jahren voraussichtlich mehr als 500 Mrd. Dollar in seine KI-Infrastruktur investieren wird. Bislang hatte Anthropic bei Strom, Chips, Rechenzentren und Grundstücken stark auf externe Partner gesetzt; der Schritt soll das Unternehmen zudem besser auf Störungen vorbereiten, die es selbst nicht kontrollieren kann.

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Quellen und Kontext

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