Wirtschaft · San Francisco und New York
Anthropic wählt Nasdaq für möglichen Börsengang im Oktober nach vertraulicher Einreichung mit 965-Milliarden-Bewertung
Anthropic hat sich für die Nasdaq als Börsenplatz für einen geplanten Börsengang bereits im Oktober 2026 entschieden und rückt damit einem öffentlichen Debüt näher, nachdem das Unternehmen eine vertrauliche Einreichung mit einer Bewertung von 965 Milliarden Dollar vorgenommen hat.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Reuters, Bloomberg Business und The Next Web. Veröffentlicht . So entsteht er
Für MitgliederDie ersten 30 Sekunden zum Probehören. Synthetische Stimme (KI).
Kurz gefasst
Anthropic hat die Nasdaq für einen potenziellen Börsengang bereits im Oktober 2026 ausgewählt, unterstützt von Morgan Stanley und Goldman Sachs.
Der Entwickler des Claude-Chatbots reichte vertraulich eine Bewertung von 965 Milliarden Dollar ein, wobei kursierende Marktschätzungen nahe 2 Billionen Dollar liegen, begleitet von einer Kreditfazilität über 15 Milliarden Dollar.
Finanzaktualisierungen an die Aktionäre prognostizieren ein zweites Quartal in Folge ein positives bereinigtes Betriebsergebnis, mit Bruttomargen von über 80 % vor Rechen- und Partnerkosten.
Sam Altman schloss einen Börsengang von OpenAI im Jahr 2026 mit Verweis auf Sicherheitsbedenken aus, während ein ehemaliger Anthropic-Forscher vor einem Aussterberisiko von über 10 % warnte.
- Früher im Jahr 2026Spacex notiert an der Nasdaq mit einer Bewertung von 1,75 Billionen Dollar
- 11.09.Sam Altman sagt Fortune, dass OpenAI aufgrund von Sicherheitsbedenken 2026 nicht an die Börse gehen wird
- 13.09.Berichte enthüllen, dass Anthropic die Nasdaq für seinen Börsengang gewählt hat und ein zweites profitables Quartal prognostiziert
- Oktober 2026Anthropic strebt Börsendebüt vor den US-Zwischenwahlen an
Börsendetails und Bankenkonsortium
Anthropic PBC hat die Nasdaq als Börsenplatz für seinen geplanten Börsengang ausgewählt und peilt ein Equity-Debüt bereits im Oktober 2026 an. Das Startup im Bereich der Künstlichen Intelligenz und Entwickler des Claude-Chatbots reichte eine vertrauliche Einreichung ein, die das Unternehmen mit 965 Milliarden Dollar bewertet. Inoffizielle Bewertungsschätzungen, die im Umfeld der Transaktion kursieren, belaufen sich auf nahezu 2 Billionen Dollar, wobei die endgültigen Preiskonditionen noch nicht feststehen. Zur Strukturierung des Börsengangs beauftragte Anthropic die Investmentbanken Morgan Stanley und Goldman Sachs mit der Führung der Emissionsvorbereitungen und sicherte sich gleichzeitig eine Kreditfazilität in Höhe von 15 Milliarden Dollar. Das Unternehmen strebt an, mindestens so viel Kapital einzusammeln wie SpaceX bei dessen eigenem Börsengang, mit einem Investoren-Roadshow-Plan, der nur wenige Tage vor den US-Zwischenwahlen liegt.
- Vertrauliche Einreichung Anthropic
- 965 Mrd. USD
- Nasdaq-Notierung SpaceX
- 1750 Mrd. USD
- Kursierende Schätzung Anthropic
- 2000 Mrd. USD
Daten aus dem Artikeltext
Betriebsrentabilität und Umsatzstruktur
Vor dem geplanten Markteintritt teilte Anthropic seinen Aktionären mit, dass das bereinigte Betriebsergebnis im zweiten Quartal in Folge positiv ausfallen werde. Finanzielle Offenlegungen zeigen, dass das Unternehmen Bruttomargen von über 80 % erzielt, bevor die Kosten für das Training seiner KI-Modelle und die Umsatzbeteiligungen mit Vertriebspartnern wie Amazon berücksichtigt werden. Mit der Gewinnung von Anthropic beherbergt die Nasdaq nun die beiden größten Börsendebüts des Jahres 2026 in einem Jahr, das ansonsten nur sehr wenige Technologieplatzierungen gesehen hat. Die New Yorker Börse hatte zuvor die größten Unternehmensdebüts vereinnahmt, sodass die doppelte Sicherung von SpaceX und Anthropic durch die Nasdaq einen Bruch mit früheren Mustern darstellt, während beide Börsenplätze darum konkurrieren, sich als primäres Ziel für künftige KI-Börsengänge zu etablieren.
Marktmechanik und Aufnahme in passive Indizes
Die Wahl der Nasdaq gegenüber der New Yorker Börse hat nur minimale direkte Auswirkungen auf die Aktienhandelsperformance, da empirische Belege kaum Unterschiede zwischen den konkurrierenden Börsen zeigen. Die Notierung an der Nasdaq macht Anthropic jedoch für den Nasdaq 100 qualifiziert, einen Indexmechanismus, der automatisch passives institutionelles Kapital in die Aktie lenkt, ohne dass aktive Kaufentscheidungen von Fondsmanagern erforderlich sind. Operative Unterschiede zwischen den beiden Börsen betreffen hauptsächlich die Market-Maker-Mechanik und Auktionsprozesse für Eröffnungskurse, die bei umsatzstarken Emissionen unter Druck geraten können. Die Marktsysteme der Nasdaq erlitten zuvor technische Ausfälle während des Börsendebüts von Facebook im Jahr 2012, ein Vorfall, der ein Standardreferenzpunkt für Marktinfrastruktur bei Mega-Cap-Notierungen bleibt.
Strategische Abweichung bei Sicherheit und öffentlichen Märkten
Anthropics Zeitplan weicht deutlich von dem seines Hauptkonkurrenten OpenAI ab, obwohl beide unter ähnlichen Branchenbedingungen operieren. OpenAI-Chef Sam Altman sagte Fortune, dass sein Unternehmen im gesamten Jahr 2026 einen Börsengang vermeiden werde.
„Angesichts all dessen, was mit der Sicherheit passiert, wäre ein Börsengang im Moment ein unkluger Schritt“
Während OpenAI den Gang an die öffentlichen Märkte aufschob, führt Anthropic trotz interner Auseinandersetzungen über Sicherheitsprotokolle Investorenpräsentationen durch. Ein ehemaliger Anthropic-Forscher ist kürzlich aus Sicherheitsbedenken aus dem Startup ausgeschieden und veröffentlichte einen Beitrag, in dem er KI-Labore als Glücksspiel mit Menschenleben bezeichnete und das Risiko des Aussterbens der Menschheit auf über 10 % bezifferte. Anthropic bereitet sich nun darauf vor, von genau dem Unternehmen, das die Sicherheitswarnung ausgelöst hat, eine Bewertung durch die öffentlichen Aktienmärkte zu erbitten.
Dieser Artikel gehört zu einem Strang
KI: Fähigkeiten, Regulierung, Arbeit
Was sich seit diesem Eintrag geändert hat:
- 28.10Demokraten im Repräsentantenhaus fordern 24-48-stündige Meldepflicht für Vorfälle von fünf Frontier-Laboren
- 28.10New York unterzeichnet Gesetz, das Chatbots verbietet, sich Minderjährigen gegenüber als Menschen auszugeben
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- ReutersAnthropic tells investors it will be profitable for second straight quarter, FT reports
- Bloomberg BusinessAnthropic Said to Choose Nasdaq for Much-Anticipated IPO Listing
- The Next WebAnthropic has chosen Nasdaq for its October IPO, in the week OpenAI ruled one out
- ReutersAnthropic selects Nasdaq for IPO, Business Insider reports
- Sam Altman
- CEO von OpenAI
- Orte
- New York City, Bengaluru
Pollar ist kostenlos und ohne Werbung im Text. Getragen wird es von seinen Mitgliedern.
Pollar unterstützen