
Mann schießt auf Tanzschulbesitzerin nach Ablehnung der Anmeldung in Cagliari und tötet sich dann selbst
Ein 52-jähriger Mann feuerte am Sonntagmorgen im Stadtteil Mulinu Becciu von Cagliari mit einer Schrotflinte auf die Besitzerin einer Tanzschule, nachdem sie seine Anmeldung zum zweiten Mal abgelehnt hatte, und richtete die Waffe dann gegen sich selbst.
Der Angriff
Ein 52-jähriger Mann aus Cagliari erschien kurz nach 10:00 Uhr am Sonntag, den 12. Juli, an einer Tanzschule im Stadtteil Mulinu Becciu und bat erneut um Aufnahme in einen Kurs. Die Besitzerin lehnte ihn zum zweiten Mal innerhalb von zwei Tagen ab. Daraufhin zog er eine legal besessene Schrotflinte Kaliber 12 und feuerte auf sie. Die Frau flüchtete zusammen mit einem Zeugen ins Gebäude und wurde nicht getroffen. Ein Schuss traf den oberen Teil des Eingangs entlang ihres Fluchtwegs.
Es war der zweite Tag, an dem er versuchte, sich für den Tanzkurs im Studio anzumelden. Die Antwort der Inhaberin war jedoch immer dieselbe: nein.
Der Suizid
Unmittelbar nach dem ersten Schuss richtete der Mann die Schrotflinte auf sich selbst und feuerte vor dem Schuleingang einen zweiten Schuss ab. Er starb noch am Tatort. Als die Rettungskräfte eintrafen, lag sein Körper auf dem Boden, die Waffe neben sich. Die Polizei sicherte zwei Patronenhülsen Kaliber 12.
Ermittlungen und Obduktion
Beamte der Fliegenden Staffel, der Mobilen Einsatzgruppe und der Kriminalpolizei bearbeiten den Fall unter der Leitung der Staatsanwaltschaft Cagliari. Die Mobile Einsatzgruppe wird von Davide Carboni geführt. Die Leiche des Mannes wurde ins Krankenhaus A. Brotzu überführt, wo in den kommenden Tagen eine von der Justizbehörde angeordnete Obduktion durchgeführt wird. Die Ermittler sammeln Zeugenaussagen, um den genauen Ablauf der Ereignisse zu rekonstruieren.
Das Motiv
Ermittlerkreise bringen die Tat mit den wiederholten Versuchen des Mannes, an einem Tanzkurs teilzunehmen, Berichten zufolge einem Flamenco-Kurs, in Verbindung. Er hatte sich bereits am Vortag vorgestellt und war nach einer deutlichen Ablehnung am Sonntagmorgen zurückgekehrt, um zu insistieren, nur um erneut abgewiesen zu werden. Die Staatsanwaltschaft wird in den kommenden Stunden alle gesammelten Beweise auswerten.
Die Waffe
Die Schrotflinte Kaliber 12 war legal im Besitz des Mannes. Am Tatort wurden keine weiteren Waffen gemeldet. Die Frau entkam ohne körperliche Verletzungen.


